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Katar Länderprofil

Katar

Stand des Länderprofils: Januar 2017

Berichtszeitraum: 1. November 2015 – 31. Oktober 2016


Inhaltsverzeichnis

Zusammenfassung
Ausführliches Länderprofil
   1. Position auf dem Weltverfolgungsindex
   2. Triebkräfte der Verfolgung
   3. Aktuelle Einflüsse
   4. Betroffene Kategorien von Christen
   5. Betroffene Lebensbereiche und Auftreten von Gewalt
   6. Ausblick
   7. Gebetsanliegen



Zusammenfassung

Position auf dem Weltverfolgungsindex

66 Punkte / Platz 20 (WVI 2016: 65 Punkte / Platz 21)

Triebkräfte der Verfolgung

Die Triebkräfte der Verfolgung von Christen in Katar sind „Islamische Unterdrückung“ und in geringerem Ausmaß „Ethnisch begründete Anfeindungen“ (vermischt mit Islamischer Unterdrückung).

Aktuelle Einflüsse

80% der etwa zwei Millionen Menschen umfassenden Bevölkerung von Katar besteht aus ausländischen Arbeitsmigranten. Die Katarer (die etwa 20% der Bevölkerung ausmachen) haben das weltweit höchste Einkommen pro Kopf. Im Land lebende Ausländer und besonders Arbeitsmigranten (meistens aus Asien und Afrika) werden von den Katarern generell wie Sklaven betrachtet und dementsprechend behandelt. Zwangsarbeit und Menschenhandel sind bedeutende Probleme. Die Arbeitsbedingungen für die Arbeitsmigranten sind mitunter unmenschlich und gefährlich; viele von ihnen werden unterbezahlt, leben in unzureichenden Behausungen und sind häuslicher Gewalt und sexuellem Missbrauch ausgesetzt. Einige Arbeiter sind bereits an ihrem Arbeitsplatz ums Leben gekommen. Neben Saudi-Arabien ist Katar das einzige Land der Welt, das sich dem wahhabitischen Islam verschrieben hat, einer streng konservativen und puristischen Lehre des Islam.

Betroffene Kategorien von Christen

In Katar existieren nur zwei Kategorien von Christen:

  1. Gemeinschaften ausländischer Christen und Arbeitsmigranten: Sie haben die Freiheit, ihren Glauben zu leben, solange sie nicht versuchen, ihren Glauben an Muslime weiterzugeben. Dies kann zur Festnahme und Ausweisung führen. Eingewanderte Christen aus Ländern mit geringen Einkommen sind stärker beschränkt in ihrer Glaubensfreiheit.
  2. Christen muslimischer Herkunft: Auf Konversion vom Islam zu einer anderen Religion steht die Todesstrafe. Christen mit muslimischem Hintergrund können ihren Glauben nicht öffentlich leben.

Betroffene Lebensbereiche und Auftreten von Gewalt

  • Der Druck auf Christen ist weiterhin sehr hoch und ist im Vergleich zum vergangenen Berichtszeitraum leicht angestiegen.
  • Die Wertung im Bereich „Kirchliches Leben“ ist extrem hoch, was hauptsächlich auf den Druck auf Christen muslimischer Herkunft hinweist. Auch der Druck in den Bereichen „Leben im Staat“ und „Privatleben“ ist sehr hoch. Dies ist typisch für eine Situation, in der Islamische Unterdrückung die Haupttriebkraft der Verfolgung und mit Ethnisch begründeten Anfeindungen vermischt ist.
  • In den Bereichen „Privatleben“ und „Familienleben“ wird der Druck insbesondere auf Christen muslimischer Herkunft ausgeübt. In den Bereichen „Gesellschaftliches Leben“, „Leben im Staat“ und „Kirchliches Leben“ sind alle Kategorien von Christen betroffen.
  • Das Ausmaß der Gewalt ist noch immer sehr niedrig, aber die Wertung ist im Vergleich zum Weltverfolgungsindex 2016 angestiegen.
  • Die Verfolgungssituation in Katar wird durch eine puristische Form des Islam und eine starke Kontrolle der Gesellschaft bestimmt.

