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Länderprofil Kuwait

Kuwait

Stand des Länderprofils: Januar 2016

Berichtszeitraum: 1. November 2014 bis 31. Oktober 2015

 

Inhaltsverzeichnis

Zusammenfassung
1. Position auf dem Weltverfolgungsindex
2. Triebkräfte von Verfolgung
3. Aktuelle Einflüsse
4. Betroffene Kategorien von Christen
5. Betroffene Lebensbereiche und Auftreten von Gewalt
6. Ausblick
7. Gebetsanliegen

 

Zusammenfassung

Position auf dem Weltverfolgungsindex: 56 Punkte / Platz 41
(WVI 2015: 49 Punkte / Platz 50).

Triebkräfte von Verfolgung: Die Triebkräfte der Christenverfolgung in Kuwait sind „Islamischer Extremismus“ und in geringerem Maße auch „Diktatorische Paranoia“ (vermischt mit Islamischem Extremismus).

Aktuelle Einflüsse: Kuwait ist ein winziger Staat, dessen starke Wirtschaft auf Öl gegründet ist. Es ist eines der reichsten Länder in der arabischen Welt. Mehr als die Hälfte seiner 4.007.000 Einwohner sind ausländischer Herkunft. Die kuwaitische Gesellschaft ist konservativ. Der Islam gibt ein breites Spektrum an Regeln für das persönliche, familiäre und gesellschaftliche Leben vor. Es ist für Kuwaiter unvorstellbar, die Religion vom sozialen und politischen Leben zu lösen. Die verfassungsrechtlichen Bestimmungen hinsichtlich der Religionsfreiheit sind voller Widersprüche. Einerseits gibt es das Recht auf Religionsfreiheit, andererseits wird dieses stark eingeschränkt durch die Erklärung, dass deren Ausübung nicht die überkommenen Bräuche, die Politik oder die öffentliche Moral verletzen darf. Bisher hat sich die Regierung sehr erfolgreich der traditionell konservativen Stammesgesellschaft des Landes bedient, um liberale und linksgerichtete Gruppen auszuschalten. Davon waren auch andere religiöse Minderheiten gravierend betroffen. Kuwait ist im Jahr 1996 einigen maßgeblichen Menschenrechtskonventionen der UN beigetreten: Dem „Pakt über bürgerliche und politische Rechte“ und dem „Pakt über wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte“.

Betroffene Kategorien von Christen: Sowohl ausländische Christen als auch Christen muslimischer Herkunft (Konvertiten) erleben Verfolgung, wobei Konvertiten am stärksten betroffen sind. Sympathisanten des „Islamischen Staats“ (IS) gewinnen immer mehr Einfluss.

Betroffene Lebensbereiche und Auftreten von Gewalt: In Kuwait werden die Christen am stärksten in den Bereichen „Privatleben“ und „Gesellschaftliches Leben“ verfolgt. Christen muslimischer Herkunft erleben die stärkste Form der Verfolgung – hauptsächlich vonseiten ihrer Familie (Kernfamilie und Verwandtschaft), von gesellschaftlichen Führungspersonen, von Religionsführern und von Vertretern der Regierung. Die durchschnittliche Wertung der fünf Lebensbereiche liegt bei 11,102 Punkten und verdeutlicht, dass der Druck auf Christen gegenüber dem Vorjahr (9,707) beträchtlich zugenommen hat. Im Bereich „Auftreten von Gewalt“ gab es keine registrierten Vorkommnisse (wie auch schon im letzten Jahr).

Ausblick: Die Christen werden weiterhin in Angst leben, da ihr Lebensumfeld immer gefährlicher wird. Die Gesellschaft bewegt sich immer weiter in eine konservative Richtung; Kirchen werden dadurch auch künftig große Probleme haben, sich registrieren zu lassen.

