Gesichter der Verfolgung

Aster aus Eritrea (Symbolbild)

Asters Ehemann ist wegen seines Glaubens inhaftiert

Wie sich mit der Verhaftung das Leben der eriträischen Christin schlagartig änderte

 

„Wir waren voller Glück und Freude“, sagt Aster* über das Leben mit ihrem Ehemann. Doch als er bei einem Gebetstreffen „ertappt“ und wegen Teilnahme an einem Gottesdienst außerhalb der staatlich anerkannten Kirchen inhaftiert wurde, änderte sich Asters Leben schlagartig. Zu dem Schock und dem Schmerz kam die Notwendigkeit, nun allein für ihre vier Kinder zu sorgen.
 

Aster aus Eritrea
Symbolbild


Sie arbeitet hart, trotz gesundheitlicher Beschwerden. Auch die Kinder müssen nun in ihrer Freizeit und in den Ferien arbeiten, um das Schulgeld bezahlen zu können. „Sie vermissen ihren Vater sehr“, sagt Aster. „Meine Älteste wird immer wegen ihres Glaubens gemobbt und beleidigt. Die Schule hat sie drei Mal davor gewarnt, über ihren Glauben zu sprechen und ihr verboten, in der Pause mit anderen Kindern zu sprechen.

Von Mitschülern mit Steinen beworfen

„Eines Tages warfen einige ihrer Mitschüler Steine nach ihr und sie wurde am Magen getroffen. Manchmal werfen sie auch Steine gegen das Haus.“ Solche Dinge sind für Aster schwer zu ertragen. Doch es ermutigt sie, dass ihre Kinder einen starken Glauben haben. „Meine Tochter sagt immer: ‘Gott wird mich nicht im Stich lassen. Ich bin bereit, ihm bis in den Tod zu folgen.’“

 

Weitere Gesichter der Verfolgung

Sie erhielt jahrelang Hausarrest, weil herauskam, dass sie Christin geworden war. Nawal* heiratete in der Hoffnung auf einen Neuanfang. Aber auch jetzt muss Nawal ihren Glauben an Jesus geheim halten. Die Entdeckung könnte sie das Leben kosten.
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