Gesichter der Verfolgung

Mohamedraza aus dem Iran

Mohamedreza erlitt Verhör und Folter

Der Christ wurde von Mitarbeitern des iranischen Sicherheitsdienstes gefesselt und entführt

 

Mohamedreza wuchs als Muslim auf, doch er hatte Zweifel an seiner Religion. Durch einen Freund hörte er von Jesus und entschied sich Christ zu werden. Als Mohamedreza bei einer Kirche anklopfte, um mehr über Jesus zu erfahren, wurde er abgewiesen, denn die Behörden gehen streng gegen Gemeinden vor, die Muslimen das Evangelium weitergeben.
 

Mohamedraza aus dem Iran
Bild: Mohamedraza aus dem Iran


Doch durch seinen Freund kam er in Kontakt mit einer geheimen Hauskirche. Hier konnte Mohamedreza Gemeinschaft mit anderen Christen haben und mehr über den christlichen Glauben lernen. An seinem Arbeitsplatz erzählte er seinen Kollegen von Jesus, auch nachdem ihn ein Arbeitskollege deswegen gewarnt hatte. Eines Tages ergriffen ihn einige Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes und fesselten ihn mit Handschellen.

Beleidigt, geschlagen und mit den Kopf gegen die Wand gestoßen

„Sie haben eine schwarze Stofftüte über meinen Kopf gezogen und mich in ein Auto geworfen. Ich schrie: ‘Was macht ihr? Was wollt ihr von mir?’ Aber sie gaben keine Antwort. Dann waren wir unterwegs, ich weiß nicht, ob eine halbe Stunde oder eine Stunde, bis wir im Untersuchungsraum waren. Zwei Tage war ich in diesem Untersuchungsraum und hatte die ganze Zeit diese schwarze Tüte auf meinem Kopf. Ich konnte nichts sehen und habe nichts bekommen, ich hatte Durst und Hunger. Ich musste stehen. Sie drohten meine Frau zu vergewaltigen, sie zu töten, sogar meine Eltern, ihre Eltern. Sie haben mich beleidigt … sie haben mich geschlagen … und meinen Kopf gegen die Wand gestoßen.“

Mohamedrezas Frau bat einen Bekannten, der selbst für den Sicherheitsdienst arbeitete, um Hilfe. Dieser setzte sich für Mohamedreza ein und konnte seine Freilassung erwirken. Inzwischen konnte Mohamedreza mit seiner Frau aus dem Land fliehen und lebt nun in Deutschland.

 

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