Gemeinsam wurde ein öffentliches Zeichen gesetzt

Auf der Straße der Menschenrechte in Nürnberg standen wir gemeinsam und öffentlich für Religionsfreiheit und für verfolgte Christen ein: Rund 750 Christen unterschiedlicher Konfessionen kamen am Sonntag, den 19.01.2019, zur bereits siebten „Kundgebung für Religionsfreiheit“ zusammen. Wie schon in den Jahren zuvor, war unser Team mit einem Informationsstand vor Ort; Markus Rode war neben dem Bundestagsabgeordneten Volker Kauder (CDU) Sprecher auf der Kundgebung.
 

Kundgebung für Religionsfreiheit
Gemeinsam Glauben bekennen und für Religionsfreiheit eintreten auf der Kundgebung in Nürnberg


Mathias Barthel, der Vorsitzende der Evangelischen Allianz Nürnberg, beschreibt, warum ihm diese Kundgebung ein Herzensanliegen ist:

„Wir machen diese Kundgebung jährlich, weil jährlich die Zahl der verfolgten Christen steigt. Was wir uns nicht regelmäßig ins Bewusstsein rufen, wird vergessen; und es wäre dramatisch, wenn wir die verfolgten Christen vergessen.“

Auf die Situation von verfolgten Christen aufmerksam machen – das ist auch unser Herzensanliegen von Open Doors. „Es ist gut, dass die Kundgebung hier in Nürnberg auf der Straße der Menschenrechte stattfindet“, sagte Markus Rode.

„Es ist ein öffentliches Statement, das zeigt, wir stehen zusammen als Familie für unsere Geschwister aus den anderen Ländern ein.“

Ganz praktisch für verfolgte Christen einzustehen, bedeutet zum Beispiel auch Gebet. Denn Christen müssen – wie es Markus Rode in Nürnberg formulierte – in einer immer feindseligeren und geistlich kälteren Welt, in der das Maß von Gewalt gegen Christen kontinuierlich zunimmt, das geistliche Klima verändern. So schloss die Kundgebung mit einer Gebetsgemeinschaft, in der in kleinen Gruppen für verfolgte Christen, aber auch für politische Entscheidungsträger in Deutschland gebetet wurde.
 

Dankbar blicken wir auf die diesjährige Kundgebung zurück. Wir würden uns freuen, wenn noch in vielen weiteren Städten mit ähnlichen Veranstaltungen auf Christenverfolgung und Verstöße gegen die Religionsfreiheit aufmerksam gemacht würde. Denn wie Volker Kauder sagte:

„Das Recht auf Religionsfreiheit ist das zentrale Recht. Es gibt nirgendwo Freiheit, wenn es keine Religionsfreiheit gibt.“

 

 

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