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Länderprofil Brunei

Brunei

Stand des Länderprofils: Januar 2016

Berichtszeitraum: 1. November 2014 bis 31. Oktober 2015

 

Inhaltsverzeichnis

Zusammenfassung
1. Position auf dem Weltverfolgungsindex
2. Triebkräfte von Verfolgung
3. Aktuelle Einflüsse
4. Betroffene Kategorien von Christen
5. Betroffene Lebensbereiche und Auftreten von Gewalt
6. Ausblick
7. Gebetsanliegen

 

Zusammenfassung

Position auf dem Weltverfolgungsindex: 61 Punkte / Rang 25
(WVI-2015: 58 Punkte / Rang 27)

Triebkräfte von Verfolgung: „Islamischer Extremismus“ (Haupttriebkraft), gemischt mit „Diktatorischer Paranoia“.

Aktuelle Einflüsse: Brunei ist seit über 600 Jahren ein Sultanat; alle wichtigen Positionen hat der Sultan persönlich eingenommen; seien es die des Ministerpräsidenten, Finanzministers, Innenministers oder Verteidigungsministers und auch die des Religionsführers. Er wird vom Volk hoch geachtet und respektiert, jegliche Kritik ist undenkbar. Seine Regierung stellt kostenlose medizinische Versorgung zur Verfügung und bezuschusst Güter wie Reis oder Wohnungen. Es werden keine Schulgebühren erhoben, und die Bürger Bruneis müssen auch keine Einkommenssteuer zahlen. Der Sultan kann sich dies leisten, weil die großen Öl- und Gasvorkommen des Landes über 90 Prozent des Bruttoinlandprodukts ausmachen. Die meisten Bürger kennen nur dieses Regierungssystem. Er büßte auch keine Sympathien des Volkes ein, als er im Mai 2014 im Strafrecht die Scharia einführte. Die zweite Stufe des Gesetzes, nämlich die körperliche Züchtigung, hätte eigentlich im Mai 2015 eingeführt werden sollen, verzögert sich aber durch internationalen Druck. Minderheiten wie die Christen, die etwa 16 Prozent der Bevölkerung ausmachen, erleben zunehmend stärkeren Druck, weil der Sultan mehr und mehr zum konservativen Islam tendiert. Sein kleiner und vergleichsweise junger Staat hat dadurch die Möglichkeit, sich eine nationale Identität zu schaffen und es dient ihm als vereinigender Faktor. Möglicherweise geschieht dies auch, um sich auf die Zeit vorzubereiten, wenn der Öl- und Gasvorrat des Landes zu Neige geht.

Betroffene Kategorien von Christen: Besonders ehemalige Muslime, die sich zum christlichen Glauben bekehrt haben, aber auch zugewanderte Christen und Mitglieder von historischen Kirchen sowie Christen, die zu protestantischen Freikirchen gehören, sind von der Einführung der Scharia betroffen.

Betroffene Lebensbereiche und Auftreten von Gewalt: Ehemalige Muslime werden am stärksten von ihren Freunden, Nachbarn und Familie unter Druck gesetzt, dem christlichen Glauben wieder zu entsagen. Durch den wachsenden islamischen Konservatismus werden Christen sowohl im Berufs-, als auch im Privatleben beeinträchtigt. Besonders im öffentlichen Dienst werden Christen bei der Arbeitssuche diskriminiert. Lehrer und Mitschüler sind gegenüber Kindern christlicher Familien voreingenommen und grenzen sie aus. Hinzu kommt die Verpflichtung, am Islam-Unterricht teilzunehmen. Die Verfolgung von Christen findet noch ohne Gewalt statt, aber einzelne wurden für angeblich begangene Gesetzesüberschreitungen inhaftiert. Konvertiten müssen ihren Glauben oft versteckt halten und viele junge Christen verlassen das Land, weil sie nicht in einer Gesellschaft leben wollen, die sich zunehmend der Scharia zuwendet.

