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Länderprofil Tansania

Tansania

Stand des Länderprofils: Januar 2017

Berichtszeitraum: 1. November 2015 – 31. Oktober 2016


Inhaltsverzeichnis

Zusammenfassung
Ausführliches Länderprofil
   1. Position auf dem Weltverfolgungsindex
   2. Triebkräfte der Verfolgung
   3. Aktuelle Einflüsse
   4. Betroffene Kategorien von Christen
   5. Betroffene Lebensbereiche und Auftreten von Gewalt
   6. Ausblick
   7. Gebetsanliegen



Zusammenfassung

Position auf dem Weltverfolgungsindex

59 Punkte / Platz 33 (WVI 2016: 57 Punkte / Platz 36)

Triebkräfte der Verfolgung

Die Triebkraft der Verfolgung, die Christen in Tansania betrifft, ist Islamische Unterdrückung.

Aktuelle Einflüsse

Tansania ist ein Land mit zwei sehr unterschiedlichen Realitäten. Das moderne Tansania wurde durch die Vereinigung der Insel Sansibar mit Tanganjika geschaffen. Die Insel Sansibar hat eine lange zurückreichende Verbindung zum Islam und anderen islamischen Ländern und wurde bis zur Besetzung durch die Briten (1890-1963) durch ein Sultanat regiert. Tanganjika dagegen war eine eigene Nation mit einer einheimischen Religion, bevor das Christentum eingeführt wurde. Von 1961 bis 1987 war Tansania ein sozialistisches Land. Die Gebiete, die von Verfolgung betroffen sind, sind größtenteils Sansibar, die Region Bukoba sowie die Küstenregionen. Die militanten Bewegungen Somalias und Kenias haben einen ernstzunehmenden Einfluss auf Tansania. Zu beachten ist, dass die Bevölkerungsmehrheit des Sansibar-Archipels muslimisch ist und viele in der Region denken, dass sie absichtlich und systematisch ihrer Entwicklungschancen durch die Zentralregierung Tansanias beraubt wird. Die Aufnahme eines Vorschlags zur Einführung von Scharia-Gerichten in den Entwurf der neuen Verfassung, die noch durch ein Referendum ratifiziert werden muss, kann die Situation der Christen nur noch verschlechtern.

Betroffene Kategorien von Christen

Alle vier im Weltverfolgungsindex erfassten Kategorien von Christen existieren in Tansania, und alle erfahren unterschiedlich schwere Verfolgung: Gemeinden ausländischer Christen und Arbeitsmigranten, Christen aus traditionellen Kirchen, Gemeinschaften von Christen muslimischer Herkunft und Christen aus protestantischen Freikirchen. Am meisten betroffen sind die Christen mit muslimischem Hintergrund auf Sansibar.

Betroffene Lebensbereiche und Auftreten von Gewalt

  • Alles in allem ist der Druck auf Christen auf einem hohen Niveau und hat sich im Vergleich zum Berichtszeitraum des Weltverfolgungsindex 2016 leicht erhöht.
  • Die Verfolgung ist besonders hoch im Bereich des gesellschaftlichen Lebens, gefolgt vom kirchlichen Leben.
  • Die Punktwertung für die physische Gewalt ist auf einem sehr hohen Niveau und zeigt einen Anstieg gegenüber dem Weltverfolgungsindex 2016.
  • Die allgemeine Verfolgungssituation in Tansania wird durch Islamische Unterdrückung verursacht, die besonders auf Sansibar und in der Küstenregion sehr aktiv ist. Auch die Christen im Nordwesten sind von ihrem wachsenden Einfluss betroffen.

