Verlassen, verachtet, geschlagen

Esther und ihre Kinder sind auf sich allein gestellt

Esther Banjumi* wuchs in Kenia in einem muslimischen Umfeld auf, doch vor einiger Zeit entschied sie sich, Jesus Christus nachzufolgen. Als ihr Ehemann davon erfuhr, wollte er nichts mehr mit ihr zu tun haben und verließ sie. Ihre Schwiegereltern nahmen Esther ihren fünfjährigen Sohn weg und brachen den Kontakt ab.
 

Esther
Wir unterstützten Esther beim Bau eines neuen Hauses

 

Mit den beiden anderen Söhnen ging Esther zum Hof ihrer bereits vor vielen Jahren verstorbenen Eltern, in der Hoffnung, ihre Geschwister würden sie aufnehmen. Doch diese reagierten nur mit Beschimpfungen. Da Esthers Vater ihr persönlich ein Stück Land in einiger Entfernung vererbt hatte, baute sie dort eine sehr behelfsmäßige Hütte aus Stöcken und Palmblättern. Mit Gelegenheitsarbeiten verdient Esther nun etwas Geld, zudem versucht sie, auf ihrem Land etwas Essbares anzubauen. Als wir von ihrer Situation erfuhren, unterstützten wir Esther beim Bau eines neuen, stabileren Hauses.

„Wir werden weiterhin auf Jesus vertrauen“

Esthers Geschwister kommen immer wieder vorbei, um sie wegen ihres Glaubenswechsels zu beschimpfen oder zu schlagen. Trotz aller Schwierigkeiten lässt sie sich nicht einschüchtern: „Ich weigere mich aufzugeben. Meine Kinder und ich werden weiterhin auf Jesus vertrauen.“

*Name geändert

 

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