Ausblick: Durch die zunehmende Einführung der Scharia sind Christen zunehmend dem Druck von Extremisten und der Regierung ausgesetzt.

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1. Position auf dem Weltverfolgungsindex

Mit einer Wertung von 61 Punkten belegt Brunei Platz 25 auf dem Weltverfolgungsindex (WVI) 2016. Das entspricht einem Anstieg um drei Punkte gegenüber dem Jahr 2015 (58) als Brunei Rang 27 einnahm. Der Anstieg ist auf erhöhten Druck im Privat- und Familienleben sowie im kirchlichen Leben zurückzuführen.

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2. Triebkräfte von Verfolgung

Die Christen in Brunei leiden vor allem unter dem „Islamischen Extremismus“, gemischt mit „Diktatorischer Paranoia“.

Islamischer Extremismus: Brunei ist eine islamische Nation, die auf einer "Malaiisch Islamische Monarchie" genannten Ideologie begründet ist. Der Sultan sprach sich vor einiger Zeit für eine Demokratisierung der Regierung aus und ernannte sich selbst zum Premierminister und Präsidenten. Im Zivilrecht gilt schon seit vielen Jahren für alle Muslime die Scharia und das Land verfolgt mit der Unterstützung der sogenannten „Dawah“ Bewegung (islamische Mission) das Ziel, alle Stammesvölker zu islamisieren. Die Einfuhr von Bibeln und das öffentliche Feiern von Weihnachten sind gesetzlich verboten. Christliche Pastoren und Mitarbeiter gelten als Feinde und sowohl Einheimische als auch Ausländer sind Ziel aggressiver Islamisierung geworden. Die Regierung hat zum Ziel, jährlich 2000 Menschen zum Islam bekehren und lockt mit einer Zahlung von 2000 Brunei Dollar (BND) (ca. 1300 Euro) und anderen Sozialleistungen (z.B. Wohnungen, Häuser und gute Arbeitsstellen) für jede Person, die zum Islam konvertiert. Laut einer Statistik des islamischen Dawah Centers haben sich im Jahr 2013 im Sultanat 538 Menschen dem Islam angeschlossen. Von Januar bis November 2014 sind 540 Menschen von anderen Religionen oder aus einem ethnischen Hintergrund zum Islam übergetreten.

Diktatorische Paranoia: Seit über 600 Jahren haben die Sultane die uneingeschränkte Macht. Alle wichtigen Positionen hat der Sultan persönlich eingenommen; seien es die des Ministerpräsidenten, Finanzministers, Innenministers oder Verteidigungsministers und auch die des Religionsführers. Er wird vom Volk hoch geachtet und respektiert, jegliche Kritik ist undenkbar. Seine Herrschaft ist nicht ernsthaft in Gefahr, aufgrund internationalen Drucks verzögert sich allerdings die Einführung weiterer Stufen der Scharia. Der Islam scheint als vereinende Staatsideologie zu dienen. Christen sind deshalb verunsichert, was ihre Zukunft betrifft und kommen sich bestenfalls als Bürger zweiter Klasse vor.

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3. Aktuelle Einflüsse

Am 1. Mai 2014 führte Sultan Hassanal die erste von drei Stufen zur Anpassung der Strafgesetzgebung an die islamische Scharia ein. In der ersten Stufe wurden Bußgelder und Haftstrafen für „Vergehen“ eingeführt wie z.B. uneheliche Schwangerschaften, das Verkünden anderer Religionen als den Islam und dem Fernbleiben der verpflichtenden Freitagsgebete. Die zweite Stufe, die härtere Strafen beinhaltet, wie Auspeitschen oder Amputationen für Eigentumsdelikte, sollte eigentlich im Mai 2015 eingeführt werden, wurde aber aufgrund von internationalem Druck verschoben.

