Gebet statt Mathe

Aktionstag „Kirche in Not“ in den August-Hermann-Francke-Schule in Detmold 
 

Die Schüler des Gymnasiums und der Gesamtschule der August-Hermann-Francke-Schulen (AHF) in Detmold erwartete am 16. und 17.  November 2023 keine gewöhnliche Schulzeit. Statt Mathe, Deutsch und Englisch standen Ermutigung und Gebet für verfolgte Christen auf dem Stundenplan. Beim Aktionstag „Kirche in Not“ erfuhren die Schülerinnen und Schüler nicht nur etwas über Christenverfolgung, sondern sie konnten auch selbst aktiv werden und ganz konkret etwas für ihre verfolgten Geschwister tun.

Eine Gruppe Kinder steht im Halbkreis mit einem Mann von hinten
In der Ausstellung hatten Schüler und Lehrer die Möglichkeit, sich über Christenverfolgung zu informieren und aktiv zu werden

Die Initiative dafür kam von Heinrich Wiens, Lehrer am Gymnasium, und von seinem Leiterschaftskurs in der Oberstufe, in dem Schüler sich mit den Themen „Leiterschaft“ und „Verantwortung übernehmen“ auseinandersetzen. Den Teilnehmern dieses Kurses lag es auf dem Herzen, den Blick ihrer Mitschüler und Lehrer von sich selbst auf die Probleme ihrer leidenden Glaubensgeschwister zu lenken, ein neues Bewusstsein für sie zu schaffen, sie zu ermutigen und für sie zu beten.

Dafür luden sie Open Doors und Volker Kauder in ihre Schule ein. Sie organisierten zwei Gottesdienste für die Oberstufe, in denen Volker Kauder und ein Referent von Open Doors über Christenverfolgung berichteten. Außerdem gab es eine Ausstellung von Open Doors im Forum der Schule, die die Schüler in der Pause und teils während des Unterrichts mit ihren Lehrern besuchen konnten. Dort informierten sich Schüler und Lehrer über Christenverfolgung, nahmen Gebetskarten für die Länder auf dem Weltverfolgungsindex mit, machten Fotos und schrieben ermutigende Nachrichten für Kinder und Jugendliche in einem Hoffnungszentrum in Kolumbien. Auf dem Schulhof parkte während der zwei Tage ein originales Schmugglermobil, welches die Schüler besichtigten und auf Schmuggelverstecke untersuchten. Als Abschluss bildeten Lehrer und Schüler auf dem Sportplatz die Silhouette eines Kreuzes, die von einer Drohne aufgenommen wurde – ein besonderer Gruß an ihre verfolgten Geschwister.

Schüler und Lehrer nahmen den Aktionstag sehr positiv auf. „Oft vergisst man, für unsere verfolgten Geschwister zu beten. Doch das ist mir heute wieder wichtig geworden“, meinte eine Schülerin im Rückblick. Viele Lehrer und Schüler kannten Open Doors bereits und begrüßten die Möglichkeit, durch den Aktionstag das Thema Christenverfolgung bewusst in ihren Schullalltag einfließen lassen zu können. Andreas Herm, Schulleiter des AHF-Gymnasiums, unterstreicht besonders die konkreten Möglichkeiten für die Schüler: „Wenn die Schüler ganz praktisch etwas tun können, ist das etwas völlig anderes, als wenn Christenverfolgung im Unterricht erwähnt wird, wenn ein Lehrer dasteht und davon erzählt.“

Heinrich Wiens freute sich sehr, dass der Aktionstag in diesem Jahr „etwas größer aufgezogen werden konnte“, wie er es nannte, und drückte den Wunsch aus, die Zusammenarbeit der Schule mit Open Doors auch in den nächsten Jahren weiterzuführen und solche Tage in Zukunft häufiger zu veranstalten.

 

Menschen hören einem Referenten von Open Doors zu

Laden Sie als Gemeinde oder Gruppe unsere Referenten kostenlos ein. Hören Sie bewegende und glaubensstärkende Berichte und gehen Sie ins Gebet für verfolgte Christen.

Drei Jugendliche in Sportkleidung halten den Schriftzug "Ich laufe für Glaubensfreiheit" in die Kamera

Ob Kuchenbasar, Sponsorenlauf oder Benefizkonzert: Es gibt viele Möglichkeiten, sich für verfolgte Christen einzusetzen. Erfahren Sie, wie Unterstützer aktiv wurden.

afrikanische Frau mit Ermutigungskarten

Ermutigen Sie verfolgte Christen! Ein kurzer Gruß, ein persönlicher Brief oder eine Videobotschaft können unsere Glaubensgeschwister trösten und stärken.