Das war der Lobpreis- und Gebetsabend 2019

Gebet ist unser Kampf. Und so haben wir beim Lobpreis- und Gebetsabend gekämpft für verfolgte Christen in Nordkorea und der islamischen Welt. Sehen Sie im Rückblick, was diesen Abend zu einem ganz besonderen Moment gemacht hat und hören Sie in den Berichten der Sprecher, warum es so wichtig ist, für unsere Geschwister im Gebet zu kämpfen. Sind Sie dabei?
 

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Video-Rückblick

Interviews und persönliche Berichte

Open Doors Tage

Kim Sang Hwa aus Nordkorea

18:30 Minuten
Nordkorea
Durch ihren Vater kam Kim zum Glauben an Jesus – er leitet in Nordkorea eine Untergrundgemeinde. Beim Lobpreis- und Gebetsabend berichtete sie von dem Leben als heimliche Christen in Nordkorea und ihrer Flucht nach China.
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Open Doors Tage

Samiha aus Ägypten

13:09 Minuten
Ägypten
Die Hälfte von ihrem Gesicht wurde bei einem Anschlag auf ihre Kirche in Kairo weggerissen – doch Samiha betet für ihre Attentäter. Bewegt bedankte sich die ägyptische Christin beim Lobpreis- und Gebetsabend für die Gebete der Besucher.
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Open Doors Tage

Lesung – „Ein falsches Wort / Paragraf 295“

04:23 Minuten
Pakistan

Es war nur ein Glas Wasser, das Asia Bibis Leben für immer veränderte. Und ein Gesetz, das für die Christen in Pakistan lebensgefährlich ist. Weil jedes Wort, das sie über Jesus sagen, das eine Wort zu viel sein kann. 

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Eindrücke aus dem Programm

„Ihr seid also die Gebetskämpfer.“ Mit diesen Worten begrüßte Markus Rode die rund 750 Besucher des Lobpreis- und Gebetsabends. Sie waren nach Karlsruhe gekommen, um gemeinsam im Gebet für ihre verfolgten Geschwister in Nordkorea und in der islamischen Welt einzustehen. Dass dieser Kampf wirksam sein würde, davon war Markus Rode überzeugt:

„Wenn wir in Jesu Namen beten, geschehen große Dinge!“

Nordkorea: An der Seite unserer Geschwister im Untergrund

Kim Sang Hwa* entdeckte mit zwölf Jahren eine versteckte Bibel im Schrank ihrer Eltern. Zunächst wollte sie dies bei der Geheimpolizei anzeigen. Doch ihre Sehnsucht nach Gott und ihre Fragen nach der Wahrheit ließen sie nicht los. Nachdem ihr Vater ihr das Evangelium erklärt hatte, begann sie, Jesus nachzufolgen.

In Karlsruhe berichtete sie uns von den extremen Schwierigkeiten, unter denen Christen in Nordkorea ihren Glauben im Verborgenen leben.
 

Markus Rode ruft zum Gebet auf
Markus Rode ruft zum Gebet auf

Bewegt von ihrem Zeugnis beteten die Besucher für die Lage in Nordkorea – in der festen Erwartung auf Gottes Eingreifen. Markus Rode ermutigte sie in dieser Gewissheit:

„Jedes Gebet, das wir jetzt sprechen, wird einen Unterschied machen im Leben der nordkoreanischen Christen, für die wir beten.“

Gebet für Nordkorea
Mit der Macht des Gebets gegen die Macht des koreanischen Staats

Zentralasien: „Betet, dass der Glaube nicht aufhört“

Nicht nur in Nordkorea, auch in Turkmenistan werden Christen vonseiten ihrer Regierung verfolgt. Pastor Batyr berichtete von Verhaftung und Folter, weil er Bibeln verteilte und von Jesus erzählte. Markus Rode forderte die Besucher dazu auf zu beten, dass der Glaube der Christen in Zentralasien gestärkt werde und nicht aufhöre.
 