Ausblick

Die politische, soziale und ökonomische Situation von Katar scheint derzeit stabil zu sein. Es werden keine bedeutenden Veränderungen für die Religionsfreiheit in Katar erwartet.

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Ausführliches Länderprofil


1. Position auf dem Weltverfolgungsindex

Mit einer Wertung von 66 Punkten nimmt Katar Platz 20 auf dem Weltverfolgungsindex (WVI) 2017 ein. Im vergangenen Jahr stand Katar mit 65 Punkten auf Platz 21. Die Situation gestaltet sich relativ stabil, was bedeutet, dass die Lage für Christen mit muslimischem Hintergrund und christliche Arbeitsmigranten weiterhin sehr hart ist. Der Druck auf Christen ist nach wie vor sehr hoch, während es kaum gegen Christen gerichtete Gewalt gibt. Im Vergleich zum Weltverfolgungsindex 2016 wurden jedoch sowohl der Druck auf Christen als auch das Ausmaß an Gewalt höher bewertet. Ersteres beruht darauf, dass mehr Informationen verfügbar waren, letzteres rührt daher, dass während des Berichtszeitraums mehrere Christen des Landes verwiesen wurden.

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2. Triebkräfte der Verfolgung

Islamische Unterdrückung: Die Staatsreligion Katars ist ein streng wahhabitischer Islam. Während Muslime die Freiheit haben, ihren Glauben öffentlich auszuleben, müssen nichtmuslimische Gruppen wie Christen ihren Glauben in Privathäusern oder dafür ausgewiesenen Örtlichkeiten ausüben. Missionierung ist gesetzlich verboten und wird mit bis zu zehn Jahren Haft geahndet. Kritik am Islam wird bestraft. Die Hinwendung vom Islam zu einer anderen Religion wird als Abfall vom Islam verstanden, auf den die Todesstrafe steht. Das Familienrecht wird durch die Scharia, die islamische Gesetzgebung, bestimmt. Nahezu alle Staatsbürger Katars sind per Definition entweder sunnitische oder schiitische Muslime.

Ethnisch begründete Anfeindungen: Charakteristisch für diese Triebkraft sind Bemühungen, die prägende Kraft traditioneller Werte und Normen zu erhalten, die in einer Stammeskultur entstanden sind. In Katar sind Ethnisch begründete Anfeindungen sehr stark mit dem Islam verflochten. Dies betrifft besonders Christen mit muslimischem Hintergrund.

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3. Aktuelle Einflüsse

Die Bevölkerung Katars besteht zum Großteil aus Arbeitsmigranten: Sie machen 80 Prozent der etwa zwei Millionen Einwohner aus. Der Staat hat sowohl die weltweit höchste Rate von Zuwanderern im Verhältnis zu Einheimischen als auch eine der weltweit höchsten Zuwachsraten an Einwohnern. Die übrigen zwanzig Prozent der Bevölkerung Katars haben das weltweit höchste Einkommen pro Kopf. Im Land lebende Ausländer (aus dem Westen oder anderen Kulturkreisen) und Arbeitsmigranten (meistens aus Asien und Afrika) werden von den Katarern generell wie Sklaven betrachtet und auch dementsprechend behandelt. Zwangsarbeit und Menschenhandel sind bedeutende Probleme. Die Arbeitsbedingungen für die Arbeitsmigranten sind mitunter unmenschlich und gefährlich; viele von ihnen werden unterbezahlt, leben in unzureichenden Behausungen (u.a. in unhygienischen und überfüllten Lagern für Arbeiter) und sind häuslicher Gewalt und sexuellem Missbrauch ausgesetzt. Einige Arbeiter sind bereits an ihrem Arbeitsplatz ums Leben gekommen. Laut dem Global Rights Index 2016 der ITUC (International Trade Union Confederation/Internationaler Gewerkschaftsbund) gehört Katar zu den zehn Ländern der Welt mit den schlechtesten Arbeitsbedingungen. Derzeit ist dies ein wichtiges Thema, da eine große Anzahl von (ausländischen) Arbeitskräften benötigt wird, um den Bau der Sportstätten für die geplante Fußballweltmeisterschaft 2022 voranzutreiben.

