Persönliche Berichte verfolgter Christen

Persönliche Berichte verfolgter Christen

Verprügelt von der Familie

Saida aus Zentralasien

 

Saida aus Zentralasien
Symbolbild


Saida* ist eine gehörlose junge Frau. Weil sie den christlichen Glauben annahm, wurde sie von Familienangehörigen schwer geschlagen. Ihre Nachbarn wollten ihr helfen und informierten die Polizei, doch die Beamten weigerten sich einzugreifen – es handle sich „nur um einen familiären Konflikt“. Saida war jedoch so schwer verletzt, dass sie ins Krankenhaus und auf die Intensivstation gebracht werden musste. Als sie einen Tag früher als von ihrer Familie erwartet aus der Klinik entlassen wurde, nutzten Christen aus ihrer Gemeinde die Gelegenheit, Saida abzuholen und an einem sicheren Ort zu verstecken. Einige Zeit später nahm ihre ältere Schwester Amira*, eine bekannte und einflussreiche Anwältin, Saida in ihre Obhut. Als Amira herausfand, dass Saida wegen ihres Glaubens so schwer misshandelt worden war, suchte sie ihre Verwandten auf und warnte sie eindringlich: Sollten sie Saida noch einmal etwas zuleide tun, würde Amira sie ins Gefängnis bringen. Zur großen Freude von Saida stellte sich heraus, dass Amira selbst Christin geworden war und jahrelang besonders für ihre gehörlose Schwester gebetet hatte.

*Name geändert

 

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