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Hannah aus Myanmar

Als Hannah vor vierzehn Jahren zum ersten Mal in ihrem Leben einen Gottesdienst besuchte, war gerade Weihnachten. Die Lieder bewegten sie so sehr, dass sie beschloss, Christin zu werden.

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Zuhause entfernte sie sofort alle Buddha-Figuren. „Ich konnte die leblosen Figuren nicht mehr anbeten. Jesus lebt!“ Hannahs Familie jedoch pflegte sorgfältig die buddhistischen und hinduistischen Traditionen. Ihre Mutter versuchte deshalb zwei Jahre lang, die „neue Religion“ aus Hannah regelrecht „herauszuprügeln“ – vor und nach jedem Gottesdienst und Gebetstreffen. Der anderen Tochter sagte sie, Hannah sei verrückt.

Doch wenn Hannah anderen aus der Bibel erzählte, lauschte die Schwester heimlich. Schließlich kam sie mit in den Gottesdienst und begann ebenfalls, an Jesus Christus zu glauben. Hannah lernte sehr früh, ihrer Mutter zu vergeben. „Am Anfang war ich sehr wütend auf sie. Doch dann erkannte ich, dass auch Jesus geschlagen wurde, und konnte so mein Leid ertragen. Weil Jesus mir vergeben hat, vergebe ich auch meiner Mutter.“