Impressionen vom Open Doors Tag

Impressionen vom Open Doors Tag

Rund 2.300 Besucher kamen am 4. Juni 2016 in die Stadthalle Bielefeld, um in bewegenden Vorträgen von Sprechern aus Nordkorea, Nigeria und Syrien mehr über verfolgte Christen zu erfahren und sich aktiv für sie einzusetzen. Beim Open Doors Tag in Mainz eine Woche später füllten etwa 2.400 Gäste die Rheingoldhalle.
 

Rückblick OD-Tag 2016 Saal

 

"Ich wünsche mir, dass eine Kraft des Gebets und der Ermutigung von diesem Tag hinausgeht in die Welt zu unseren verfolgten Geschwistern." Mit diesen Worten begrüßte Markus Rode, Leiter von Open Doors Deutschland, die Besucher.
 

Rückblick OD-Tag 2016 Markus
 

 

Yong Sook aus Nordkorea

Rückblick OD-Tag 2016 Yong Sook

 

Als erste Sprecherin kündigte Markus Rode Yong Sook aus Nordkorea an, eine Frau mit einem "außerordentlich schwierigen Leben", aber gleichzeitig einem "außergewöhnlich gnädigen Gott". Sie schilderte die schockierenden Zustände, die sie in einem nordkoreanischen Gefängnis erlebt hatte. Obwohl sie heute in Südkorea lebt, reist sie immer wieder ins chinesische Grenzgebiet, um Flüchtlingen aus Nordkorea die Liebe Jesu weiterzugeben, die sie selbst erfahren hat.

 

Lydia und Afordia aus Nigeria

Rückblick OD-Tag 2016 Lydia

 

Die junge Christin Lydia aus Nigeria verlor bei einem Bombenanschlag im Februar 2015 ein Bein. Durch die Hilfe von Unterstützern konnte sie nun nach Deutschland kommen, um hier eine neue Prothese für ihr Bein zu erhalten. Das gab ihr auch die Gelegenheit, zum Open Doors Tag zu sprechen, wo sie die Besucher durch ihre ruhige Art und ihr warmes Lächeln für sich einnahm. Sie erzählte, wie sie den Attentätern vergeben hat und trotz der Einschränkung mit großer Hingabe in ihrer Gemeinde mitarbeitet.
Lydias nigerianische Begleiterin, die fünffache Mutter Afordia, musste mit ansehen, wie ihr geliebter Ehemann ermordet wurde. Auch wenn dieses schreckliche Erlebnis im Oktober 2014 tiefen Schmerz und Angst bei ihr ausgelöst hat, hält sie daran fest, dass sie einen treuen und gnädigen Herrn hat.
 

Yakubu Maina aus Nigeria

Rückblick OD-Tag 2016 Ya´kubu

 

"Wir gehören alle zur selben Familie. Wir Eltern stehen in einem echten Kampf und brauchen eure Gebetsunterstützung. Deshalb bin ich nach Deutschland gekommen." Yakubu Maina vertritt die Eltern der über 200 entführten Mädchen aus Chibok. Als persönlich betroffener Vater erzählte er von tiefem Schmerz, aber auch von Gebetserhörungen und davon, wie Jesus Trost und Heilung schenkt. Eindringlich bat er die Zuhörer darum, weiterhin für die Rettung der Mädchen zu beten.
 

George Dakkak aus Syrien

​Rückblick OD-Tag 2016 Dakkak

 

Er war Mitarbeiter in der Gemeinde von Pastor Edward und seiner Frau Rana in Damaskus, heute lebt er mit seiner Familie in Deutschland. Doch ob hier oder in Syrien - sein Herz schlägt dafür, Menschen mit der guten Botschaft von Jesus zu erreichen. Als professioneller Musiker tut er dies am liebsten mit Liedern. Mit seinem Vortrag schlug er eine Brücke zwischen der bedrängten Kirche im Nahen Osten und den Christen hier in Deutschland: "Gott wirkt in Deutschland und in Syrien und in aller Welt. Der Herr braucht uns alle und er tut Wunder."
 

Kinderprogramm

Im obigen Video erhalten Sie einen Einblick, wie die Kleinen den Open Doors Tag 2016 erlebt haben. Neben dem Hauptprogramm im großen Saal gab es ein abwechslungsreiches Kinderprogramm für zwei verschiedene Altersgruppen. Die Kinder hörten von Jesus und sangen zusammen. Sie erfuhren, wie schwer es manche Christen auf der Welt haben, und beteten gemeinsam für sie. Außerdem wurde gebastelt und gespielt.
 

DVD vom Open Doors Tag 2016

Die vollständigen Vorträge von Yakubu Maina und George Dakkak finden Sie auch auf der DVD vom Open Doors Tag 2016, die Sie hier bestellen können:

DVD bestellen

 

 

Informieren Sie sich weiter!

Die Christen in Nordkorea brauchen Kraft und Ermutigung inmitten der härtesten Verfolgung. Beten Sie mit ihnen gemeinsam für eine Veränderung in Nordkorea!
Christen in Nigeria erleben massive Gewalt. Wir wollen das Land und unsere Geschwister dort besonders in den Fokus stellen, auf ihre Situation aufmerksam machen und für sie im Gebet einstehen!

Alle Felder müssen ausgefüllt werden. Die E-Mail wird über Ihr E-Mail-Programm verschickt.

Drucken Herunterladen