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1. Position auf dem Weltverfolgungsindex

Mit einer Wertung von 56 Punkten belegt Kuwait Platz 41 auf dem Weltverfolgungsindex 2016. Das entspricht einem Anstieg um 7 Punkte gegenüber dem Jahr 2015 (49), als Kuwait Rang 50 einnahm. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die Situation in Kuwait vor allem aus zwei Gründen verschlechtert:

  1. Regionale Entwicklung: Der „Islamische Staat“ (IS) hat einen sehr starken Einfluss auf die Gesellschaft, was diese immer konservativer werden lässt. Diese Entwicklung erzeugt Angst unter den Christen. Sie fürchten Verschleppungen und ähnliche Taten, die mittlerweile zum Markenzeichen des IS geworden sind. Dieser hat es geschafft, ein Netzwerk in Kuwait aufzubauen. Im Juli 2015 teilte der Innenminister der Öffentlichkeit mit, dass die Sicherheitskräfte der Regierung ein IS-Netzwerk entdeckt hätten.
  2. Regierung: Um die Bevölkerung zu kontrollieren, die einer sehr extremen islamischen Ideologie ausgesetzt ist, hat die Regierung von Kuwait entschieden, noch autoritärer aufzutreten. Dies brachte auch für Christen strenge Einschränkungen in den Bereichen Vereinigungs-, Versammlungs- und Religionsfreiheit mit sich.

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2. Triebkräfte von Verfolgung

Die Triebkräfte der Christenverfolgung in Kuwait sind „Islamischer Extremismus“ und in geringerem Maße „Diktatorische Paranoia“ (vermischt mit Islamischem Extremismus).

Islamischer Extremismus: Islamischer Extremismus ist die Haupttriebkraft der Verfolgung von Christen. Er hat sowohl auf der nationalen wie auch auf der kommunalen Ebene massive Auswirkungen. Wichtig ist auch, den Islamischen Extremismus innerhalb Kuwaits im Zusammenhang mit der Situation in der gesamten Region zu betrachten. Diese befindet sich im Chaos und die Gesellschaft ist deutlich konservativer geworden. Sowohl die Gesetze als auch die Verfassung Kuwaits bekräftigen die konservative Grundeinstellung der Gesellschaft. Laut Verfassung ist der Islam Staatsreligion und das islamische Gesetz (Scharia) eine wichtige Grundlage der Gesetzgebung. Die Regierung hat die Teilnahme am Islamunterricht für alle Schüler zur Pflicht gemacht. Das gilt sowohl an öffentlichen wie auch an privaten Schulen. Den christlichen Glauben zu lehren ist verboten; das gilt auch für offiziell anerkannte christliche Gruppen. In der Vergangenheit waren viele Kuwaitis gegenüber nicht-muslimischen Einwohnern tolerant eingestellt. Seit eine Gruppe extremistischer Muslime an Einfluss gewonnen hat, hat sich die Haltung geändert. Die Gruppe hat es sich zum Ziel gesetzt, alle Christen aus dem Land zu vertreiben. Weiter erschwert wird die Lage durch das Erstarken des IS in Syrien und im Irak. Die vom IS propagierte Auslegung des Islam hat unter bedeutenden sunnitischen Extremisten Anklang gefunden. In den Reihen des IS kämpfen auch kuwaitische Bürger.

Diktatorische Paranoia: Obwohl die kuwaitische Regierung ihren Bürgern vergleichsweise große Freiheiten gewährt, existieren zahlreiche Einschränkungen. Das Land wird von einer königlichen Familie regiert, die bereits häufig den Willen des Parlaments übergangen hat. Ein wesentlicher Zug Diktatorischer Paranoia sind von den Machthabern festgelegte Bestimmungen, die alle organisierten Gruppierungen daran hindern sollen, ihnen ihre Vormachtstellung streitig zu machen. In Kuwait gibt es offiziell keine politischen Parteien mehr. Rede-, Presse- und Versammlungsfreiheit sind ebenso eingeschränkt.

