Das war der Open Doors Tag 2019

Wir wurden durch ihre Geschichten bewegt. Haben ihnen zur Seite gestanden. Sie ermutigt, für sie gebetet. Und wir wurden herausgefordert, Jesus furchtlos nachzufolgen. Danke an alle, die beim Open Doors Tag unseren verfolgten Geschwistern persönlich begegnet sind.

 

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Videos: Impulse und persönliche Berichte

Open Doors Tage

Markus Rode von Open Doors Deutschland

08:35 Minuten
Deutschland

Zwischen Furcht und dem Sieg Jesu Christi steht die Gemeinde. Beides müssen verfolgte Christen erleben – und in beidem müssen wir an ihrer Seite stehen. Dazu forderte Markus Rode, Leiter von Open Doors Deutschland, auf.

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Open Doors Tage

Mohammad aus dem Irak

26:26 Minuten
Irak
Sein Vater hatte zu seiner Tötung aufgerufen. Warum er sich trotzdem nicht einschüchtern lässt und freimütig seinen Glauben auch unter Muslimen bezeugt, davon erzählte Mohammad aus dem Irak beim Open Doors Tag.
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Open Doors Tage

Ruth und Nik Ripken aus den USA

41:23 Minuten
Somalia

Wie sie lernten, ihre Furcht zu überwinden und wie sie Jesu Licht an einem Ort der totalen Finsternis wiederfanden, davon berichten Ruth und Nik Ripken*. Bei ihrem Dienst in Somalia wurden sie mit großer Hoffnungslosigkeit und lähmender Furcht konfrontiert.

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Open Doors Tage

Pastor Chito aus Mexiko

38:27 Minuten
Mexiko

Der Sieg Jesu gab ihm die Kraft, standhaft zu bleiben – selbst als er mit dem Tod bedroht wurde, weil er Jesus nachfolgt. Mit seiner ganzen Familie hielt Pastor Chito an Jesu Sieg fest, in dem Wissen, dass deshalb Menschen deshalb ihn nicht besiegen können.

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Eindrücke aus dem Programm

„In der Welt habt ihr Bedrängnis; aber seid guten Mutes, ich habe die Welt überwunden.“ Diese Worte Jesu aus Johannes 16 standen über dem Open Doors Tag 2019. In dieser Spannung leben wir. Das machte die Spoken-Word-Künstlerin Sarah Marie im Intro mit ihrem Text deutlich. Sie sprach über Leid und den Wert des Evangeliums, über die Einheit der Gemeinde und wie wir aufeinander angewiesen sind. Und das machte auch Markus Rode deutlich, der diese Spannung beschrieb: zwischen Furcht und dem Sieg Jesu Christi. Denn beides müssen verfolgte Christen erleben – und in beidem müssen wir an ihrer Seite stehen.

 

Session 1: Überwinder der Furcht

„In der Welt habt ihr Angst.“ Das mussten auch Nik und Ruth Ripken* erleben. Das Ehepaar berichtete von der unglaublichen Hoffnungslosigkeit und der lähmenden Furcht, die sie von ihrem Dienst in Somalia abhalten wollten. „Angst ist die stärkste Waffe des Satans“, sagten sie.
 

Nik und Ruth Ripken: Wie findet man das Licht wieder an einem Ort der totalen Finsternis?
Nik und Ruth Ripken: Wie findet man das Licht an einem Ort der totalen Finsternis wieder?

Doch allmählich lernten sie, die Furcht zu überwinden:
 

„Nachdem wir bereit geworden waren, wenn nötig für Jesus zu sterben, verlor unsere Furcht die Macht über uns.“

 

Vom Überwinden der Furcht zeugt auch Samihas Geschichte. Nach einem Bombenanschlag auf ihre Kirche in Kairo sank nicht etwa die Zahl der Gottesdienstbesucher – sie verdoppelte sich sogar. Am Ende der ersten Session berichtete Samiha außerdem davon, wie sie dem Attentäter vergeben konnte.