Katar gehört zu den größten Geldgebern für militante islamistische Gruppierungen: Die Regierung des Landes unterstützt Rebellen im Irak, in Syrien und Mali. Zudem finanziert Katar den Bau von Moscheen, u.a. in Europa und Afrika, sowie Krankenhäuser und Schulen. Letztere werden als gute Möglichkeit betrachtet, den Islam zu verbreiten. Neben Saudi-Arabien ist Katar das einzige wahhabitisch-islamische Land der Welt.

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4. Betroffene Kategorien von Christen

Von den vier Kategorien von Christen, die im Weltverfolgungsindex unterschieden werden, existieren in Katar zwei:

Gemeinschaften ausländischer Christen und Arbeitsmigranten: Die Intensität der Verfolgung variiert unter den einzelnen Gruppen von Christen. So haben ungebildete Arbeitsmigranten aus Entwicklungsländern (z.B. Bauarbeiter) einen niedrigeren sozialen Status und werden meist schlechter behandelt als Ausländer aus dem Westen, die als Facharbeiter beschäftigt sind. Daher werden Migranten aus Asien und Afrika ungeachtet ihrer Religion generell schlecht behandelt. Ist ein Arbeitsmigrant Christ, muss er mitunter zusätzliche Diskriminierungen erdulden. Dazu gehört ein massiver Druck, zum Islam zu konvertieren. Nichtmuslimische Migranten dürfen ihren Glauben nicht öffentlich ausüben. Viele von ihnen haben keine Möglichkeit, einen Gottesdienst in dem speziellen Komplex zu besuchen, der von der Regierung in der Wüste außerhalb der Hauptstadt Doha zur Verfügung gestellt wurde. Die christliche Gemeinschaft der Arbeitsmigranten wächst. Viele der Arbeiter, ob zuvor nur Christen aus familiärer Tradition oder Muslime, finden während ihres Aufenthalts zu einem persönlichen christlichen Glauben. Am Kirchenstandort herrschen bereits Verkehrsstaus und Parkplatznot. Viele Christen gehen davon aus, dass der Komplex bald zu klein sein wird, um alle Christen in Katar aufnehmen zu können, die sich zu den Gottesdiensten versammeln. Eine positive Entwicklung 2015 war die Vergabe von Grundstücken an die kürzlich registrierten Kirchen der libanesischen Maroniten und die philippinische evangelikale Gemeinschaft, damit Kirchen gebaut werden können. Der Bau muss innerhalb von drei Jahren abgeschlossen sein.

Christen muslimischer Herkunft: Am stärksten werden Christen mit muslimischem Hintergrund verfolgt. Sie gelten als „Abtrünnige“ und können für dieses Verbrechen mit dem Tod bestraft werden. Seit der Unabhängigkeit des Landes im Jahr 1971 wurden allerdings keine Exekutionen oder andere offizielle Strafen für die Abkehr vom islamischen Glauben registriert. Fast alle Katarer, die sich für den christlichen Glauben entschieden haben, sind im Ausland zu diesem Glauben gekommen. Die meisten kehren aus Furcht nicht in ihr Land zurück. Der Großteil der Christen mit muslimischem Hintergrund sind Arbeitsmigranten. Der Druck auf beide Gruppen (einheimische und ausländische Christen muslimischer Herkunft) ist sehr hoch: Einheimische sind stark unter der Kontrolle ihrer Familien und ausländische Arbeiter unter der ihrer sozialen Umgebung in den Lagern für Arbeiter.

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5. Betroffene Lebensbereiche und Auftreten von Gewalt

Grafik: Verfolgungsmuster Katar

Die Summe der Wertungen aller sechs Bereiche ergibt die Gesamtpunktzahl und somit die WVI-Platzierung. Das Verfolgungsmuster zeigt das Ausmaß von Druck und Gewalt, welche durch das Zusammenspiel der Triebkräfte hervorgerufen werden.