Ausblick

Tansanias derzeitiger Präsident John Magufuli wurde von vielen dafür gelobt, mutige Schritte zu unternehmen, um die sozioökonomischen Probleme des Landes zu lösen. Allerdings wurde bisher nichts gegen das Problem des wachsenden islamische Unterdrückung im Land getan. Daher sind in den kommenden Jahren folgende Entwicklungen zu erwarten, wenn das Land nicht ernstzunehmende Maßnahmen ergreift, um die Religionsfreiheit zu schützen:

  • Die Verfolgung von Christen auf Sansibar und in der Küstenregion wird zunehmen.
  • Das kommende Referendum über die neue Verfassung könnte Christen gegen Muslime positionieren, da Christen sich geschworen haben, gegen die Einführung von Scharia-Gerichten im ganzen Land zu stimmen, was sicher zu einem erhöhten Druck auf Christen führen wird, da die Regierung Kirchenleiter dazu anhält, dies vor dem Referendum nicht bei ihren Mitgliedern anzusprechen.
  • Wenn der Entwurf der Verfassung angenommen werden sollte, wird der Einfluss von Muslimen im Land höchstwahrscheinlich wachsen.

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Ausführliches Länderprofil


1. Position auf dem Weltverfolgungsindex

Mit einer Wertung von 59 Punkten belegt Tansania Platz 33 auf dem Weltverfolgungsindex 2017. Das entspricht einem Anstieg um 2 Punkte gegenüber dem Jahr 2016 (57), als Tansania Rang 36 einnahm. Dieser fortgesetzte Anstieg der Punktzahl zeigt, dass die Verfolgung im Land langsam zunimmt.

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2. Triebkräfte der Verfolgung

Die Triebkraft, die Christen in Tansania betrifft, ist die „Islamische Unterdrückung”.

Islamische Unterdrückung: Die Union von Tansania besteht aus zwei gegensätzlichen demographischen Realitäten. Die Mehrzahl der Einwohner auf dem Festland Tansanias sind Christen und die Mehrheit auf der Insel Sansibar sind Muslime. In den letzten Jahren ist die Islamische Unterdrückung immer mehr hervorgetreten, ausgehend von Sansibar breitete sie sich entlang der Küste des Festlands von Tansania aus. Die radikal-islamische Gruppierung Uamsho (die Suaheli-Abkürzung für „Gesellschaft zur islamischen Mobilmachung und Ausbreitung“) benutzt Sansibar als Sprungbrett, um seine radikalislamische Agenda in Tansania weiter voranzutreiben. Uamsho und verwandte Gruppen streben danach, einen islamischen Staat zu errichten, der Sansibar und einen signifikanten Teil des Festlandes entlang der Küste umfasst. In diesem neu geschaffenen muslimischen Staat wäre kein Platz für Christen oder Menschen anderer Religionen. Es scheint, dass die Idee eines islamischen Staates selbst unter den Muslimen auf dem Festland an Popularität gewinnt. Der Einfluss der Radikalen hat die Autoren der Verfassung (die noch durch ein Referendum ratifiziert werden muss) dazu veranlasst, eine Verordnung aufzunehmen, welche die Schaffung von Scharia-Gerichten im ganzen Land erlaubt. Derzeit sieht es so aus, als habe Uamsho seinen Schwung verloren, da dessen Anführer entweder verhaftet wurden oder ihre Leitungspositionen verlassen haben. Allerdings wird die Ideologie, die Uamsho begründet hat, weiter Probleme für Christen und die Regierung des Landes schaffen.

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3. Aktuelle Einflüsse

Wenn es um die Verfolgung von Christen geht, ist Tansania ein Land, das verschiedene Realitäten zeigt. Um dies zu verstehen, ist ein Einblick in die verschiedenen soziologischen, historischen und politischen Geschehnisse im Land notwendig.

Von der Gründung der Union bis heute: Das moderne Tansania wurde durch die Vereinigung von Sansibar und Tanganjika geschaffen. Die Insel Sansibar hat eine lange zurückreichende Verbindung zum Islam und anderen islamischen Ländern und wurde bis zur Besetzung durch die Briten (1890-1963) durch ein Sultanat regiert.

Tanganjika dagegen war eine eigene Nation mit einer einheimischen Religion, bevor das Christentum eingeführt wurde. Von 1961 bis 1987 war Tansania ein sozialistisches Land. Derzeit wird es von einer Regierung geführt, die demokratische Züge und den Willen zeigt, soziale Probleme wie die Korruption anzugehen. Verglichen mit den anderen Ländern der Region ist Tansania eines der demokratischsten Länder Ostafrikas und die Wahlen vom Oktober 2015 bestätigten dies.