Mittagspause: Das gefährlichste Buch der Welt

Die Bibel ist ein kostbares und umkämpftes Gut. Diese Feststellung zog sich durch die Ausstellung, die in der Mittagspause geöffnet hatte. Infostände zeigten auf, wie viel Kreativität oft vonnöten ist, wenn es darum geht, die Bibel zu verbreiten – aber auch, was Christen in Ländern mit Verfolgung noch brauchen, und wie ihnen geholfen werden kann. In zwei Seminaren wurden einige dieser Länder genauer vorgestellt. Die Lobpreisleiterin Darya beispielsweise berichtete von den Schwierigkeiten, aber auch den Chancen für Christen im Iran.
 

Bibel
Die Verteilung von Bibeln und christlicher Literatur ist eines der wichtigsten Anliegen von Open Doors

Alle, die nach so viel Input lieber selbst aktiv werden wollten, lud die Ausstellung außerdem zu Mitmachaktionen ein; die kleinen Besucher konnten sich auf der Hüpfburg austoben.

Spaß für die Jüngsten: Der Open Doors Kindertag

Zeitgleich zum Hauptprogramm beim Open Doors Tag fand auch der Open Doors Kindertag statt. In zwei Altersgruppen wurde den jüngsten Besuchern auf kindgerechte Art von Verfolgung berichtet. Der turkmenische Pastor Batyr erzählte aus seinem Leben, in einer Andacht mit Theaterstück durften die Kinder selbst Teil der Bibelgeschichte werden. Und der Spaß kam auch nicht zu kurz: Bei den Mitmachliedern und bei vielen Spielen wurde getobt und gelacht. Highlight war aber, als die Kinder „Martin Buchbinder“ halfen, eine Bibel zusammenzustellen und dabei vor den „Soldaten“ fliehen mussten, die das verhindern wollten. Entwarnung: Kein Kind kam für seine Taten ins Gefängnis.
 

Open Doors Kindertag
Mitmachlied beim Open Doors Kindertag

 

Session 2: Der Sieg über die Welt

Die Sprecher der zweiten Session machten deutlich, wie wichtig es ist, dass wir als Beter an der Seite unserer verfolgten Geschwister stehen, damit sie nicht von Furcht überwältigt werden. Gerade für Muslime bedeutet die Entscheidung für Jesus oft eine Entscheidung gegen ihre Familie und Freunde, die sie dann auf das Härteste verfolgen.

So berichtete der irakische Christ und ehemalige Imam Mohammad davon, dass er nie wieder in den Irak zurückkehren kann – sein Vater hat dort öffentlich zu seiner Tötung aufgerufen.
 

Mohammad musste für seinen Glauben an Jesus seine Familie hinter sich lassen
Pastor Chito fordert zu einem Leben im Glauben heraus

Auch der mexikanische Pastor Chito wurde schon mehrmals bedroht, weil er Jesus nachfolgt. Doch in der Bedrängnis spürte er, wie Gott zu ihm sprach:

„Diese Menschen können euch nicht besiegen, weil Satan bereits besiegt worden ist – am Kreuz auf Golgatha.“

Pastor Chito forderte die Besucher zum Abschluss heraus, auch selbst in diesem Glauben an den Sieg Jesu zu leben.

Sei es bei den Lobpreiszeiten oder während der Gebetsgemeinschaften: Der Open Doors Tag 2019 war davon geprägt, dass Christen zusammenkamen, um in Einheit an der Seite der verfolgten Kirche zu stehen, den Blick auf den Sieger Jesus gerichtet.
 

Gebetsgemeinschaft für die verfolgte Kirche im Vertrauen auf den Sieg Jesu
Gebetsgemeinschaft für die verfolgte Kirche im Vertrauen auf den Sieg Jesu


*Name geändert


Vormerken für 2020!

21. Mai Open Doors Jugendtag
22. Mai Gebetsabend
23. Mai Open Doors Tag

 

Veranstaltungsort: Wird rechtzeitig bekannt gegeben.

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Weitere Rückblicke zu den Open Doors Tagen

Wir sind Christen begegnet, die behaupten, keine Helden zu sein – und doch inmitten von Verfolgung dem einen Helden Jesus nachfolgen. Blick noch einmal auf den Tag zurück: Sieh dir im Rückblick die Fotos und Berichte der Sprecher an!
Gebet ist unser Kampf. Und so haben wir beim Lobpreis- und Gebetsabend gekämpft für verfolgte Christen in Nordkorea und der islamischen Welt. Sehen Sie im Rückblick, was diesen Abend zu einem ganz besonderen Moment gemacht macht.

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