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3. Aktuelle Einflüsse

Kuwait ist ein winziger Staat, dessen starke Wirtschaft auf Öl gegründet ist. Es ist eines der reichsten Länder der arabischen Welt. Mehr als die Hälfte seiner 4.007.000 Einwohner sind ausländischer Herkunft. Es hat eine vergleichsweise offene Wirtschaft und verfügt über mehr als sechs Prozent der weltweiten Rohölreserven. Bisher konnte sich die Regierung sehr erfolgreich der traditionell konservativen Stammesgesellschaft des Landes bedienen, um liberale und linksgerichtete Gruppen auszuschalten. Davon waren auch andere religiöse Minderheiten gravierend betroffen. Kuwait ist im Jahr 1996 einigen maßgeblichen Menschenrechtskonventionen der UN beigetreten: dem „Pakt über bürgerliche und politische Rechte“ und dem „Pakt über wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte“. Allerdings werfen Kritiker der Regierung vor, dass die darin festgeschriebenen Menschenrechte in Kuwait faktisch nicht gewährt werden, darunter das Recht auf Religionsfreiheit. „Freedom House“ stufte das Land in seinem Bericht vom Jahr 2015 als „teilweise frei“ ein.

Die kuwaitische Gesellschaft ist konservativ. Der Islam gibt ein breites Spektrum an Regeln für das persönliche, familiäre und gesellschaftliche Leben vor. Es ist für Kuwaitis unvorstellbar, die Religion vom sozialen und politischen Leben zu lösen. Die verfassungsrechtlichen Bestimmungen hinsichtlich der Religionsfreiheit sind voller Widersprüche. Einerseits gibt es das Recht auf Religionsfreiheit, andererseits wird dies stark eingeschränkt durch die Erklärung, dass die Ausübung der Religionsfreiheit nicht die überkommenen Bräuche, die Politik oder die öffentliche Moral verletzen darf.

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4. Betroffene Kategorien von Christen

In Kuwait gibt es folgende Kategorien von Christen:

Ausländische Christen: Es gibt 350.000 Christen in Kuwait, die meisten von ihnen sind Arbeitsmigranten. Ausländische Christen haben eine relativ große Freiheit, informelle Gottesdienste zu feiern. Allerdings sind die verfügbaren Gottesdiensträume für die Anzahl der Besucher zu klein, sodass kuwaitische Nachbarn sich durch den Lärm und den Trubel dieser überfüllten Versammlungsorte belästigt fühlen. Ein Gebäude für Gottesdienste zu erwerben ist extrem schwierig, was die Situation zusätzlich erschwert. Auf der anderen Seite hat diese Situation die verschiedenen Gemeinden dazu gezwungen, die verfügbaren Versammlungsorte gemeinsam zu nutzen. Eine deutlich verbesserte Zusammenarbeit ist die Folge. Die momentane Lage in der Region ist geprägt von den Aktivitäten des IS und erzeugt unter den ausländischen Christen sehr viel Angst.

Christen muslimischer Herkunft (Konvertiten): In Kuwait erleiden Christen muslimischer Herkunft die intensivste Verfolgung. Sie riskieren Diskriminierung, Schikanen, polizeiliche Überwachung ihrer Aktivitäten und alle möglichen Formen der Bedrohung durch Bürgerwehren. Darüber hinaus wird ein Religionswechsel (weg vom Islam) nicht anerkannt und führt meistens zu rechtlichen Problemen hinsichtlich des Familienstandes und der Besitzverhältnisse. Christen muslimischer Herkunft werden hauptsächlich von der eigenen Familie und extremistischen Muslimen verfolgt, in geringerem Maß auch von den Behörden.