Erläuterung zum Verfolgungsmuster Katar:

  • Die durchschnittliche Wertung für den Druck auf Christen ist weiterhin sehr hoch (13,217) und im Berichtszeitraum sogar leicht gestiegen (Weltverfolgungsindex 2016: 12,895). Zum Teil ist der Anstieg auf die Verfügbarkeit von mehr Informationen zurückzuführen.
  • Die Wertung im Bereich kirchliches Leben ist extrem hoch (14,427), was hauptsächlich auf den Druck auf Christen muslimischer Herkunft hinweist. Auch der Druck in den Bereichen Leben im Staat (13,542) und Privatleben (13,438) ist auf einem sehr hohen Niveau. Dies ist typisch für eine Situation, in der Islamische Unterdrückung die Hauptantriebskraft der Verfolgung ist und mit Ethnisch begründeten Anfeindungen vermischt wird.
  • In den Bereichen Privatleben und Familienleben wird der Druck insbesondere auf Christen muslimischer Herkunft ausgeübt. In den Bereichen gesellschaftliches Leben, Leben im Staat und kirchliches Leben sind alle Kategorien von Christen betroffen.
  • Das Ausmaß der Gewalt ist noch immer sehr niedrig (0,370), aber die Wertung ist im Vergleich zum Weltverfolgungsindex 2016 (0,185) leicht angestiegen.
  • Die Verfolgungssituation in Katar wird durch eine puristische Form des Islam und eine starke Kontrolle der Gesellschaft bestimmt.

Privatleben: Christen muslimischer Herkunft – egal ob einheimisch oder eingewandert – können ihren Glauben nicht öffentlich ausleben. Jeder Hinweis auf ihre Hinwendung zum christlichen Glauben kann schwerwiegende Konsequenzen für sie haben. Ausländische Christen (etwa aus dem Westen) haben mehr Freiheiten, ihren Glauben privat auszuleben, solange sie das Evangelium nicht an Muslime weitergeben. Arbeitsmigranten müssen ihren Glauben mit Vorsicht leben. Die Freiheit im Bereich des Privatlebens hängt für sie von der Einstellung und Religion ihrer Arbeitskollegen ab, mit denen sie zusammen in den gleichen Unterkünften leben und in denen es häufig so gut wie keine Privatsphäre gibt.

Familienleben: Alle einheimischen Katarer gelten per Definition als Muslime. Für eine muslimische Familie ist es eine große Schande, wenn eines ihrer Mitglieder den Islam verlässt. Christen muslimischer Herkunft stehen in erheblicher Gefahr, zur Wiederherstellung der Familienehre ermordet zu werden. Wenn ihre Familien oder ihr gesellschaftliches Umfeld ihren Glauben entdecken, drohen ihnen körperliche Gewalt oder die Verbannung. Daher bleiben viele Christen muslimischer Herkunft aus Angst vor Gerüchten oder gar Verrat anonym.

Gesellschaftliches Leben: Alle Christen stehen durch alle möglichen Diskriminierungen mehr oder minder unter Druck, ihrem Glauben abzuschwören. Christliche Arbeitsmigranten können an ihrem Arbeitsplatz schikaniert und diskriminiert werden, wenn ihr Glaube bekannt wird, Christen muslimischer Herkunft werden es in jedem Fall. Diskriminierung vonseiten der (lokalen) Behörden betrifft alle Christen.

Leben im Staat: Das Rechtssystem basiert auf der Scharia, und die Hinwendung zu einer anderen Religion als dem Islam kann mit dem Tod bestraft werden. Muslime haben mehr Rechte als Anhänger anderer Religionen. Besonders Christen muslimischer Herkunft erleben starken Druck vonseiten der Behörden, wenn ihr christlicher Glaube bekannt wird. Ertappen die Behörden Arbeitsmigranten und ausländische Christen dabei, wie sie das Evangelium mit Muslimen teilen, kann dies zu ihrer Verhaftung und Ausweisung führen.

