Etwas mehr als zwei Wochen nach ihrer Entführung sind 100 entführte Schüler zurück in Freiheit. Die genauen Umstände ihrer Freilassung sind unklar.
Christenverfolgung in Nigeria
Nigeria ist seit Jahren das Land, in dem weltweit die meisten Christen wegen ihres Glaubens getötet wurden. Hinzu kommen Hunderttausende Vertriebene.
Auf dieser Seite sind Hintergrundinformationen, aktuelle Meldungen, persönliche Berichte und Analysen zur Lage der Christen in Nigeria zusammengestellt. Sie ermöglichen ein Verständnis der komplexen Situation und sollen bewirken, dass viele Menschen sich mit Gebet und praktischer Hilfe für die verfolgten Christen im Land einsetzen.
Hintergrundinformationen
Zahlen hinter der Gewalt
Der unten verlinkte 136-seitige Bericht der „Beobachtungsstelle für Religionsfreiheit in Afrika“ (ORFA) dokumentiert Tötungen und Entführungen in Nigeria im Zeitraum vom Oktober 2019 bis September 2023. Er wurde am 29. Februar 2024 veröffentlicht.
Findet in Nigeria ein Genozid an Christen statt?
Ende September sprach US-Talkmaster Bill Maher von einem „Völkermord an Christen in Nigeria“. Seine Äußerungen schlugen hohe Wellen, die nigerianische Regierung dementierte energisch. Open Doors veröffentlichte daraufhin eine Einschätzung, die wir hier auszugsweise wiedergeben.
Handlungsempfehlungen für Politiker
Open Doors Advocacy hat für Politiker Handlungsempfehlungen erarbeitet, die nach unserer Einschätzung die Religionsfreiheit in Nigeria schützen sowie Christen und anderen Opfern von Gewalt und Vertreibung helfen können.
Medien
Die Videoclips vermitteln persönliche Eindrücke aus dem Leben verfolgter Christen in Nigeria. Sie zeigen individuelle Erfahrungen, Zeugnisse und Begegnungen, die die Realität der Verfolgung greifbar machen.
Arise Africa
Als überkonfessionelles christliches Hilfswerk setzen wir uns dafür ein, dass verfolgte Christen in Nigeria und Subsahara-Afrika geistlich, emotional und praktisch gestärkt werden. Die internationale Hilfskampagne „Arise Africa“ ist unsere Antwort auf den Hilferuf der Kirche in Afrika. Gemeinsam mit unseren Partnern vor Ort leisten wir Hilfe durch Gebet, Ermutigung, Seelsorge, Fürsprache und Nothilfe.