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5. Betroffene Lebensbereiche und Auftreten von Gewalt

Erläuterung zum Verfolgungsmuster: Das Verfolgungsmuster für Kuwait basiert auf der Summe der Wertungen für Islamischen Extremismus (vermischt mit Diktatorischer Paranoia). Die durchschnittliche Wertung der fünf Lebensbereiche liegt bei 11,102 Punkten und verdeutlicht, dass der Druck auf Christen gegenüber dem Vorjahr (9,707) beträchtlich zugenommen hat. Im Bereich „Auftreten von Gewalt“ wurden keine Vorkommnisse registriert (wie auch schon im letzten Jahr). Die Zunahme des Verfolgungsdrucks wirkt sich vor allem im Bereich „Gesellschaftliches Leben“ aus, gefolgt vom Bereich „Leben im Staat“. Die ermittelten Daten weisen darauf hin, dass gesellschaftliche Akteure ebenso für den Anstieg des Verfolgungsdrucks verantwortlich sind wie die Regierung, welche versucht, diese Akteure und die Gesellschaft insgesamt weitgehend zu kontrollieren. Wie das unten stehende Diagramm veranschaulicht, erleben Christen in Kuwait Verfolgung in allen Lebensbereichen, aber in verschiedenem Ausmaß. Der Druck ist am intensivsten im Bereich „Privatleben“, besonders für Christen muslimischer Herkunft, gefolgt von den Bereichen „Gesellschaftliches Leben“, „Familienleben“ und „Kirchliches Leben“.

(Bitte beachten Sie: Die oberen Zahlen zeigen drei Dezimalstellen an. Sie sind nicht als Tausende zu verstehen.)

Privatleben: Auch wenn das Gesetz einen Religionswechsel nicht offiziell verbietet, stellt die Regierung doch Hürden für Menschen auf, die den Islam verlassen wollen. Sie bekommen etwa kein offizielles Dokument, auf dem ihr neuer Glaube eingetragen ist. Missionieren ist gesetzlich verboten, was die Regierung auch überwacht. Hinzu kommt, dass der Druck vonseiten der Familie und der Gesellschaft es für Christen extrem gefährlich macht, öffentlich über ihren Glauben zu sprechen.

Familienleben: Christen, vor allem solche muslimischer Herkunft, stehen in Kuwait vor gravierenden familiären Herausforderungen. Sie werden ungeachtet ihres neuen Glaubens oft nach islamischem Ritus auf muslimischen Friedhöfen beerdigt, und es gibt nur sehr wenige Grabstätten für ausländische Christen. Taufen müssen sehr diskret durchgeführt werden, da öffentliche Taufen schwere Misshandlungen und Bedrohungen vonseiten der Familie genauso wie vonseiten der gesamten Gesellschaft nach sich ziehen können. Ein Beobachter berichtet: „In Kuwait ist die Religion des Ehemannes entscheidend für die Frage, ob das islamische Recht auf die Familienmitglieder anzuwenden ist. Ein nicht-muslimischer Mann darf keine muslimische Frau heiraten, es sei denn, er konvertiert zum Islam. Diese Gesetze haben weitreichende Folgen für das Sorgerecht und das Erbrecht.“

Gesellschaftliches Leben: Die Gesellschaft betrachtet Christen als Menschen zweiter Klasse, als Fremde und als Ungläubige. So ist es nicht erstaunlich, dass Christen die Teilnahme am gesellschaftlichen Leben verwehrt wird. Während des Fastenmonats Ramadan haben die Christen mit der faktisch von Regierung und Gesellschaft aufgestellten Forderung zu kämpfen, dass tagsüber nicht gegessen und getrunken werden darf. Christen muslimischer Herkunft stehen immer unter dem Druck, ihren christlichen Glauben wieder aufzugeben. Schulische Erziehung ist ein weiterer Bereich, in dem Christen vor Herausforderungen stehen. Ein Beobachter stellte fest: „Die Regierung fordert für alle Schüler an öffentlichen Schulen islamischen Religionsunterricht. Auch an Privatschulen, in denen ein oder mehrere muslimische Schüler sind, muss es islamischen Religionsunterricht geben. Dabei verbietet das Gesetz organisierten Religionsunterricht – außer für die islamische Religion.“

Leben im Staat: Die Regierung von Kuwait hat den Islam zur Staatsreligion erklärt. Die in der Verfassung garantierte Religionsfreiheit in Kuwait entspricht nicht dem internationalen Verständnis. Laut Gesetz müssen der Führer des Landes (der Emir) und seine Eltern Muslime sein. Die Regierung schreibt Islamunterricht an allen öffentlichen und privaten Schulen vor. Sie finanziert und unterstützt sunnitische Muslime in ihrem Bestreben, Ausländer zu missionieren.

