Verfolgte Christen und die Corona-Krise

Auswirkungen der Pandemie auf unseren Dienst

Symbolbild

Was bedeutet die Corona-Krise für verfolgte Christen? Welche Auswirkungen hat sie auf den Dienst von Open Doors? Wie gehen wir mit ihr um – praktisch und geistlich? Auf dieser Seite möchten wir Sie mit in unsere Perspektive auf das Thema hineinnehmen – zum Beispiel durch die Stellungnahme von Markus Rode, dem Leiter von Open Doors Deutschland.
 

BeispieleHelfenGeistlichesStellungnahme
 

Wie sehr leiden verfolgte Christen unter der Corona-Krise?

Appell der Leiter unseres Dienstes vor Ort

 

Indische Christen erhalten Hilfspakete
Indische Christen erhalten Hilfsgüter

In den Regionen, in denen wir als Open Doors oder durch unsere lokalen Partner tätig sind, hat das Coronavirus verheerende Auswirkungen für verfolgte Christen. Das Virus macht zwar keinen Unterschied, welchen Glauben jemand hat – soziales Umfeld und Regierungen tun jedoch genau das: In vielen Gegenden haben Christen wegen ihres Glaubens nur eingeschränkten Zugang zum Gesundheitswesen und zu staatlicher Unterstützung. Uns erreichen bewegende Hilferufe – etwa von Pastoren, die befürchten, ihre Gemeindemitglieder könnten verhungern.

Wir als Open Doors helfen mit allen Mitteln, die wir zur Verfügung haben. Bitte tragen Sie diese Last gemeinsam mit uns. Die Corona-Krise kann die weltweite Kirche schwächen – oder sie stärker machen. Wir vertrauen auf Gott, ganz gleich, wie sich die nächsten Wochen entwickeln werden. Und wir beten für Sie. Viele Christen der verfolgten Kirche beten ebenfalls unablässig für Sie in Deutschland, dass Sie in diesen ungewöhnlichen Tagen den Frieden Jesu erleben mögen. Hören wir nicht auf, gemeinsam auf unseren Herrn zu schauen!

 

Ganzen Appell unserer Leiter lesen

In den Regionen, in denen wir als Open Doors oder durch unsere lokalen Partner tätig sind, hat das Coronavirus verheerende Auswirkungen für verfolgte Christen. In vielen Gegenden sind sie ohnehin arm und isoliert. Ihr Zugang zum Gesundheitswesen und zu staatlicher Unterstützung ist im Vergleich zu Menschen anderer Religionen in ihren Ländern ohnehin eingeschränkt. Das Virus macht keinen Unterschied dabei, welchen Glauben jemand hat – soziales Umfeld und Regierungen tun genau das.

Uns erreichen bewegende Hilferufe von Pastoren, die befürchten, ihre Gemeindemitglieder könnten verhungern oder ohne grundlegende Gesundheitsversorgung bleiben. Wir tun alles, was uns möglich ist, wir helfen mit allen Mitteln, die wir zur Verfügung haben. In einigen Ländern leisten unsere Partner mutig Nothilfe mit Lebensmitteln und medizinischer Versorgung, besonders unter Christen in abgelegenen Dörfern.

Gleichzeitig müssen wir unseren Dienst aufgrund der durch die Corona-Pandemie verursachten Einschränkungen anpassen, um verfolgten Christen effektiv helfen zu können. So müssen wir innovative Wege finden, um die zu stärken, für die eine Isolation in der eigenen Familie eine größere Gefahr darstellt als das Virus selbst. Außerdem schaffen unsere Teams in vielen Gebieten in kürzester Zeit digitale Möglichkeiten zur geistlichen Ermutigung und Gemeinschaft, die der verfolgten Kirche helfen, das Gemeindeleben fortzuführen. Das ist eine große Herausforderung!

Wir möchten daher dringend um Ihre Unterstützung im Gebet bitten, gerade jetzt, wo die Not unserer Geschwister wächst. Beten Sie auch für die Arbeit unserer Partner vor Ort. Bitte tragen Sie diese Last gemeinsam mit uns. Die Corona-Krise kann die weltweite Kirche schwächen – oder sie stärker machen.

Gottes Herrschaft bleibt bestehen. Wir vertrauen auf ihn, ganz gleich, wie sich die nächsten Wochen entwickeln werden. Und wir beten für Sie. Auch viele Christen der verfolgten Kirche beten unablässig für Sie in Deutschland, dass Sie in diesen ungewöhnlichen Tagen den Frieden Jesu erleben und Mut finden mögen. Hören wir nicht auf, gemeinsam auf unseren Herrn zu schauen!

