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Zentralasien: Gottes Hilfe in starker Bedrängnis

Christinnen muslimischer Herkunft erleben große Schwierigkeiten von ihrer Familie

(Open Doors, Kelkheim) – In den islamisch geprägten Ländern Zentralasiens gilt es als Schande für die ganze Familie, wenn jemand Christ wird. Weil Saida* an Jesus festhielt, wurde sie von ihren Verwandten schlimm misshandelt. Sie drohten, sie zu töten, sodass sie sich verstecken musste. Doch dann erlebte sie, wie Gott auf wunderbare Weise eingriff.

Krankenhausreif geschlagen

Saida ist eine gehörlose junge Christin muslimischer Herkunft. Weil sie Jesus nachfolgt, wurde sie von Familienangehörigen schwer geschlagen. Ihre Nachbarn wollten ihr helfen und informierten die Polizei; doch die Beamten weigerten sich einzugreifen – sie behaupteten, es handle sich „nur um einen familiären Konflikt“. Daraufhin wurde Saida noch stärker verprügelt. Ihre Verwandten wollten sie dazu zwingen, Jesus abzusagen. Doch Saida hielt an ihrem Glauben fest. Am Ende des Tages war sie so schwer verletzt, dass sie ins Krankenhaus auf die Intensivstation gebracht werden musste. Ihre Angehörigen drohten indes weiter, sie zu töten, wenn sie nicht zum Islam zurückkehren würde.

Überraschende Wendung und Gottes Hilfe

Als Saida einen Tag früher als von ihrer Familie erwartet aus dem Krankenhaus entlassen wurde, nutzten Christen aus ihrer Gemeinde die Gelegenheit, sie heimlich abzuholen und an einem sicheren Ort zu verstecken. Einige Zeit später kam Saidas ältere Schwester Amira*, eine bekannte und einflussreiche Anwältin, und nahm Saida in ihre Obhut. Als sie herausfand, dass ihre Schwester wegen ihres Glaubens so schwer misshandelt worden war, suchte sie ihre Verwandten auf und warnte sie eindringlich: Sollten sie Saida noch einmal etwas zuleide tun, würde Amira sie wegen Anstiftung zu religiösem Hass und Gewalt für mindestens fünf Jahre ins Gefängnis bringen. Die Familienangehörigen waren davon so eingeschüchtert, dass sie versprachen, Saida fortan in Ruhe zu lassen. Zur großen Freude von Saida stellte sich zudem heraus, dass Amira bereits vor vielen Jahren selbst Christin geworden war und während der ganzen Zeit für ihre Familie und besonders für ihre gehörlose Schwester gebetet hatte!

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Abgelehnt und auf sich gestellt

Dana* aus Kasachstan ist ebenfalls gehörlos und stammt aus einer muslimischen Familie. Im November 2016 entschied sie sich für ein Leben mit Jesus. Als ihre Eltern dies kürzlich herausfanden, verstießen sie ihre Tochter und schickten sie von zu Hause fort. Dabei haben es gerade gehörlose Menschen besonders schwer, weil sie gesellschaftlich ausgegrenzt werden und kaum Möglichkeiten haben, sich ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Dana ist sehr traurig darüber, dass ihre Mutter und ihr Vater so ablehnend auf ihren Glauben reagieren, und betet für sie, dass Jesus ihnen genauso begegnet wie ihr selbst.

*Name aus Sicherheitsgründen geändert

Bitte beten Sie für die Christen in Zentralasien!

  • Danken Sie für Saidas und Danas Glauben und ihre Treue zu Jesus.
  • Bitten Sie Jesus, dass er Saida körperlich und seelisch wiederherstellt.
  • Beten Sie für Dana, dass Gott sie versorgt und beschützt.
  • Bitte beten Sie auch für die Familien von Saida und Dana, dass sie Jesus ebenfalls kennenlernen und seine Nachfolger werden.