Zehn Jahre Gefängnis, weil er nicht unterschrieb

Paul blieb seinem Glauben an Jesus treu

Während Paul* aus Eritrea als Techniker beim Militär arbeitete, schloss er sich einer Gemeinschaft von Christen an. Doch eines Tages wurde die ganze Gruppe festgenommen – wegen Abhaltens von Versammlungen außerhalb der vier staatlich anerkannten Religionsgemeinschaften. Offiziell erlaubt sind in Eritrea nur der Islam sowie die eritreisch-orthodoxe, die katholische und die evangelisch-lutherische Kirche. Zehn Jahre verbrachte Paul im Gefängnis.
 

Paul* aus Eritrea
Paul wurde im Gefängnis immer wieder von Zweifeln geplagt


Mangelernährung, schlechte hygienische Verhältnisse, Hitze und andere Haftstrapazen ließen Paul häufig krank werden, doch die nötige medizinische Versorgung wurde ihm verweigert. Immer wieder wurden Paul und den anderen Christen Formulare zur Unterzeichnung vorgelegt, in denen sie erklären sollten, ihren Glauben aufzugeben.  

Immer wieder von Zweifeln geplagt

Nach einigen Jahren im Gefängnis war Paul zermürbt. Er rang mit sich, ob es wirklich so schlimm wäre, ein solches Dokument zu unterzeichnen. Dann sah er, wie ein anderer Christ schwer bestraft wurde, weil er seinen Glauben nicht aufgeben wollte. Erstaunlicherweise gab ihm gerade dies neue Kraft und Motivation. Nicht lange danach wurde Paul aus der Haft entlassen.

*Name geändert

Weitere Gesichter der Verfolgung

Als Esther* sich entschied, Jesus nachzufolgen, wurde sie von ihrem Ehemann verlassen und von ihrer Familie verstoßen. Sie und ihre Kinder leben nun auf sich allein gestellt.

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