Das war der Open Doors Jugendtag 2019

Wir sind Christen begegnet, die behaupten, keine Helden zu sein. Und doch folgen sie inmitten von Verfolgung dem einen Helden Jesus nach. Und doch gehen sie an die gefährlichsten Orte der Welt, um seinen Namen zu verkünden. Blick noch einmal auf den Tag zurück. Sieh dir hier alle Fotos und die Videos mit den Berichten der Sprecher an!
 

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Videos: Impulse & persönliche Berichte

Open Doors Tage

Pastor Batyr aus Turkmenistan

37:31 Minuten
Turkmenistan

Der turkmenische Pastor Batyr wurde wegen seines Glaubens an Jesus im Gefängnis gefoltert. Er berichtete davon, wie sein Glaube auf die Probe gestellt wurde und wie er erkannte, was Jesus wirklich wichtig ist.

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Open Doors Tage

Mohammad aus dem Irak

33:24 Minuten
Irak

Als ein Führer der Hisbollah zog Mohammad in den Dschihad nach Syrien. Nachdem er vom Islam enttäuscht wurde, begegnete er Jesus in seinen Träumen. Doch als er begann, ihm nachzufolgen, schwor die Hisbollah, ihn zu töten ...

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Open Doors Tage

Eugen – „Keine Helden + Ein Held = Seine Helden“

28:48 Minuten
Deutschland

„Wir denken oft, wir sind schwach. Aber Christus in uns – das hat Kraft.“ Jugendreferent Eugen sprach über die Heldentat Jesu für uns am Kreuz, die Auswirkungen, die diese Tat für uns hat, und weshalb das zu Verfolgung führt.

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Open Doors Tage

Nik Ripken aus den USA

01:14:15 Stunden
Somalia

Nik Ripken* berichtete von seinen Erlebnissen in der Not Somalias, wo alles nach Kreuzigung aussah und es keine Auferstehung zu geben schien. Er forderte die Teilnehmer auf, das Kreuz verfolgter Christen mit ihnen zu tragen.
*Name geändert

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Open Doors Tage

Pastor Chito aus Mexiko

37:35 Minuten
Mexiko

Chito war Guerillakämpfer und Drogenhändler – bis Jesus sein Leben veränderte. Heute kämpft er als Pastor für die Menschen seiner Stadt und wird dafür heftig bedroht. Er forderte dazu auf, Kämpfer des Gebets zu werden.

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Open Doors Tage

Darya aus dem Iran

07:43 Minuten
Iran
Darya, die iranische Wurzeln hat und heute in Deutschland lebt, berichtete von einer großen Erweckung im Iran; davon, wie Jesus Muslimen dort begegnet. Für sie ist klar: Gottes Herz schlägt für den Iran!
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Open Doors Tage

Markus Rode – „Keine Helden“

12:02 Minuten
Deutschland

Was macht Glaubenshelden aus? Wie können Christen damit umgehen, wenn die Bedrängnis größer zu sein scheint als ihr Glaube? Markus Rode hinterfragte zu Beginn des Open Doors Jugendtags 2019 unsere Vorstellungen von Heldentum.

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Eindrücke aus dem Programm

Erwartet Jesus von uns, dass wir Helden für ihn sind? Was geschieht, wenn uns die Umstände so entmutigen, dass alle Hoffnung verloren zu sein scheint – und wir Jesus vielleicht sogar verraten? Um welche Art von Heldentum geht es Jesus eigentlich? Diesen und anderen Fragen mussten wir uns beim Open Doors Jugendtag 2019 stellen. Sprecher aus der verfolgten Kirche antworteten und berichteten dabei von ihren Erfahrungen.

 

Session 1: Jesus braucht keine Helden

Nach einer bewegenden Tanzaufführung und Zeugnissen von Nik Ripken* und Darya, die iranische Wurzeln hat, berichtete auch Pastor Batyr aus seinem Leben.
 

Batyr (Open Doors Jugendtag 2019)
Batyr will nicht mehr länger ein Held sein

Der turkmenische Christ wurde wegen seines Glaubens im Gefängnis so sehr gefoltert, dass er Jesus schließlich verleugnete. Als Folge plagten ihn Schuldgefühle. Doch Jesus begegnete ihm und eröffnete ihm eine neue Perspektive: „Ich erwarte nicht, dass du zu mir als ein Held kommst. Komm zu mir als ein treuer Diener.“ Heute ist genau das Batyrs Lebensziel.
 

Nik Ripken ermutigte zum Durchhalten auch im Leid
Nik Ripken* ermutigte zum Durchhalten auch im Leid

Mittagspause: Zwischen Sportzone und Seminaren

Während in der Mittagspause kleine Gruppen im Atrium die Sonne und ihre Snacks genossen, schrieben andere in der Ausstellung eine Ermutigungskarte – bewegt von den Geschichten von Christen wie Ebrahim, Naser oder Aisha.
 

