Blickpunkt Indien

Blickpunkt Indien

Der wachsenden Verfolgung standhalten

Hunderttausende Menschen kommen in Indien zum Glauben an Jesus. Mit der Anzahl der Christen wächst auch die Verfolgung: Sie werden gesellschaftlich ausgegrenzt, beschimpft, verleumdet, benachteiligt, körperlich angegriffen und manche sogar getötet. Stellen Sie sich als ihre Geschwister an die Seite der verfolgten Christen! Informieren Sie sich hier, beten Sie oder senden Sie eine ermutigende Nachricht.

Hintergrund: Ein Indien nur für Hindus?

Von Platz 31 auf Platz 11 in nur sechs Jahren – mit einer beängstigenden Geschwindigkeit ist Indien in den vergangenen Jahren auf dem Weltverfolgungsindex nach oben geklettert. Etwa 64 Millionen Christen gibt es auf dem Subkontinent – bei mehr als 1,3 Milliarden Einwohnern sind sie aber nur eine kleine Minderheit. Geht es nach Organisationen wie dem Rashtriya Swayamsevak Sangh (RSS), sollen es noch weniger werden: Die Gruppe fordert ein Indien nur für Hindus. Christen hinduistischer Herkunft sollen mit der „Ghar-Wapsi“-Kampagne (= „Heimkehr“) zum Hinduismus zurückbekehrt werden.
 

Hindu-Tempel im Bundesstaat Chhattisgarh
Bild: Hindu-Tempel im Bundesstaat Chhattisgarh

Die hindu-nationalistische Regierung von Premierminister Narendra Modi lässt die immer aggressiver auftretenden Extremisten gewähren und stärkt sie mit Anti-Bekehrungsgesetzen sogar. So bleiben gewalttätige Angriffe keine Seltenheit mehr und Angst und Unsicherheit bei den Christen steigen. Weil die Regierung nun ein neues Identifikationssystem einführen will, das mit biometrischer Gesichtserkennung arbeitet, haben wir uns dazu entschieden, in unseren Veröffentlichungen keine Gesichter von indischen Christen mehr zu zeigen. Zu groß ist die Gefahr, dass das System dazu genutzt wird, ganze Bevölkerungsgruppen auszugrenzen.

Unsere Geschwister in Indien benötigen dringend unseren Beistand. Bitte beten Sie für sie, beteiligen Sie sich an unserer Schreibaktion oder unterstützen Sie gezielt die Arbeit vor Ort finanziell!

Persönliche Berichte

Sujit* kam als junger Mann zum Glauben an Jesus. Seine Familie wurde dazu gezwungen, ihn zu verstoßen. Nach einer dreijährigen biblischen Ausbildung diente er als Pastor. Doch mit der Erweckung in seinem Dorf begann auch die Verfolgung.
Kusum* und die Schwestern Meena* und Sunita* wuchsen in hinduistischen Familien auf. Sie alle entschieden sich für ein Leben mit Jesus und wurden deshalb mit dem Tod bedroht. Doch sie erlebten auch die Nähe und Hilfe von Jesus.
Podcast

Indien: Ein Hilferuf

03:57 Minuten
Indien
Mitten in der wachsenden Verfolgung in ihrem Heimatland richten indische Christen eindrückliche Worte an uns: Sie benötigen dringend unser Gebet. Im Open Doors Podcast berichten sie, warum.
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Video: Stärkung für indische Gemeinden

Die Anfeindungen begannen, als er eine Kirche bauen wollte: Der Rohbau wurde zerstört, Pastor Sujit* geschlagen und seine Familie bedroht. Dann besuchte Sujit ein Seminar, wo er mit dieser Verfolgung umzugehen lernte und neue Kraft schöpfte. (*Name geändert)
 

Alle Medienbeiträge zu Indien

Schreibaktion für indische Christen

Die Verfolgung von Christen in Indien hat stark zugenommen. Sie werden unter Druck gesetzt, zum Hinduismus zurückzukehren, benachteiligt, ausgegrenzt, geschlagen und vertrieben. Trösten und stärken Sie sie mit einem persönlichen Gruß!

Gebetsanliegen für Indien

Danken Sie Jesus, dass er Tausende von Hindus zu sich zieht und besonders unter den Dalits, die keine Rechte haben, wirkt und dort sein Reich baut.

Bitten Sie Jesus,

  • dass er die Christen in Indien vor Angriffen durch extremistische Hindus beschützt.
  • dass er denen, die Gewalt erlebt haben, körperliche und seelische Heilung schenkt.
  • dass er den Gemeinden Mut und Weisheit gibt, ihren Dienst trotz der Bedrohungen fortzusetzen.
  • dass er die versorgt, die ihre Lebensgrundlage verloren haben, weil sie ihm nachfolgen.
  • dass er den Verfolgern persönlich begegnet und sie befreit.

 

Meldungen zu Indien
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Seminar für christliche Jugendliche in Indien
Indien
271 Christen sind in Indien unter falschen Vorwürfen angeklagt worden. Unter anderem sollen sie Lügen über den Hinduismus verbreitet und Hindus Drogen verabreicht haben, um sie dazu zu bringen, den christlichen Glauben anzunehmen.
Pressemeldungen Pressemeldungen
Kandhamal 2008
Indien
Es waren die gewalttätigsten Übergriffe, die Christen in Indien je erlebt hatten: Am 25. August jährt sich der Beginn der wochenlangen pogromartigen Ausschreitungen in Orissa (heute Odisha) im Jahr 2008 zum zehnten Mal.
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Kircheninnenraum nach dem Angriff
Indien
Bei Angriffen auf Christen und Kirchen in Indien während der Osterwoche wurden mehrere Christen zum Teil schwer verletzt. Einer der Angriffe ereignete sich am 28. März in Fatehpur, Bundesstaat Uttar Pradesh.
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Teaser - Religiös motivierte Gewalt in Indien nicht schönreden
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Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier ist bekannt für sein diplomatisches Geschick. Damit lassen sich Spannungen abbauen und Konflikte lösen. Bei seinem aktuellen Besuch in Indien scheint Steinmeier indes Konflikte und Missstände auszublenden.
Persönliche Berichte Persönliche Berichte
Christen aus Tangaguda
Indien
Bei einem Angriff extremistischer Hindus im ostindischen Bundesstaat Odisha sind sechs Christen zum Teil schwer verletzt worden, ein Haus wurde niedergebrannt. Der Vorfall ereignete sich am 27. Februar in der Stadt Tangaguda, wo drei christliche und 35 hinduistische Familien leben.

 

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