Nigeria: Bessere Zukunftsperspektiven für tausende Kinder

In den nördlichen Bundesstaaten Nigerias, in denen die Scharia gilt, werden Christen häufig von grundlegenden Sozialleistungen ausgeschlossen. So können Kinder aus christlichen Familien in vielen Fällen überhaupt nicht zur Schule gehen. Wer eine der staatlichen Schulen besuchen kann, wird dort oft unter Druck gesetzt, zum Islam zu konvertieren.
 

Unterricht in einer von Open Doors unterstützten Schulen
Bild: Unterricht in einer von Open Doors unterstützten Schulen

 

Einige christliche Gemeinden haben den Versuch unternommen, eigene Schulen zu gründen. Doch zum einen gibt es nur sehr wenige solcher Schulen, sodass die Kinder täglich weite Wegstrecken zu Fuß zurücklegen müssen und ständig erschöpft sind. Zum anderen erhalten diese Schulen keinerlei Unterstützung von der Regierung, weshalb der Unterricht an manchen Orten im Freien stattfindet, wo Bäume als Dach und Steine als Stühle dienen.
Um den christlichen Kindern eine gute Ausbildung zu ermöglichen, hat Open Doors seit 2005 den Bau bzw. die Renovierung von insgesamt 16 Schulen in fünf verschiedenen Bundesstaaten unterstützt. Je nach Bedarf wurden Klassenräume, Sanitäranlagen, Bibliotheken, Büros für die Mitarbeiter und Schlafräume für Schüler aus entfernteren Gegenden eingerichtet, Bücher zur Verfügung gestellt und Lehrer geschult. Durch diese Hilfe erhalten tausende Kinder die Aussicht auf eine bessere Zukunft.
 

Symbolbild
Symbolbild

 

„Dies ist eine wunderbare Entwicklung“, sagt Umaru Tamarke, ein nigerianischer Pastor. „Wir sind allen möglichen Demütigungen ausgesetzt, unsere Kinder werden verspottet. Sie werden im Land ihrer Väter als Bürger dritter Klasse angesehen.“ Der Pastor betrachtet die Unterstützung als göttliches Eingreifen in der schwierigen Situation, in der sich viele christliche Familien in der Region befinden. „Wir sind überaus glücklich zu wissen, wie der Leib Christi in anderen Teilen der Welt für uns sorgt. Unsere Kinder werden eine gute Schulbildung erhalten. Wir danken euch so sehr.“

 

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