Transparenz für Sie – Sicherheit für verfolgte Christen

Wie wir Sie informieren, ohne unsere Geschwister weiter zu gefährden

Transparenz für Sie - Sicherheit für verfolgte Christen

Gerade wo Christen ihren Glauben geheim halten müssen, dort ist Open Doors aktiv. Doch um die Christen in diesen Ländern mit stark eingeschränkter Religionsfreiheit nicht noch weiter in Gefahr zu bringen, können wir über unsere Arbeit nur bedingt erzählen. Wir versuchen also beides: die Sicherheit unserer verfolgten Geschwister zu gewährleisten und dennoch zu berichten. Wie wir das tun, das erfahren Sie hier.

Wenn Christsein lebensgefährlich ist

In vielen Ländern, in denen wir durch Partner tätig sind, können Christen ihren Glauben nicht offen leben – ein öffentliches Bekenntnis zu Jesus etwa könnte sie ins Gefängnis bringen oder sogar das Leben kosten. Dies gilt insbesondere für ehemalige Muslime in der islamischen Welt, die Christen geworden sind.

Außerdem ist es für viele unserer Geschwister gefährlich, zu einem Gottesdienst zu gehen, nämlich dort, wo christliche Versammlungen vom Staat gar nicht oder nur in einem von ihm vorgegebenen Rahmen geduldet werden. In Nordkorea oder vielen Staaten Zentralasiens, zum Beispiel, treffen sich Christen deshalb in kleinen Gruppen als Hausgemeinden – der sogenannten „Untergrundkirche“.

Unsere Arbeit bei erschwerten Sicherheitsbedingungen

Auch wenn sich solche geheime Versammlungen der staatlichen Beobachtung zu entziehen versuchen, Open Doors ist mit diesen Christen vernetzt – langjährige Freundschaften und vertrauensvolle lokale Kontakte machen das möglich. Das ist uns wichtig, da gerade solche kleinen Untergrundgemeinden unsere Ermutigung und Gebete am dringendsten benötigen. Und gerade über diese Projekte würden wir Ihnen eigentlich ausführlich erzählen wollen, auch auf dieser Website – damit Sie konkret und informiert beten können.

Doch würden wir hier eingehende Projektberichte veröffentlichen, so ließen sie Rückschlüsse auf die christliche Gemeinde und unsere Partner vor Ort zu. Wenn dann solche Informationen über unsere Website in die Hände von Geheimdiensten oder extremistischen Gruppierungen gerieten, dann wären verfolgte Christen in noch größerer Gefahr.

Wie wir trotzdem von verfolgten Christen berichten

Deshalb arbeiten wir hier und in allen unseren Veröffentlichungen häufig mit geänderten Namen (gekennzeichnet durch ein „*“) und unkenntlich gemachten Bildern, gegebenenfalls auch mit Symbolbildern (als solche gekennzeichnet). Außerdem können manchmal auch keine Länder- und Städtenamen oder regionale Details genannt werden. Trotz all dieser Beschränkungen können wir so die Geschichten von verfolgten Christen zu erzählen.

Wir bitten Sie um Verständnis für dieses Vorgehen – und um ihr Gebet für diese Christen, die ihren Glauben teilweise nicht einmal mit ihrer Familie oder ihren engsten Freunden teilen können.

 

 

Videobeiträge

Unsichtbare Kirchen: Christenverfolgung im Iran

03:04 Minuten
Iran

Der Großteil der iranischen Gemeinden ist unsichtbar: geheime Kirchen im Untegrund - Hausgemeinden. Hier versammeln sich ehemalige Muslime, die jetzt Jesus Christus nachfolgen. Der Staat macht Jagd auf Leiter und Mitglieder der Hausgemeinden, sie werden ausspioniert, verhaftet und gefoltert, um sie von ihrem Glauben an Jesus Christus abzubringen.

Staatsfeind Christ: Christenverfolgung in Nordkorea

04:49 Minuten
Nordkorea

Nordkorea steht seit langer Zeit auf Platz 1 des Open Doors Weltverfolgungsindex als das Land, in dem Christen am härtesten verfolgt werden. Das Regime betrachtet Christen als Staatsfeinde, zehntausende sind inhaftiert und werden in Arbeitslagern zu Tode gequält. Dennoch wachsen im Untergrund die Gemeinden weiter.

Min-Hae aus Nordkorea – Gesichter der Verfolgung

22:34 Minuten
Nordkorea

Statt Spielen kennt Min-Hae als Kind nur eines: harte Arbeit und Hunger. Das umsorgte Nesthäkchen sieht die Familie leiden, will helfen und geht heimlich nach China. Ahnungslos gerät das junge Mädchen in die Fänge von Menschenhändlern. Sie tut alles, um zu fliehen. Doch der Schmerz verfolgt Min-Hae. Wird sie jemals wieder glücklich nach Hause zurückkehren?

Weitere Themen

Die Projekte, die Open Doors mithilfe von Ihrem Beitrag durchführen konnte, haben vielen Menschen auf der ganzen Welt geholfen. Wir möchten Ihnen zeigen, wie Ihre Hilfe in der verfolgten Gemeinde ankommt.
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