Update: Shockwave 2018

Ihr wart schon im letzten Jahr bei Shockwave dabei und habt für eure Geschwister in Ägypten gebetet? Wir wollen euch ein Update geben, wie es einigen der Christen geht, von denen wir euch 2018 berichtet haben – was euer Gebet in ihren Leben bewirkt hat!

Samiha

Samiha und Qalini nach ihrer Ankunft am Frankfurter Flughafen
Samiha und Qalini nach ihrer Ankunft am Frankfurter Flughafen

Samiha verlor bei einem Anschlag auf ihre Kirche in Kairo die Hälfte ihres Gesichtes. Die Ärzte gaben ihr keine Chance zu überleben – doch „Gott hatte einen anderen Plan“, wie ihr Mann Qalini sagte. Inzwischen haben sich weitere Wunder ereignet: Die ägyptische Regierung hat zugesagt, die Kosten für Samihas Behandlung in einem Krankenhaus zu zahlen – ausgerechnet in Deutschland! Samiha muss viele Operationen und Schmerzen über sich ergehen lassen und mehrere Monate in Deutschland bleiben, aber sie ist sehr dankbar für diese Möglichkeit. Bitte bete weiter für ihren Heilungsprozess und die Zeit, die Samiha und Qalini fern von der Heimat verbringen.

Marco und Mina

Marco und Mina vor dem Auto ihres ermordeten Vaters
Marco und Mina vor dem Auto ihres ermordeten Vaters

Marco und Mina waren mit ihrem Vater im Auto unterwegs, als sie von bewaffneten Männern zum Anhalten gezwungen wurden. Die Angreifer töteten ihren Vater, weil er sich weigerte, zum Islam zu konvertieren. Die Jungs ließen sie jedoch am Leben. Es geht Marco und Mina besser, aber der Weg der Heilung geht weiter. Marco übernimmt in den Ferien die Aufgabe seines Vaters, Kirchenglocken herzustellen. Er möchte später Ingenieur werden. Mina träumt davon, Polizist zu werden: „Dann kann ich Angriffe wie den auf meinen Vater verhindern.“ Die beiden versuchen, viel Verantwortung zu übernehmen: Einer der beiden bleibt immer zuhause bei ihrer Mutter und den Schwestern. Bitte bete weiter für Marco und Mina. Sie vermissen ihren Vater weiterhin und müssen das Trauma weiter aufarbeiten.

Marian

Marian (2.v.l.) mit ihrer Mutter und ihren Geschwistern
Marian (2.v.l.) mit ihrer Mutter und ihren Geschwistern

Marians Vater wurde tödlich verletzt, als ein Attentäter eine Bombe in der Peter-und-Paul-Kirche in Kairo zündete, in der er arbeitete. Vor den Toren der Kirche starb er in den Armen seiner Tochter. Als er in seinen letzten Atemzügen lag, gab er seiner Tochter die Schlüssel für die Kirche – und inzwischen hat Marian seine Aufgabe übernommen. Es geht ihr und ihrer Familie (ihrer Mutter und ihren jüngeren Geschwistern) besser. Sie werden gestärkt durch Besuche von anderen Gemeindemitgliedern. „Menschen fragen mich immer wieder, woher meine Freude in diesen dunklen Zeiten kommt“, sagt Marian. „Wie schaffe ich das? Ich sage ihnen: Ich kann nichts tun. Es bin nicht ich, sondern Gott in mir.“ Bitte bete weiter für Marian, ihre Familie und die Gemeinde der Peter-und-Paul-Kirche!
 

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