Kirchliches Leben: Ausländische Christen können sich nur privat oder an dafür ausgewiesenen Orten versammeln. Äußere Zeichen des Glaubens, wie Kreuze an Kirchengebäuden, sind verboten. Es gibt in Katar sechs registrierte und viele unregistrierte Gemeinden, die die große Gruppe der Arbeitsmigranten betreuen. Christen mit muslimischem Hintergrund dürfen ihre Gottesdienste nicht besuchen. Die offizielle Registrierung einer Kirche ist schwierig und scheitert häufig an der dafür vorgeschriebenen Mindestzahl von 1.500 registrierten Mitgliedern. Die meisten Kirchen befinden sich in einem Außenbezirk der Hauptstadt Doha. Dies führt zu einer Bildung von Ghettos. Unter dem Vorwand, ihre Sicherheit gewährleisten zu wollen, werden die Kirchen zudem streng überwacht. Die Veröffentlichung, der Import und die Verteilung von religiösem Material werden stark reguliert. Die Kirchen dürfen selbst kein Material mehr importieren, sondern sind auf säkulare Buchhandlungen angewiesen. Ein positives Signal für die Christen vonseiten der katarischen Behörden war die Erteilung von Baugenehmigungen für Kirchen der libanesischen maronitischen Gemeinde und der philippinischen evangelikalen Gemeinschaft 2015.

Auftreten von Gewalt: Es gibt in Katar sehr wenig bestätigte Gewalt, die gegen Christen gerichtet ist. Der Wert für Gewalt (0,370) ist im Vergleich zum vergangenen Jahr (0,185) leicht gestiegen, da mehrere Christen gezwungen wurden, das Land zu verlassen. Im Berichtszeitraum hat Open Doors keine Berichte über gewalttätige Angriffe auf Christen wegen ihres Glaubens erhalten. Diese Vorfälle bleiben jedoch auch zumeist unbekannt. Ausländische Christen stehen weiter stark in der Gefahr, inhaftiert und ausgewiesen zu werden, wenn sie Muslimen das Evangelium weitergeben.

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6. Ausblick

Erkennbare Trends und ihre Bedeutung für die Kirche

Die politische, soziale und wirtschaftliche Situation Katars scheint relativ stabil zu sein. Eine große Herausforderung für das Land ist, seine kulturellen und religiösen Standards inmitten der rapiden Modernisierung und Entwicklung aufrechtzuerhalten. In ihrer Prognose für die nächsten Jahre schreibt die Economist Intelligence Unit (EIU):„Die von der Regierung betriebene Sparpolitik wird sehr wahrscheinlich keinen innenpolitischen Konflikt auslösen und Katar sollte unter dem Emir Scheich Tamim bin Hamad al-Thani politisch relativ stabil bleiben. Die Beziehungen zu den Nachbarn in der Golfregion werden sich aufgrund von al-Thanis diplomatischen Bemühungen verbessern.“

Während der Vorbereitungen für die Fußballweltmeisterschaft 2022 hat die beklagenswerte Behandlung von Arbeitsmigranten in Katar mehr und mehr die Aufmerksamkeit der Weltöffentlichkeit erregt. Durch Druck aus dem Westen führt das Land kleine – aus der Sicht von Menschenrechtsorganisationen: kosmetische – Reformen in den Arbeitsbedingungen für ausländische Arbeiter durch. Trotz des Drucks, die Situation der Menschenrechte zu verbessern, werden keine bedeutenden Verbesserungen in dem streng islamischen Land erwartet, das für die umfassende Kontrolle seiner Gesellschaft bekannt ist. Demnach werden in naher Zukunft auch keine bedeutenden Veränderungen in der Religionsfreiheit für Christen erwartet.

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7. Gebetsanliegen

Bitte beten Sie für Katar:

  • Bitte beten Sie für christliche Arbeiter aus dem Ausland, die von ihren Arbeitgebern ausgenutzt werden, dass sie in der Lage sind, ihren Arbeitgebern die Liebe Jesu zu zeigen.
  • Beten Sie für Christen muslimischer Herkunft, die das Gefühl haben, ihren Glauben nicht mit ihren muslimischen Familienmitgliedern teilen zu können, dass sie Weisheit und Urteilsvermögen bekommen, wie sie ihren Glauben mitteilen können.
  • Bitte beten Sie, dass die Katarer zu Jesus gezogen werden, durch jedes Mittel, das der Herr dafür für notwendig hält.

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