Sportzone im sonnendurchfluteten Atrium
Sportzone im sonnendurchfluteten Atrium

Gleichzeitig erfuhren etwa fünfhundert Teilnehmer in vollbesetzten Seminaren, warum Christen in Nordkorea noch immer beim Singen eine Decke über den Kopf ziehen müssen, aber auch wie Gott in Verfolgung mächtig wirkt. Zum Beispiel im Iran. So sagte die Referentin Darya:
 

„Im Iran geschieht im Moment eine Erweckung. Und es war das Blut der Märtyrer, das sie vorbereitet hat.“

 

Mit Karten ermutigen Besucher ihre verfolgten Geschwister im Iran Nigeria oder Zentralasien
Mit Karten ermutigen Besucher ihre verfolgten Geschwister im Iran, Nigeria oder Zentralasien

Jugendreise: Die Vergessenen besuchen

Jugendreise Interview
Teilnehmer der Jugendreise berichten von ihren Erlebnissen in den Palästinensergebieten

Stefan und Mia sind immer noch begeistert. Das hörte man, als sie von der letzten Jugendreise berichteten: Sie waren in die Palästinensergebiete gefahren, um Christen dort zu ermutigen – die Gemeinde gerät allzu oft zwischen die Fronten des Konflikts und bei uns in Vergessenheit. Einmal wurde der Reisegruppe sogar gesagt:
 

„Ihr seid die Allerersten, die uns besucht haben.“

 

Session 2: Was für eine Heldentat

Im Gegensatz zu uns ist Jesus ein wahrer Held. Er hat uns durch seinen Tod aus dem Reich der Finsternis erlöst. Was für eine Heldentat! Daran erinnerte uns Eugen in der zweiten Session.
 

Eugen veranschaulichte die Heldentat Jesu
Eugen veranschaulichte die Heldentat Jesu


Diese Erlösung durfte auch Mohammad aus dem Irak erleben. Dem ehemaligen Hisbollah-Kämpfer erschien Jesus mehrmals im Traum. Das bewegte ihn zur Umkehr. Mohammad sagt:
 

„Religion konnte mich nicht verändern, das Gebet zu Allah und die Pilgerreise konnten mich nicht verändern – allein das Kreuz hat mich verändert.“

 

Den wahren Helden Jesus bezeugte auch Samiha. Das Gesicht der ägyptischen Christin wurde bei einem Bombenanschlag auf ihre Kirche entstellt. Und doch lebt Samiha Vergebung: Sie betet dafür, dass ihre Verfolger Jesus kennenlernen.
 

Bewegende Gebetsgemeinschaft für Mohammad
Samiha (Mitte), die Opfer eines Bombenanschlags wurde, spricht vom Gebot der Vergebung

Session 3: Wie wir seine Heldenpower einsetzen

Power haben wir an diesem Tag jede Menge erlebt. Angefangen beim gemeinsamen Lobpreis mit der Outbreakband: Wenn rund 3000 Jugendliche in Einheit zusammenkommen, um Jesus anzubeten, ist das überwältigend!
 

Gemeinsamer Lobpreis geleitet von der Outbreakband
Gemeinsamer Lobpreis, geleitet von der Outbreakband


Auch in den Impulsen der dritten Session ging es um Power – um Jesu Auferstehungskraft in uns. Diese Kraft macht uns zu SEINEN Helden, wie Eugen erklärte. In enger Verbindung mit Jesus können wir Großes bewirken. So rief der mexikanische Pastor Chito die Besucher dazu auf, diese Berufung als Helden auch zu leben:
 

„Bleib kein Zuschauer, werde Kämpfer des Gebets!“

 

Wenn wir für verfolgte Christen beten, dann spüren sie die Auswirkungen unserer Gebete unmittelbar in ihrem Leben. Sie brauchen unser Gebet, um im Glauben standhaft zu bleiben. Zum Abschluss berichtete Nik Ripken* eindrücklich davon, wie Gott ihn auf wundersame Weise zu fünf einsamen somalischen Christen führte, die darauf gewartet hatten, dass jemand kommen und sie ermutigen würde. Auch wir sind von Gott dazu berufen, Menschen zu ermutigen. Auch du bist dazu berufen, verfolgten Geschwistern im Gebet beizustehen. Hörst du auf Gottes Ruf?
 

Pastor Chito wirbt für Gebetshelden
Pastor Chito wirbt für Gebetshelden


*Name geändert

Vormerken für 2020!

21. Mai Open Doors Jugendtag
22. Mai Gebetsabend
23. Mai Open Doors Tag

 

Veranstaltungsort: Wird rechtzeitig bekannt gegeben.

(Durch Anklicken von   könnt ihr den Termin in euren Kalender eintragen, sofern eurer Browser dies unterstützt.)

Weitere Rückblicke zu den Open Doors Tagen

Gebet ist unser Kampf. Und so haben wir beim Lobpreis- und Gebetsabend gekämpft für verfolgte Christen in Nordkorea und der islamischen Welt. Sehen Sie im Rückblick, was diesen Abend zu einem ganz besonderen Moment gemacht macht.
Wir haben unseren verfolgten Geschwistern zur Seite gestanden. Haben erfahren, wie sie trotz Bedrängnis großen Trost finden. Wurden durch sie herausgefordert, Jesus furchtlos nachzufolgen. Was außerdem beim Open Doors Tag in Karlsruhe geschah, erfahren Sie hier.
Zeitgleich zum Hauptprogramm beim Open Doors Tag fand der Open Doors Kindertag statt. In zwei Altersgruppen wurde den jüngsten Besuchern auf kindgerechte Art von Verfolgung berichtet und dennoch hatten sie jede Menge Spiel und Spaß.

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