Der instabile Charakter der Region: Die militanten islamistischen Bewegungen in Somalia und Kenia haben einen deutlichen Einfluss auf Tansania. So verhafteten tansanische Sicherheitskräfte während einer Razzia auf eine Moschee im April 2015 zehn mutmaßliche Al-Shaabab-Mitglieder und beschlagnahmten Material zum Bombenbau. Zudem wurde von einem gestiegenen Einfluss der Tablighi Jamaat berichtet, besonders in den nordwestlichen Regionen, wo deren Lehrer die Grenze zu Kenia überqueren. Zu beachten ist, dass die Bevölkerungsmehrheit des Sansibar-Archipels muslimisch ist und viele in der Region denken, dass sie absichtlich und systematisch von Entwicklungschancen durch die Zentralregierung Tansanias ausgeschlossen wird. Um diese gefühlte Ungerechtigkeit auszuräumen, treten islamische Gruppen – teilweise durch einige arabische Länder unterstützt – dafür ein, einen islamischen Staat zu schaffen, um für Fortschritt zu sorgen. Dieser Staat würde die Insel Sansibar und einen Teil der Küste des Festlandes umfassen, der als der Zehn-Meilen Küstenstreifen bekannt ist. Er erstreckt sich von Kipini/Witu in Kenia bis herunter nach Sofala in Mosambik. Er gehörte einst zum Herrschaftsgebiet des Sultans und daher wollen Radikale dieses Gebiet wiederherstellen, mit einer Erweiterung bis hin nach Mogadischu als Hauptstadt.

Bevölkerung: Obwohl die Mehrzahl der Bevölkerung Tansanias Christen sind, scheint der Anteil an Muslimen zu wachsen, und besonders junge Muslime scheinen für eine Radikalisierung anfällig. Die Aufnahme einer Möglichkeit zur Schaffung von Scharia-Gerichten in die Verfassung kann die Situation nur noch verschlimmern. Dies hat die Nation regelrecht gespalten und der frühere Präsident, Jakaya Kikwete warnte vor der Gefahr religiöser Spannungen im Land.

Natürliche Ressourcen und mögliche Konflikte: Tansania ist ein Land mit großen Potentialen für Vorkommen von Gas, Öl, Kohle und andere natürliche Ressourcen. Diese Rohstoffe ziehen ausländische Investoren an, die die Belange Tansanias beeinflussen. Das Land hat bereits ein Joint-Venture mit Algerien unterzeichnet. Darüber hinaus besteht die Gefahr, dass Streitigkeiten über Rohstoffe entlang religiöser Fronten ausgetragen werden.

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4. Betroffene Kategorien von Christen

In Tansania gibt es alle vier im Weltverfolgungsindex unterschiedenen Kategorien von Christen. Im Berichtszeitraum waren alle vier Gruppen religiös bedingtem Druck oder Gewalt ausgesetzt.

Gemeinschaften ausländischer Christen und Arbeitsmigranten: Die ausländischen oder eingewanderten Christen Tansanias leben größtenteils auf den Inseln Pemba und Mafia. Sie halten sich von den Christen muslimischen Hintergrunds fern, da eine Vermischung ihre Sicherheit gefährden könnte. Außerdem überwachen gesellschaftliche Führer die ausländischen Christen.

Christen aus traditionellen Kirchen: Wie die anderen Gruppen erleben diese Christen Druck durch radikale Muslime.

Christen muslimischer Herkunft: In von mehrheitlich von Muslimen bestimmten Gebieten (Sansibar und die Küstenregion) leiden die Christen muslimischer Herkunft unter andauerndem Druck und physische Gewalt.

Christen aus protestantischen Freikirchen (wie Baptisten, evangelikale oder pfingstliche Gemeinden): Diese Gruppe sieht sich mit vielen Herausforderungen konfrontiert, z.B. beim Erlangen einer Registrierung, um neue Kirchen zu bauen und Genehmigungen zu erhalten, sich zu versammeln und zu predigen.