Im Jahr 1929 entdeckte Brunei enorme Vorräte an Erdöl und Erdgas. Sultan Hassanal nutzte den enormen Profit, um sein winziges Sultanat zu einem der wirtschaftsstärksten und sozial sichersten Gesellschaften der Welt auszubauen. Die Bewohner von Brunei genießen ein kostenloses Gesundheitssystem und kostenlose Bildung, sie müssen keine Einkommensteuer zahlen, erhalten Wohnzuschüsse und günstige Immobilienkredite. Der Export von Brunei besteht zu fast 96 Prozent aus Öl, Gas und verwandte Produkte. Hält die Geschwindigkeit der Gewinnung ihrer Bodenschätze an, steht ihnen laut dem Weltenergieausblick von BP für gerade einmal 22 Jahre weiteres Öl zur Verfügung.

Im Jahr 2008 gab der Sultan die „Vision Brunei 2035“ bekannt. Dieser Plan sieht vor, die Abhängigkeit von Öl und Gas zu vermindern und die Beschäftigungsrate in der Privatwirtschaft zu erhöhen, indem die Wirtschaft mithilfe einer Reihe von internationalen Handelsabkommen ab 2015 vielschichtiger gestaltet wird. Brunei verfügt wohl auch über ein gut gefülltes finanzielles Polster, denn dank wohlüberlegter politischer Entscheidungen gibt es ein deutliches Haushaltsplus. „Vision Brunei 2035“ beinhaltet auch Pläne, aus dem Sultanat ein „islamisches Singapur“ zu machen, wofür die Fähigkeiten der hochgebildeten und äußerst fähigen Bürger Bruneis genutzt würden. Da jedoch auch nicht-muslimische Menschen von der Scharia betroffen sein werden (ca. 33 Prozent der Bevölkerung), wird befürchtet, dass viele der gebildeten Bruneier lieber auswandern werden. Die Möglichkeit besteht, dass die Einführung der Scharia die Vision des Sultans für sein Land zum Entgleisen bringen könnte.

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4. Betroffene Kategorien von Christen

In Brunei gibt es alle Kategorien von Christen, die von Verfolgung betroffen sind:

Gemeinschaften von christlichen Einwanderern und Arbeitsmigranten machen den Großteil der christlichen Kirche in Brunei aus. Sie erleben durch die Scharia Einschränkungen.

Mitglieder von historisch gewachsenen Kirchen, wie von der Römisch Katholischen Kirche, sind vermehrt mit Feindseligkeiten konfrontiert, obwohl es sie noch weniger betrifft als die protestantischen Kirchen und die Gemeinschaften von Konvertiten.

Ehemalige Muslime, die zum christlichen Glauben konvertiert sind, werden sehr stark durch Freunde und Familie unter Druck gesetzt.

Mitglieder von protestantischen Freikirchen, zu denen evangelikale und charismatische Gemeinschaften zählen, müssen sowohl im Privatleben, als auch im Gemeindeleben vorsichtig sein.

Der anfängliche Schock der Kirchen über die Einführung der Scharia hat sich gelegt, da der Sultan derzeit zögert, die Scharia in ganzer Schärfe einzuführen. Da noch niemand weiß, wie sich eine völlige Einführung auswirken wird, behalten die Christen die Situation gut im Blick. Es gibt viele Anzeichen für einen wachsenden islamischen Konservatismus innerhalb der Gesellschaft, sodass die jüngere Generation von Christen entweder bereit ist, das Land zu verlassen oder anfängt, es in Erwägung zu ziehen.

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5. Betroffene Lebensbereiche und Auftreten von Gewalt

