Blickpunkt Kinder

Blickpunkt Kinder

Die Wunden verbinden

Schon sehr früh müssen die Kinder der verfolgten Gemeinde erfahren, dass die Nachfolge Jesu mit vielen Problemen verbunden ist. In der Schule werden sie als Christen ausgelacht, beschimpft und bedroht. Manche werden Augenzeugen, wie ihre Eltern zusammengeschlagen, in Gefängnisse geworfen oder sogar getötet werden, nur weil sie an Jesus festhalten.

Es ist schmerzhaft zu sehen, wie viele christliche Kinder bereits traumatisiert sind. Und umso ermutigender ist es, dass Jesus Christus in solch schwierigen Umständen neuen Mut und besondere Kraft schenkt und die Kinder und Jugendlichen nach und nach Heilung erfahren. Davon lesen Sie hier und auch wie Sie diesen Kindern beistehen und für sie beten können.

 

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Anteil nehmen

In Ländern, in denen die Gemeinde Jesu verfolgt wird, leiden Kinder von Christen besonders. Wir laden Sie ein, am Schicksal der Kinder Anteil zu nehmen. Lassen Sie sich berühren von der Not unserer jüngsten Brüder und Schwestern und von der Hoffnung, die sie in Christus finden.

 

Gott wird mein Vater sein!

Lesen Sie die Geschichte von Wasihun aus Äthiopien, der seinen Vater verlor, weil dieser am Glauben an Jesus festhielt.

Mehr Geschichten verfolgter Kinder

In Äthiopien erleben Christen besonders in muslimisch geprägten Regionen Verfolgung. Doch wegen der Vision eines Mannes gibt es eine Schule, die Brücken baut und Versöhnung schafft: Hier lernen über 800 Kinder christlicher und muslimischer Familien gemeinsam – und einige junge Christen zeigen ihren Mitschülern auch mutig ihren Glauben.
 

Bildergalerie: Wenn Kinder neue Hoffnung schöpfen

Open Doors will verfolgte christliche Kinder und ihre Familien stärken und ermutigen. Neben der Verteilung von Kinderbibeln unterstützen wir unter anderem christliche Schulen, bilden Mitarbeiter für Kindergottesdienste aus und geben Waisenkindern, deren Eltern aufgrund ihres Glaubens an Jesus getötet wurden, eine Perspektive.
 

Kinder in einem Flüchtlingslager für christliche Familien in Nigeria

Kinder in einem Flüchtlingslager für christliche Familien in Nigeria

Kinderbibeln für geflüchtete Kinder in Yola, Nigeria

Kinderbibeln für geflüchtete Kinder in Yola, Nigeria

Essen mit christlichen Flüchtlingskindern aus dem Irak in Jordanien

Essen mit christlichen Flüchtlingskindern aus dem Irak in Jordanien

Unterricht für benachteiligte christliche Kinder in Ägypten

Unterricht für benachteiligte christliche Kinder in Ägypten

Karten und Ermutigung für Kinder in Äthiopien, deren Vater wegen seines Glaubens ermordet wurde

Karten und Ermutigung für Kinder in Äthiopien, deren Vater wegen seines Glaubens ermordet wurde

Unterricht in einer von Open Doors unterstützten Schule in Nigeria für benachteiligte Kinder aus christlichen Familien

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Alvaro (4) und Trinity (4) aus Indonesien, Opfer eines Anschlags auf ihre Kirche

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Verteilung von Kinderbibeln an Kinder im Irak

Verteilung von Kinderbibeln an Kinder im Irak

Verteilung von Kinderbibeln an Kinder im Irak

Verteilung von Kinderbibeln an Kinder im Irak

Bibel-Camp für Flüchtlingskinder aus Syrien im Libanon

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Bibelstunde mit Kindern in Ägypten

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Camp für Kinder in Bangladesch – Verteilung von Kinderbibeln an die Teilnehmer

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Verteilung von Kinderbibeln in Vietnam

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Zentrum für Kinder von verfolgten indigenen Christen in Kolumbien

Zentrum für Kinder von verfolgten indigenen Christen in Kolumbien

Aktiv werden

Stellen Sie sich mit uns an die Seite der verfolgten, christlicher Kinder: Hier erfahren Sie, wie sie konkret für diese Kinder beten können. Sie haben aber auch die Möglichkeit, diese Kinder mit einer persönlichen Botschaft zu ermutigen oder sie durch Ihre Spende zu unterstützen.

Gebetsanliegen

Bitte beten Sie für die Kinder und Jugendlichen der verfolgten Kirche, dass Jesus ihnen ganz besonders beisteht, sie tröstet, stärkt und beschützt.

Danken wir …

  • für alle Eltern, die die Möglichkeit haben, ihren Glauben an ihre Kinder weiterzugeben.
  • für die vielen Kinder, die Jesus als ihren Retter angenommen haben und selbst in Verfolgung mit ihm leben wollen.
  • für die Projekte, die Open Doors durch Ihre Mithilfe anbieten und unterstützen kann, um Kindern von verfolgten Christen zu helfen.

Bitten wir …

  • um Trost für Kinder, die sich allein fühlen, weil sie wegen ihres Glaubens ausgeschlossen und angegriffen werden.
  • dass Gott ihnen den festen, kindlichen Glauben an ihn schenkt, den Jesus beschreibt.
  • um Schutz vor Angriffen auf die Kinder christlicher Familien.
  • um Versorgung und Trost für die Kinder, deren Eltern wegen ihres Glaubens im Gefängnis sind oder sogar ermordet wurden, weil sie an Jesus glauben.
  • dass die Kinder es trotz aller Anfeindungen schaffen, ihren Feinden zu vergeben und ein Licht in ihrer Umgebung zu sein.

