Gebet für Nordkorea: Untergrundgemeinde

Gebetspaket Nordkorea

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Einführendes Video zum Thema Untergrundgemeinde

Nordkorea: Einführendes Video zum Thema Untergrundgemeinde

 

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Ein lebensgefährliches Buch: Die Bibel

Bibel

Gottes Wort gibt den Christen Trost, Ermutigung und Kraft. Es vermittelt ihnen die frei machende Wahrheit in Jesus Christus. Doch der Besitz einer Bibel oder christlicher Literatur wird in Nordkorea mit Arbeitslager oder Tod bestraft. Beten wir, dass Jesus die Christen bewahrt. Bei einer Hausdurchsuchung fand ein Polizist die Bibel eines Christen. Doch er verbarg sie vor seinen Kollegen, sodass der Mann nicht verhaftet wurde. Später kam der Polizist zu dem Haus zurück und sagte: „Ich bin auch Christ, halte aber meinen Glauben geheim. Doch Gott hat mich ermutigt, weil ich in dir einen Glaubensbruder traf.“

Lasst uns beten …

  • dass die versteckt gehaltenen Bibeln unentdeckt bleiben.
  • dass es trotz der extremen Gefahr weiterhin gelingt, Bibeln und weitere Materialien ins Land zu bringen und den Christen zu übergeben.
  • dass es politische Veränderungen gibt und das Verbot der Bibel aufgehoben wird.

Danken wir für Zehntausende von Bibeln und christlichen Schriften, die bereits in den Händen unserer Geschwister sind.

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Flüchtlinge in China

Flüchtlinge

Tausende Nordkoreaner fliehen jedes Jahr aus ihrer Heimat nach China. Chinesische Christen helfen den Flüchtlingen, und so kommen manche von ihnen zum Glauben an Jesus. Doch die chinesische Regierung schützt die Flüchtlinge nicht. Werden sie entdeckt, schieben die Behörden sie gnadenlos nach Nordkorea ab. Dort gelten sie als „Verräter“, denen eine menschenunwürdige Bestrafung bis hin zur Todesstrafe sicher ist. Wir wollen im Gebet für die Flüchtlinge und ihre Helfer eintreten.

Lasst uns beten …

  • dass China Flüchtlinge aus Nordkorea gemäß der Genfer Flüchtlingskonvention schützt und sie nicht nach Nordkorea abschiebt.
  • für die Frauen unter den nordkoreanischen Flüchtlingen. Oft fallen sie Menschenhändlern zum Opfer. Viele enden in erzwungenen Ehen, in denen sie missbraucht werden; andere müssen als Prostituierte arbeiten.
  • für Flüchtlinge, die in China oder in anderen Ländern zum Glauben an Jesus kommen, und ihre Helfer.

Danken wir für das Netzwerk von Christen, die unter großen Risiken nordkoreanischen Flüchtlingen helfen.

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Gefährliche Treffen

Gefährliche Treffen

Vor der Teilung Koreas gab es eine blühende christliche Gemeinde im heutigen Nordkorea. Die Hauptstadt Pjöngjang galt als „Jerusalem des Ostens“. Obwohl es in Pjöngjang einige Showkirchen gibt, die Besuchern des Landes Religionsfreiheit vortäuschen sollen, verfolgt die Regierung Christen erbarmungslos. Die Geheimpolizei schult Mitarbeiter darin, am Verhalten von Bürgern zu erkennen, ob diese beispielsweise beten. Andere veranstalten – ausgerüstet mit dem entsprechenden Hintergrundwissen und Vokabular – fingierte Gebetstreffen, um Christen aufzuspüren. Der Leiter einer Untergrundgemeinde aus Nordkorea sagt: „Das Leben meiner Leute ist jeden Tag in Gefahr. Trotzdem folgen sie Jesus nach. Das wäre ohne eure unermüdliche Unterstützung und die Gebete von Christen weltweit niemals möglich.“

Lasst uns beten …

  • dass Gott „sehende Augen blind macht“, damit christliche Treffen von Sicherheitskräften und Nachbarn unbemerkt bleiben.
  • dass Christen in Nordkorea immer wieder Möglichkeiten finden, mit anderen Glaubensgeschwistern Gottesdienste zu feiern.
  • für Möglichkeiten, die Hausgemeinden und Christen im Untergrund biblisch zu unterweisen.
  • für eine zunehmende Vernetzung der Hausgemeinden. So können sich die Christen im Land gegenseitig stärken und ermutigen.

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Evangelisation

Das Evangelium weitergeben

Einige Flüchtlinge kommen in China zum Glauben und haben den Wunsch, nach Nordkorea zurückzukehren und ihrer Familie von Jesus zu erzählen. Doch dies ist mit extremen Risiken verbunden. Werden sie gefasst, drohen ihnen grausame Folter und Hinrichtung. Doch ein Christ aus Nordkorea erklärt: „Wir können Jesus nicht für uns behalten. Der Herr Jesus schenkt uns Leben, das nicht nur bis ins Lager oder bis zum Hungertod reicht. Es währt ewig. Wir haben nichts zu verlieren. Sollten wir sterben, werden wir bei Jesus sein.“

Lasst uns beten …

  • für zurückgekehrte Flüchtlinge, die in China Christen geworden sind. Sie brauchen Gottes Schutz und viel Weisheit, wenn sie ihrer Familie von ihrem Glauben erzählen wollen.
  • dass Christen bei Gesprächen über ihren Glauben durch Gottes Hilfe unterscheiden können, mit wem sie sprechen dürfen.
  • dass sie auf vorbereitete Herzen treffen, die offen sind für das Evangelium.

Danken wir, dass schon viele nordkoreanische Flüchtlinge in China zum Glauben an Jesus gekommen sind.

 

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