In dieser Krise wird eine noch größere Unterstützung erforderlich sein. Eine konkrete Vorhersage über die Dynamik der Ausbreitung des Virus und die Folgen für unsere verfolgten Geschwister ist derzeit kaum möglich. Wir müssen uns jetzt dringend darauf vorbereiten, die Ressourcen zu haben, um ihnen zur Seite stehen zu können. Sicher ist es auch für Sie in dieser unsicheren Zeit nicht leicht, an eine zusätzliche Unterstützung für verfolgte Christen zu denken. Doch wir dürfen wissen, dass Jesus unser Versorger ist. Wir wollen beten und ihm vertrauen.

So können Sie verfolgte Christen in der Pandemie unterstützen

Bitte geben Sie bei Ihrer Spende den Verwendungszweck „Corona-Hilfe“ an.

Auswirkungen der Pandemie für verfolgte Christen

Neun Jahre Krieg haben in Syrien tiefe Spuren hinterlassen, und es ist noch nicht vorbei. Viele Menschen leben in größter Not. Inzwischen hat auch die Corona-Pandemie das Land erreicht. Wir haben Pastor George Moushi aus Kamischli nach den Auswirkungen auf die Lage der Christen vor Ort befragt.

Wie können wir geistlich auf die Krise reagieren?

31.03.2020 – Seit einigen Wochen ist die Corona-Krise weltweit das beherrschende Thema. Lesen Sie in der Stellungnahme von Markus Rode, welche Gedanken ihn dazu aus der Perspektive von Open Doors beschäftigen.
Das Coronavirus bestimmt mittlerweile unseren Alltag. Wie schaffen wir es, uns nicht von Angst leiten zu lassen? Schauen wir auf unsere verfolgten Geschwister. Sie kennen Angst und Unsicherheit nur zu gut – und erfahren darin Jesu Wirken.

Bitte beten Sie mit!

  • Bitten Sie Jesus, seine Gemeinde weltweit auf seine Wiederkunft vorzubereiten und als einen Leib enger zusammenrücken zu lassen. Beten Sie, dass die Verbindung zwischen Christen, die jetzt schon Verfolgung erleben, und Christen in Deutschland gestärkt wird.
     
  • Beten Sie für Christen, die durch die Folgen der Corona-Krise kein Einkommen mehr haben, etwa weil sie ihren Job verloren haben oder ihr Geschäft schließen mussten. In vielen Ländern mit Verfolgung gehören Christen ohnehin zu den Ärmsten der Armen – sie sind nun besonders betroffen. Auch Christen muslimischer Herkunft haben es ohne eigenes Einkommen besonders hart, denn sie werden nicht von ihrer Familie unterstützt. Beten Sie für unsere Teams und Partner vor Ort, damit sie diese Christen erreichen und mit dem Nötigsten unterstützen können.
     
  • Beten Sie für christliche Ärzte und Pfleger. Eine Krankenschwester aus einem asiatischen Land rief unsere Partner vor Ort mit einem verzweifelten Gebetsanliegen an: „Wir sind so müde. Heute haben wir herausgefunden, dass christlichen Krankenschwestern die Corona-Fälle zugewiesen werden, weil sie gefährlich sind, und muslimische Krankenschwestern das Risiko nicht eingehen wollen.“ Beten Sie um Liebe für Patienten und Kollegen, Schutz vor dem Virus und Kraft und Frische.
     
  • Bitte beten Sie ganz besonders für die Christen in Syrien. Der Krieg hat dem Gesundheitssystem stark zugesetzt – es ist nicht auf eine Pandemie vorbereitet. Beten Sie für die älteren Menschen, die zurückgeblieben sind, als viele junge Menschen flohen.
     
  • Danken Sie für die Kirchen, die anderen Menschen mit Verteilung von Masken oder Lebensmitteln helfen und so Gottes Liebe in dieser Krise weitergeben. Beten Sie für Schutz vor Ansteckungen und dass ihr Zeugnis dazu führt, dass Menschen gerettet werden.
     
  • Danken Sie für technische Möglichkeiten wie Livestreams und Videochats, durch die Christen weiterhin Gemeinschaft haben können und auch Christen erreicht werden können, die vorher keine Möglichkeiten hatten, einen Gottesdienst zu besuchen.
     

Vielen Dank für Ihr Gebet

Unser Gebet macht einen Unterschied – wie viel es unseren verfolgten Geschwistern bedeutet, lesen Sie hier


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