Nutzen Sie unser Material im Kindergottesdienst

Sprechen Sie das Thema Christenverfolgung auch im Kindergottesdienst in Ihrer Kirchengemeinde an! Für den „Weltweiten Gebetstag für verfolgte Christen“ hat Open Doors Material für eine Kinderstunde oder Sonntagsschule entwickelt, das sie kostenlos bestellen und verwenden können.

Ermutigungsbotschaft schreiben

Schreiben und ermutigen Sie Kinder in Zentralasien. Sie sind besonders von den Restriktionen gegen Christen betroffen – oft können Kindergottesdienste nur im Geheimen stattfinden und der Besitz von Kinderbibeln ist verboten.

Spenden

Mit vielfältigen Projekten möchten wir gemeinsam Kinder der verfolgten Kirche stärken. Helfen Sie uns, die Verteilung von Kinderbibeln, die Schulbildung für Kinder von verfolgten Christen und die Arbeit mit traumatisierten Kindern zu realisieren!

Hintergrund

Wie Kinder verfolgt werden

Gerade Kinder sind von Verfolgung betroffen – wegen des Glaubens ihrer Eltern, aber auch aufgrund ihres eigenen Glaubens an Jesus. Sie werden ausgelacht, beschimpft, bedroht und angegriffen, besonders in der Schule. Wenn sie die einzigen Christen in ihrer Umgebung sind, ist es für sie sehr schwierig, Freunde zu finden. Zudem werden sie häufig unter Druck gesetzt, einen anderen Glauben anzunehmen.

Besonders verletzbar und vielfältig betroffen

Noch schlimmer ist es für die Kinder, bei denen ein Elternteil inhaftiert oder sogar ermordet wurde. Besonders wenn der Vater plötzlich fehlt, wird die Versorgungsfrage für viele Familien zu einer großen Herausforderung. Andere Kinder müssen mit ihren Familien fliehen oder leben in ständiger Gefahr, weil sie Christen sind. In manchen Ländern kommt es immer wieder zu Entführungen von Kindern aus christlichen Familien. Kinder sind besonders verletzbar und so sind auch besonders viele ihrer Lebensbereiche von Verfolgung betroffen.

Gerade Kinder erleben Verfolgung

In den Ländern, in denen Christen besonders hart verfolgt werden, ist der Anteil der Kinder an der Gesamtbevölkerung oft relativ hoch (s.h. Infografik unten). Und so leiden in diesen Regionen gerade auch die Kinder unter der Verfolgung.

 

Anteil der Kinder (bis 14 Jahre) an der Gesamtbevölkerung in den Ländern, wo Christen am meisten unter Verfolgung leiden:

1 Nordkorea 21% (5,4 Mio.)
2 Afghanistan 43% (15,3 Mio.)
3 Somalia 46% (6,8 Mio.)
4 Sudan 41% (16,6 Mio.)
5 Pakistan 35% (69 Mio.)
6 Eritrea 42% (2,1 Mio.)
7 Libyen 28% (1,8 Mio.)
8 Irak 40% (15,3 Mio.)
9 Jemen 40% (11,3 Mio.)
10 Iran 24% (19,5 Mio.)
  Deutschland 13% (10,7 Mio.)

Tabelle: Rang und Land auf dem Weltverfolgungsindex 2018;
Bevölkerungsanteil der Kinder in Prozent und Millionen nach Schätzungen der UN für das Jahr 2017

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Vergangene Woche wurde eine christliche Familie in Pakistans Provinz Punjab angegriffen, aus ihrem Haus verjagt und das Haus in Brand gesteckt. Die 21-köpfige Großfamilie muss seitdem in einem Zelt wohnen, die Täter sind bislang unbehelligt.
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In China tritt die zunehmende Einschränkung der Glaubensfreiheit immer deutlicher zutage. In der vergangenen Woche wurden Vorfälle bekannt, die sich kürzlich an zwei öffentlichen Schulen in der Provinz Zhejiang ereigneten.
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In einem kleinen Dorf im Nordirak haben sich rund 20 junge Christen versammelt, um Lina* zuzuhören. Die erfahrene Mitarbeiterin hält regelmäßig Seminare, hauptsächlich für Kinder- und Jugendmitarbeiter. Über 80 % der Christen sind in den letzten 25 Jahren aus dem Irak geflohen.
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Drei Jahre arbeitete Abdou* aus dem Niger für eine christliche Familie. Er war als Muslim aufgewachsen, doch durch seinen Arbeitgeber lernte er Jesus kennen und nahm ihn als seinen Retter an, genauso wie seine Frau und ihre zwölfjährige Tochter Tchima.
Lauro Pérez Núñez, seine Ehefrau Amalia und ihre vier gemeinsamen Kinder wurden diskriminiert, schikaniert und bedroht, weil ihr Glaube an Jesus nicht den traditionellen religiösen Vorstellungen der indigenen Gemeinschaft entsprach. Schließlich wurden sie sogar aus ihrem Dorf im Süden Mexikos vertrieben.
In der brennenden Mittagshitze sitzt Mario*, ein 15-jähriger Jugendlicher aus der Volksgruppe der Wiwas. Still und konzentriert arbeitet er an einem Projekt, das seinen Glauben an Jesus mit seiner traditionellen Kultur verbindet – er übersetzt die Bibel in seine Muttersprache Damana.

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