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5. Betroffene Lebensbereiche und Auftreten von Gewalt

Grafik: Verfolgungsmuster Tansania

Die Summe der Wertungen aller sechs Bereiche ergibt die Gesamtpunktzahl und somit die WVI-Platzierung. Das Verfolgungsmuster zeigt das Ausmaß von Druck und Gewalt, welche durch das Zusammenspiel der Triebkräfte hervorgerufen werden.

Erläuterung zum Verfolgungsmuster Tansania:

  • Christen in Tansania erleben einen gleichmäßig hohen Druck in allen Lebensbereichen. Die durchschnittliche Punktzahl des Drucks liegt bei 10,339, was einen Anstieg gegenüber dem Weltverfolgungsindex 2016 (9,977) bedeutet.
  • Der Druck ist im Bereich des kirchlichen Lebens (10,364) und des gesellschaftlichen Lebens (10,737) am höchsten.
  • Der Druck, der aus Islamischer Unterdrückung resultiert, zeigt sich in allen Lebensbereichen. In Gegenden, die von Muslimen bestimmt sind, stehen Christen muslimischer Herkunft massivem Druck von Familie, gesellschaftlichem Umfeld und religiösen Führern gegenüber.
  • Die Punktwertung für die physische Gewalt erhöhte sich von 6,667 (WVI 2016) auf 7,408.
  • Die allgemeine Verfolgungssituation in Tansania zeigt, dass der Druck und die Gewalt, die Christen auf Sansibar, in der Küstenregion und in den Gebieten im Nordwesten entlang des Viktoriasees (Bukoba) erleben, jedes Jahr wächst.

Privatleben: Christen in überwiegend muslimischen Gebieten stehen vielen Herausforderungen gegenüber. Wie in den anderen Lebensbereichen geht der Druck auf Christen in ihrem Privatleben Hand in Hand mit dem Aufstieg des radikalen Islam auf Sansibar, den nordwestlichen und den Küstenregionen Tansanias. Christen in diesen Gebieten haben Schwierigkeiten, Gottesdienste zu feiern und selbst christliche Literatur und Bibeln zu besitzen (besonders Christen muslimischer Herkunft). Einer der Feldforscher sagt: „Abgesehen von Christen mit muslimischem Hintergrund, die ihre christliche Literatur im ganzen Land versteckt halten müssen, gab es auch Vorfälle, wo christliches Material wie Anbetungsmusik und Kreuze von muslimischen Vermietern verboten wurden.“

Familienleben: Besonders in den von Muslimen dominierten Regionen erleben Christen muslimischer Herkunft oft Widerstand gegen ihren christlichen Glauben: den Ausschluss von einer Erbschaft, Behinderungen der Taufe, erzwungene Scheidungen und Druck, den christlichen Glauben zu widerrufen.

Gesellschaftliches Leben: Die höchste Punktwertung (10,737) deutet an, dass dies der Lebensbereich ist, in dem Christen den größten Druck erleiden. In mehrheitlich von Muslimen bewohnten Gegenden stehen Christen mehreren Einschränkungen durch ihr Umfeld gegenüber. Unterstützer der Uamsho spielen eine wichtige Rolle bei der Verdrängung von Christen aus der Gesellschaft. Der berüchtigte Scheich Issa Ponda hat in den letzten Jahren die Saat der Intoleranz und des Hasses gegen Christen gesät und dies trägt nun Früchte. Dass Christen der Zugang zum öffentlichen Nahverkehr und zu Brunnen verwehrt wird, dass Christen sich an Halal-Vorschriften halten müssen, dass Christinnen gezwungen werden, ihr Haupt in der Öffentlichkeit zu bedecken, sind nur einige der Vorfälle, die in diesem Zusammenhang genannt werden müssen.

Leben im Staat: Es ist nicht üblich, eine hohe Punktzahl für den Bereich des Lebens im Staat in einem Land zu sehen, in dem Christen die Mehrheit stellen. Aber auf Sansibar sind viele Gesetze und Vorschriften von den Prinzipien der Scharia inspiriert. Die Verfasser der Verfassung haben Vorschriften zur Schaffung einer Schariagerichtsbarkeit für ganz Tansania aufgenommen, und Christen wurden buchstäblich von der Regierung bedroht, sich nur nicht dagegen auszusprechen.