Batyr Gebetsabend
Der turkmenische Pastor Batyr berichtet davon, wie sein Glaube im Gefängnis geprüft wurde

 

Pause: Mit Hea Woo im Gefängnis

In der Pause gab es noch mehr aus Nordkorea zu hören: In der Ausstellung konnten die Besucher eine Gefängnisnachbildung besuchen, in der die Geschichte der nordkoreanischen Christin Hea Woo zum Weiterbeten bewegte.
 

Ausstellung: Gefängnis Nordkorea
Ausstellung: Gefängnis Nordkorea

 

Somalia: Die Kirche, die nicht existiert

Outbreakband
Die Outbreakband führte in der zweiten Session in den Lobpreis

Die heilige Atmosphäre, die bereits zu Beginn des Abends zu spüren war, wurde im zweiten Teil von der Outbreakband weitergetragen. Eine Besonderheit war das Interview mit Nik Ripken über eines der Länder, in denen Christen auf der Welt am stärksten verfolgt werden: Der Missionar berichtete von der Dunkelheit in Somalia, wo keine Kirche besteht, wie wir sie uns vorstellen. Doch er berichtete auch von der Hoffnung, die er für Somalia hat: Dass Gott unser Gebet nutzt und eine neue Kirche im Land wachsen kann.

„Die Situation ist so gefährlich, dass wir nicht viel sagen können. Aber wir können beten.“ (Markus Rode)

Gemeinsames Gebet in kleinen Gruppen
Gemeinsames Gebet in kleinen Gruppen

Pakistan: Aufstehen für „Generation Esther“

Eine Gruppe pakistanischer Christen nahm uns mit ihrem Lobpreis mit nach Pakistan. Die Spoken-Word-Künstlerin Sarah Marie erzählte die Geschichte von Asia Bibi im Wechsel mit einer Lesung des Blasphemiegesetzes, das äußerst gefährlich für Christen in Pakistan ist.
 

Bewegt standen wir gemeinsam im Gebet für Christen, die noch im Gefängnis sind, weil sie genau wegen dieses Gesetzes angeklagt wurden, und für Mädchen, die entführt und zwangsverheiratet wurden – die „Generation Esther“, die nun in muslimischen Familien lebt, aber Jesus im Herzen trägt.
 

Pakistanische Christen zeigten, wie Lobpreis in Pakistan klingt
Pakistanische Christen zeigten, wie Lobpreis in Pakistan klingt

 


*Name geändert


Vormerken für 2020!

21. Mai Open Doors Jugendtag
22. Mai Gebetsabend
23. Mai Open Doors Tag

Veranstaltungsort: Wird rechtzeitig bekannt gegeben.

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Weitere Rückblicke zu den Open Doors Tagen

Wir haben unseren verfolgten Geschwistern zur Seite gestanden. Haben erfahren, wie sie trotz Bedrängnis großen Trost finden. Wurden durch sie herausgefordert, Jesus furchtlos nachzufolgen. Was außerdem beim Open Doors Tag in Karlsruhe geschah, erfahren Sie hier.
Zeitgleich zum Hauptprogramm beim Open Doors Tag fand der Open Doors Kindertag statt. In zwei Altersgruppen wurde den jüngsten Besuchern auf kindgerechte Art von Verfolgung berichtet und dennoch hatten sie jede Menge Spiel und Spaß.
Wir sind Christen begegnet, die behaupten, keine Helden zu sein – und doch inmitten von Verfolgung dem einen Helden Jesus nachfolgen. Blick noch einmal auf den Tag zurück: Sieh dir im Rückblick die Fotos und Berichte der Sprecher an!

Beten Sie für Nordkorea

Die Christen in Nordkorea brauchen Kraft und Ermutigung inmitten der härtesten Christenverfolgung. Beten Sie mit ihnen gemeinsam für eine Veränderung in Nordkorea!

Beten Sie für die islamische Welt

Muslime, die Christen wurden, erleben oft heftige Verfolgung. Ihre dringendste Bitte ist die nach unserem Gebet. Mit der Gebetskampagne „Gefährlicher Glaube“ wollen wir auf ihre Bitte antworten.

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