Kirchliches Leben: Kirchliches Leben ist in Kuwait nur eingeschränkt möglich. Gemäß staatlicher Anordnung müssen sich Kirchen denselben hohen Anforderungen stellen wie gemeinnützige Organisationen: Sie müssen sich registrieren lassen und eine Lizenz beantragen. Der Käufer eines Grundstücks für den Bau einer Kirche muss ein kuwaitischer Staatsbürger sein. Für einen Christen muslimischer Herkunft wäre es sehr gefährlich, einfach ein Stück Land für den Bau einer Kirche zu kaufen. Ein Feldmitarbeiter erklärt: „Kirchen, die eine Lizenz für den Bau eines neuen Gottesdienstgebäudes beantragten, mussten Jahre auf eine Genehmigung warten. Anträge wurden abgelehnt oder Genehmigungen aus technischen Gründen verweigert. Die meisten der anerkannten christlichen Kirchen empfanden ihre bestehenden Gebäude als unpassend für die Bedürfnisse ihrer Gemeinde und hatten große Schwierigkeiten, die nötigen behördlichen Genehmigungen für den Bau neuer Gebäude zu bekommen. Lokale Behörden behinderten religiöse Versammlungen in Privatgebäuden und übten Druck auf Vermieter aus, die Gebäude an nicht-lizenzierte Kirchen vermieteten.“

Auftreten von Gewalt: Es liegen keine Meldungen über Gewaltanwendungen gegenüber Christen vor.

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6. Ausblick

Die Zukunft Kuwaits hängt, wie auch die anderer Länder der Region, wesentlich von der allgemeinen Politik der Region ab. Die Situation im Mittleren Osten und der Golfregion ist schwerer vorhersehbar denn je. Das Wachstum des sunnitischen Extremismus, besonders in Form des IS, ist zur Schlüsselfrage nicht nur für die Christen in der Region, sondern auch für die einzelnen Staatsoberhäupter und die internationale Gemeinschaft geworden. Länder mit einer sunnitischen Mehrheit, einschließlich Kuwait, sind in Alarmbereitschaft. Die massiven Aktivitäten des IS in Syrien und dem Irak werden bedeutenden Einfluss haben. Auch in Kuwait hat der IS bereits ein eigenes Netzwerk aufgebaut. Solange sich das Land offen an der Weltwirtschaft beteiligt, werden trotz des allgegenwärtigen Drucks auch künftig Christen ins Land kommen. Dies könnte langfristig dazu beitragen, dass die kuwaitische Gesellschaft lernt, Vielfalt zu akzeptieren und ein besseres Verständnis füreinander zu entwickeln. Das Land nimmt die Bedrohung durch den IS ernst, besonders nachdem sich am 26. Juni 2015 ein Selbstmordattentäter in die Luft sprengte und mehr als 25 Schiiten tötete und weitere 225 verletzte.

Basierend auf vergangenen Erfahrungen und in Anbetracht der aktuellen Entwicklungen könnte die künftige Situation der Christen in Kuwait so aussehen: Die Christen werden weiterhin in Angst leben, weil die Gesellschaft für sie gefährlicher wird. Diese wird sich immer weiter in eine konservative Richtung bewegen. Kirchen werden auch künftig große Probleme haben, sich registrieren zu lassen.

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7. Gebetsanliegen

Bitte beten Sie für Kuwait:

  • Dass die Behörden die Einschränkungen für die (ausländischen) Christen in den registrierten Gemeindezentren lockern
  • Dank für das mutige Zeugnis der Christen muslimischer Herkunft und für ihre wachsenden Hausgemeinden

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