Kirchliches Leben: In den vorherigen Berichtszeiträumen wurden Kirchen zu Zielen von Angriffen, auch von Bombenanschlägen. Dies hat ein eingeschüchtertes Umfeld geschaffen. Daher ist es in Tansania – besonders auf Sansibar – gefährlich geworden, gemeinsam Gottesdienst zu feiern und zu einer Kirche zu gehen. Es gibt zudem einen großen Kontrast zwischen Sansibar und dem Festland. Wie ein Feldforscher anmerkte: „Obwohl Bibelschulen und Seminare frei arbeiten und sich auf dem Festland ausbreiten können, ist dies auf den muslimisch bestimmten Inseln nicht möglich.“

Auftreten von Gewalt: Die Angriffe gegen Christen und ihr Eigentum sowie auf Kirchen gingen weiter. In der Region Tanga wurde im September 2016 Yohana Joseph Shemzigwa durch einen Islamisten getötet, der eine lutherische Kirche angriff. Während des Berichtszeitraums des Weltverfolgungsindex 2017 wurden im Nordwesten sechs Kirchen niedergebrannt. Christen sahen sich zudem mentalen Missbräuchen gegenüber.

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6. Ausblick

Erkennbare Trends und ihre Bedeutung für die Kirche

Tansania erschien im Jahr 2013 zum ersten Mal auf dem Weltverfolgungsindex, und es gibt derzeit keine Anzeichen, dass sich die Situation verbessert. Die Lehren in den Moscheen und Islamschulen bleiben negativ gegenüber dem christlichen Glauben, und da diese Lehren die Grundlage für eine nachhaltig negative Einstellung der Menschen gegenüber Christen legen, können diese leicht mobilisiert und zu gewaltsamen Verhalten gegen Christen in den kommenden Jahren angestiftet werden. Die Unterstützer der Uamsho verbreiten immer noch ihre radikale Ideologie und rufen nach voller Autonomie für Sansibar.

Tansanias derzeitiger Präsident John Magufuli wurde von vielen dafür gelobt, mutige Schritte zu unternehmen, um die sozioökonomischen Probleme des Landes zu lösen. Allerdings wurde bisher nichts gegen das Problem des wachsenden islamische Unterdrückung im Land getan. Daher sind in den kommenden Jahren folgende Entwicklungen zu erwarten, wenn das Land nicht ernstzunehmende Maßnahmen ergreift, um die Religionsfreiheit zu schützen:

  • Die Verfolgung von Christen auf Sansibar und der Küstenregion wird zunehmen.
  • Das kommende Referendum über die neue Verfassung könnte Christen gegen Muslime positionieren, da Christen sich geschworen haben, gegen die Einführung von Scharia Gerichten im ganzen Land zu stimmen, was sicher zu einem erhöhten Druck für Christen führen wird. Die Regierung hält Kirchenleiter dazu an, dies vor dem Referendum mit ihren Mitgliedern nicht zur Sprache zu bringen.
  • Wenn der Entwurf der Verfassung angenommen werden sollte, wird der Einfluss von Muslimen im Land höchstwahrscheinlich wachsen.

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7. Gebetsanliegen

Bitte beten Sie für Tansania:

  • Bitte beten Sie für Christen, die in Gebieten leben, die vom radikalen Islam bestimmt werden. Sie können sich nicht zu Gottesdiensten treffen oder christliche Literatur wie zum Beispiel eine Bibel besitzen. Sie stehen großem Druck durch ihr Umfeld gegenüber, ihren Glauben zu widerrufen. Beten Sie für Ermutigung und Durchhaltevermögen.
  • Beten Sie für die Islamisten, die Angriffe auf Christen und Kirchen organisieren. Beten Sie für ihre Errettung und dass sie nicht länger Gewalt gegen Christen ausüben.
  • Die Lehren in einigen tansanischen Moscheen und Islamschulen sind sehr negativ gegenüber Christen und ihrem Glauben. Diese Lehren legen die Grundlage für Verfolgung. Bitte beten Sie, dass Islamgelehrte Jesus begegnen und positive Veränderungen für Christen schaffen.

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