Erläuterung zum Verfolgungsmuster: Das Verfolgungsmuster für Brunei setzt sich aus der Wertung für Islamischen Extremismus, gemischt mit Diktatorischer Paranoia zusammen. Die durchschnittliche Wertung für die ersten fünf Säulen (11,939) steht für den Druck auf die Christen, der im Vergleich zum letzten Jahr (11,528) leicht angestiegen ist. Während im letzten Berichtszeitraum keine gewalttätigen Vorfälle verzeichnet wurden und daher der Wert Null verzeichnet wurde, stieg er nun auf 1,111 angestiegen. Dies lässt vermuten, dass der stets gegenwärtige Druck auf die christliche Gemeinde stärker einschränkt als reine Gewalt. Wie im Verfolgungsmuster erkennbar, ist die Verfolgung im „Privat-, Familien und Kirchenleben“ am stärksten. Der Druck auf ehemalige Muslime ist besonders im „Privat- und Familienleben“ stark ausgeprägt und wird auch im sozialen Umfeld ausgeübt. Im Kirchenleben kommt es bei allen Kategorien von Christen zu Einschränkungen. Dieser Druck wird noch angeheizt durch die Einführung der Scharia, die einen Schritt auf dem Weg zur Islamisierung des ganzen Landes darstellt.

(Bitte beachten Sie: Die oberen Zahlen zeigen drei Dezimalstellen an. Sie sind nicht als Tausende zu verstehen.)

Privatleben: In Brunei ist es gegen das Gesetz, dass ein malaiischer Muslim den Islam verlässt. Wer es doch tut, muss mit harten Strafen rechnen. Absatz 112(1) des kürzlich in Brunei eingeführten Scharia-Strafrechts bestimmt, dass ein Muslim, der sich zum Nicht-Muslim erklärt, mit dem Tod oder mit Gefängnis nicht über 30 Jahren und körperlicher Züchtigung bestraft werden kann, je nach Beweislage. Ist das Scharia-Gericht überzeugt, dass der Beschuldigte glaubhaft umgekehrt ist, muss es ihn freisprechen. Jede private Bemerkung über das Christsein kann als Verbreitung des christlichen Glaubens geahndet werden, sodass Christen heute weitaus vorsichtiger abwägt, ob man ein Kreuz um den Hals trägt, als noch vor einigen Jahren. Besonders für ehemalige Muslime ist in diesem Zusammenhang das Versammeln mit anderen Christen eine besondere Herausforderung. Doch auch für die Christen ist diese Situation schwierig, da ein solches Treffen aufgedeckt und somit gefährdet werden kann, vor allem, wenn Genehmigungen nicht erteilt wurden oder in der Schwebe sind. Das Verteilen von „Propaganda“ an Andersgläubige oder an Stammesangehörige ist verboten. Christen, besonders ihre Leiter, stehen unter ständiger Beobachtung der Behörden.

Familienleben: Sind Konvertiten einmal entdeckt worden, besteht für sie die Gefahr, von ihren Ehepartnern geschieden zu werden, sie verlieren ihr Erbrecht und das Organisieren einer Taufe, einer christlichen Eheschließung oder Beerdigung ist ihnen unmöglich. Alle Kinder, auch die aus christlichen Familien, müssen am Islam-Unterricht teilnehmen. Dabei ist es unerheblich, ob es sich um eine öffentliche oder eine christliche Schule handelt. Ehemalige Muslime können von ihren Familien ausgeschlossen oder sogar gewaltsam vertrieben werden.

Gesellschaftliches Leben: Ehemalige Muslime werden von Familie, Freunden und Nachbarn konstant unter Druck gesetzt, ihrem christlichen Glauben zu entsagen. Christen stehen unter ständiger Beobachtung. Besonders malaiisch-sprachige Kirchengemeinden sind ernsthaft bedroht und ihre ständige Überwachung führt dazu, dass Christen bei Gemeindeveranstaltungen ein hohes Maß an Angst verspüren. Die Behörden holen sich außerdem Informationen von Anwohnern über Aktivitäten der Kirchen ein. Christen werden im Privat- und Berufsleben diskriminiert. Es gibt Berichte über philippinische Christen, denen eine Arbeitserlaubnis nur unter der Bedingung erteilt wurde, dass sie zum Islam konvertieren.

