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Arash aus Afghanistan

Arash kommt aus Afghanistan. Seine ursprünglich muslimische Familie hatte durch Missionare vom christlichen Glauben gehört, zuerst kamen die Eltern zum Glauben, dann die Kinder.

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Zur Schule ging Arash seit dem Tag nicht mehr, an dem Klassenkameraden herausgefunden hatten, dass er und seine Eltern Christen waren. Die Kinder hatten ihn daraufhin durch die Schule gejagt, nur mit einem Sprung aus dem Fenster hatte er sich retten können.

Einige Jahre später, als er von einem Ausflug zurück zum Haus seiner Eltern kam, hatten drei Jugendliche mit Spraydosen ein Kreuz an die Mauer des Hauses gesprüht. Diesen Tag wird Arash nie vergessen. Als er die Drei zur Rede stellte, liefen immer mehr Leute herbei, die auf ihn einprügelten – es waren alte Freunde aus seiner Fußballmannschaft. Die Polizei kam und verhaftete Arash.

Mit Schlägen versuchte man ihn auf der Wache zu zwingen, ein Dokument zu unterschreiben, dass er Christ sei. Er weigerte sich 12 Stunden lang – dieses Bekenntnis wäre einem Todesurteil gleichgekommen, denn wer als Muslim in Afghanistan vom Islam abfällt und Christ wird, läuft Gefahr, getötet zu werden, sogar von der eigenen Familie. Schließlich wurde Arash gegen Geld freigelassen und musste innerhalb von 24 Stunden Kabul verlassen. Man setzte ihn auf eine Fahndungsliste mit der Behauptung, er habe die Polizisten niedergeschlagen und sei geflohen.

Über vieles, was er auf der Flucht erlebt hat, kann Arash noch immer nicht sprechen, aber er sagt: „Mein Glaube an Jesus ist mir so kostbar, dass ich ihn niemals aufgeben würde. Gott hat die ganze Erde und den Himmel erschaffen.“