Gesichter der Verfolgung

Yonathan aus Indonesien

Yonathan gibt der Angst nicht nach

Einem verheerenden Selbstmordanschlag trotzt der Pastor im Gebet

 

Sonntag, 13. Mai 2018. In Surabaya, der zweitgrößten Stadt Indonesiens, dringt während des Gottesdienstes ein Kleinbus in das Kirchengelände der evangelischen Freikirche von Pastor Yonathan ein und explodiert. In und um die brennende Kirche spielen sich furchtbare Szenen ab.
 

Yonathan aus Indonesien
Bild: Pastor Yonathan aus Indonesien


Ein 15-Jähriger, der sich den Attentätern entgegenstellt und versucht, den Bus aufzuhalten, wird von der Explosion getötet. Eine Frau erleidet schwere Verbrennungen, als sie in den Flammen nach ihrer Tochter sucht. Sechs Gemeindemitglieder sterben infolge des Anschlags, sieben weitere sind teils schwer verletzt. Noch mehr sind traumatisiert.

„Wir müssen mehr denn je Gottes Nähe suchen“

Es ist einer von drei verheerenden Selbstmordanschlägen auf Kirchen in Surabaya an diesem Tag. Kurz nach dem Anschlag ruft Pastor Yonathan die Gemeinde zum Gebet zusammen. „Wir müssen mehr denn je Gottes Nähe suchen“, so sein Aufruf an die versammelte Gruppe. Am nächsten Sonntag versammelt sich die Gemeinde unter einer Plane auf dem Parkplatz, um gemeinsam Gott anzubeten. „Wir dürfen nicht der Angst nachgeben“, sagt Pastor Yonathan.

 

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