„Jesus nimmt den Schmerz weg“

„Jesus nimmt den Schmerz weg“

„Jesus nimmt den Schmerz weg, wenn ich vergebe“

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Ma Thay war eine überzeugte Buddhistin. In diesem Glauben aufgewachsen, heiratete sie einen buddhistischen Mann und erzog ihre vier Kinder dementsprechend. Darum war es für sie vollkommen unverständlich, dass ihre Mutter sich eines Tages entschied, Christin zu werden. Als ihr Bruder seine Mutter daraufhin verstieß, ihre Kleider verbrannte und Einrichtungsgegenstände beschädigte, fand Ma Thay dies berechtigt und begann ihrerseits, ihre Mutter für deren neuen Glauben zu beschimpfen. Doch dann lernte sie Jesus persönlich kennen und nahm ihn als ihren Retter an.
 

„Jesus nimmt den Schmerz weg“
Bild: Ma Thay


Ihre Entscheidung brachte große Herausforderungen mit sich. „Meinem Ehemann gefiel es nicht, wenn ich frühmorgens betete und in der Bibel las“, berichtet Ma Thay. „Mehrmals versuchte er, meine Bibel zu verbrennen. Ich versteckte meine Bibel, damit er sie nicht finden würde.“ Ihr Mann versuchte alles, um sie zum Buddhismus zurückzubringen – erst mit drängenden Worten, dann auch mit Gewalt. Um den Zusammenhalt der Familie nicht zu gefährden, ertrug sie es, wenn er betrunken nach Hause kam und sie schlug. Sie wehrte sich selbst dann nicht, als er ihr eine schwere Kopfverletzung zufügte, die ärztlich behandelt werden musste. „Jesus nimmt den Schmerz weg, wenn ich vergebe“, sagte Ma Thay zu ihrer Schwester, als diese sie nach dem Grund für ihr Verhalten fragte.

Alleingelassen

Schließlich entschied sich ihr Ehemann, sie zu verlassen. Er nahm die Kinder mit und zudem alle Möbel und den gesamten Hausrat, sodass Ma Thay in einem leeren Haus zurückblieb. Um ihren Lebensunterhalt zu verdienen, lernte sie, Fahrräder zu reparieren, und übernahm die Fahrradwerkstatt, die ihr Mann zuvor betrieben hatte. Einige Zeit später ließ dieser sich von ihr scheiden und trat kurz danach als Mönch in ein buddhistisches Kloster ein. Den Kindern verbot er den Kontakt zu ihrer Mutter.

„Als meine älteste Tochter heiratete, war ich nicht eingeladen“, erzählt Ma Thay. Dennoch besuchten ihre Kinder sie gegen den Willen ihres Vaters ab und zu heimlich. „Meine Töchter besuchten mich, wenn sie Probleme hatten, und ich betete für sie und lehrte sie aus der Bibel. Danach gingen sie froh und im Frieden nach Hause.“

Jesus öffnet Türen

Bei der Hochzeit ihrer zweiten Tochter konnte Ma Thay dabei sein. Später erhielt sie sogar die Gelegenheit, diese Tochter mit zur Kirche zu nehmen und mit ihr und ihrem Ehemann über die Bibel zu sprechen. Gelegentlich erhält sie auch Besuch von ihren Enkeln, denen sie ebenfalls den christlichen Glauben zu vermitteln versucht.

„Einmal war mein jüngster Sohn krank und vermisste mich sehr. Da sein Vater sich nicht gut um ihn kümmern konnte, schickte er ihn zu mir, sagte ihm allerdings, dass er mir nicht verraten sollte, dass mein Ehemann ihn geschickt hatte“, erzählt Ma Thay lächelnd. Sie ist sehr glücklich darüber, dass dieser Sohn mittlerweile auch Jesus nachfolgt und getauft wurde. Ihr Wunsch ist es, dass alle ihre Kinder Jesus kennenlernen – darum betet sie für sie und gibt Gottes Wort in ihrer Familie weiter, sooft sich eine Gelegenheit bietet.

Näher zu Jesus durch Bedrängnis

Ungeachtet aller Probleme hält sie weiter an Jesus fest: „Ich war niemals versucht, zu meinem alten Glauben zurückzukehren. Je mehr Schwierigkeiten mir begegnen, desto näher komme ich Jesus.“ Unterstützung erhielt Ma Thay auch durch befreundete Christen, die sie zu einem von Open Doors konzipierten Seminar für Frauen einluden, das ihre Kirche anbot. Dadurch wurde sie ermutigt und getröstet und konnte ihre Beziehung zu Jesus noch vertiefen. Ma Thay bittet um Gebet, damit Gott sie gebrauchen kann, andere Menschen zu Jesus zu führen.

 

Blickpunkt Buddhismus

 

 

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