Leben im Staat: Wie bereits erwähnt, hat Brunei im Mai 2014 die Scharia eingeführt, die nicht nur Vergehen wie Mord und Diebstahl bestraft, sondern auch die öffentliche Zurschaustellung von christlichen Symbolen. Untergrundgemeinden zeigen natürlich niemals christliche Symbole, doch selbst Mitglieder von anerkannten christlichen Kirchen stellen sicher, nichts dergleichen zur Schau zu stellen, das den Anschein erwecken könnte, sie wollten den christlichen Glauben bekannt machen und Muslime missionieren. Aus diesem Grund haben Christen Angst davor, etwas zu tragen, das in der Öffentlichkeit als Glaubensbekundung zu deuten wäre, wie z.B. eine Halskette mit einem Kreuz.

Kirchliches Leben: Gemeinschaften von Konvertiten und protestantischer Freikirchen haben es von jeher nicht einfach, ihre Versammlungen registrieren zu lassen. Manchmal wurden Gottesdienste von der Polizei gestört. Doch innerhalb des Berichtszeitraums haben selbst historische Kirchengemeinden Schwierigkeiten gehabt, eine Verlängerung ihrer Genehmigungen zu erhalten. Es gibt in Brunei eine Fatwa, welche die Renovierung nicht-muslimischer Gottesdienstgebäude untersagt. Christliche Veranstaltungen dürfen nicht öffentlich abgehalten werden, so wurde im Dezember 2014 eine Warnung an alle christlichen Gemeinschaften herausgegeben, das Weihnachtsfest nicht in der Öffentlichkeit zu feiern. Sonntagsgottesdienste werden von Regierungsbeamten scharf überwacht und Pastoren (besonders malaiisch sprechende Pastoren) müssen sich ihre Formulierungen gut überlegen, um die Regierung oder die königliche Familie nicht zu verletzen. Gedruckte Schriften unterliegen einer Prüfung. Besondere Überwachung gilt den Bewegungen und Aktivitäten von Kirchenleitern, wodurch ihnen die Ausbildung von Kirchenmitgliedern und das Halten theologischer Unterrichtseinheiten erschwert sind.

Auftreten von Gewalt: Die Verfolgung gestaltet sich in Brunei nicht sonderlich gewalttätig. Aber die Wertung zeigt eine Zunahme im Vergleich zu den 0 Punkten aus dem letzten Jahr. Es gibt Fälle von Christen, die wegen Gesetzesübertretungen eine Haftstrafe verbüßen mussten und einige Konvertiten mussten aus ihrer Heimatstadt fliehen. Besonders die jüngere Generation von Christen entflieht der Verfolgung, indem sie auswandert.

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6. Ausblick

Erkennbare Trends und ihre Bedeutung für die christliche Kirche:

Brunei steht vor einigen schwierigen Entscheidungen. Die sorglosen Zeiten, in denen der Sultan für alle sorgt, werden bald vorüber sein. Bis jetzt bietet die Regierung ein kostenloses Gesundheitssystem und bezuschusst Güter wie Reis und Wohnraum. Es gibt keine Gebühren für öffentliche Schulen und die Bürger Bruneis müssen keine Einkommensteuer bezahlen. Die Öl- und Gasvorkommen sind jedoch begrenzt und reichen vielleicht noch eine Generation lang. Das kann zu wachsender Unsicherheit und sogar Unruhen führen, was den Sultan dazu veranlassen könnte, sich noch mehr dem konservativen Islam zu verschreiben. Für Christen wird dies mehr Schwierigkeiten bringen, denn die Situation der Kirchen ändert sich schon jetzt durch das massive Auswandern vieler junger Christen.

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7. Gebetsanliegen

Bitte beten Sie für Brunei:

  • um Weisheit für alle Mitarbeiter der registrierten ausländischen Gemeinden, denn sie werden als gefährliche Gegner der Islamisierung der Gesellschaft betrachtet
  • um Gottes Hilfe und Führung im Umgang mit dem Verbot der Weitergabe von christlicher Literatur
  • um Gottes Schutz im Privatleben und um eine missionarische Freude im Herrn bei den Hausgruppen der Christen muslimischer Herkunft

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