Beistand und Ermutigung

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Ermutigung in der Bedrängnis

Christen in ganz Deutschland und überall auf der Welt beten für die verfolgte Kirche. Unsere Geschwister sollen wissen, dass an sie gedacht und für sie gebetet wird. Deshalb werden Christen, die Verfolgung erleben, regelmäßig mit Schreibaktionen ermutigt. Oftmals hunderte kurze Briefe und Karten mit persönlichen Worten und Bibelversen werden von uns gesammelt und an die Geschwister, die in Verfolgung stehen, weitergegeben. Auch Besuche von Mitarbeitern von Open Doors oder unseren Ermutigungsbotschaftern zeigen verfolgten Christen, dass sie nicht vergessen sind.

Dieses Wissen um die Anteilnahme von Christen auf der ganzen Welt und ihr Gebet hilft zahlreichen Christen, in der Verfolgung, die sie erleiden, zu bestehen, und ihren Glauben nicht aufzugeben.

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Gefangenenhilfe

In vielen Ländern werden Christen wegen ihres Glaubens an Jesus oder seiner öffentlichen Ausübung verhaftet, werden während des oftmals langwierigen Gerichtsprozesses im Gefängnis festgehalten und zu langen Haftstrafen verurteilt. Auch die Folgen, die ein lebendiger Glaube mit sich bringt – etwa Ablehnung von Korruption oder finanziellen Zuwendungen für traditionelle Rituale anderer Religionen – kann zur Inhaftierung führen. Open Doors leistet Rechtsbeistand für gefangene Christen und macht auf ihre Situation aufmerksam. Zudem fehlt den Familien von inhaftierten Christen auch der oftmals einzige Versorger – sie benötigen langfristige Hilfe.

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„Ein Beweis von Gottes Liebe“

Am 22. Oktober 2013 ermordeten Unbekannte Elias Lunyamila Meshack. Er war Jugendleiter seiner Gemeinde in Tansania und zweifacher Familienvater. Seine Witwe Mary kümmert sich seit diesem Tag allein um die beiden Kinder Prosper und Prisca. Sie sagt: „Sie haben mir nicht nur meinen Mann genommen, sie haben meine Träume zerstört!“ Mitarbeiter von Open Doors besuchten Mary mehrfach und organisierten eine Schreibkampagne, um sie zu trösten und zu ermutigen. Bei der ersten Begegnung war Mary noch im Schock gefangen und kaum in der Lage, ihre Emotionen in Worte zu kleiden. Als unsere Mitarbeiter ein zweites Mal zu Besuch kamen, hatten sie 4.000 Briefe im Gepäck, unter anderem aus Deutschland.

„Wie geht es Dir, Mary?“ – „Ich habe nicht damit gerechnet, mich jemals von diesem Schlag zu erholen.
Dass es mir so gut geht wie jetzt, ist für mich ein echtes Wunder!“ Während die zweijährige Prisca unbeschwert
spielt und herumtobt, öffnet Mary staunend die ansehnliche Schachtel, die sie bekommen hat. Sprachlos schüttelt sie den Kopf angesichts der vielen kunstvoll gestalteten Karten und Briefe. Dann sagt sie leise: „Diese Briefe sind für
mich ein Beweis von Gottes Liebe!“

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Weitere Themen

Verfolgten Christen in fernen Ländern zeigen die Botschaften der Anteilnahme: Wir haben euch nicht vergessen. Auch wenn sich ihre Situation nicht verändert, schenkt ihnen diese Verbundenheit Kraft. Sie wissen: Sie sind nicht allein.
Um verfolgte Christen aus Nigeria in ihrer Situation zu ermutigen, sind wir mit Mia Friesen von der Outbreakband in nach Westafrika gereist und haben eure Karten verteilt!
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Chen Hongxian aus China liest die Karten, die sie durch eine Schreibaktion von Open Doors bekommen hat. Ihr Mann Pastor Zhang war wegen seines Engagement für die Hausgemeinden in China mehrfach jahrelang im Gefängnis.

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Rebekka, Eti and Ratna aus Indonesien wurden verhaftet, weil sie Sonntagsschulunterricht gaben. Mitarbeiter von Open Doors besuchten die drei Frauen, die zwei Jahre im Gefängnis saßen.

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Jemima Alkali aus Nigeria erzählt ihre Geschichte einer Mitarbeiterin von Open Doors. Als Ungläubige wurde sie von fünf Männern vergewaltigt. Durch Briefe und Besuche wurde sie getröstet und wieder aufgebaut.

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Jamila Noma aus Nigeria werden von einer Mitarbeiterin von Open Doors Briefe einer Schreibaktion überreicht.

Unser weltweiter Dienst

Mit Projekten bei denen Bibeln, Material zum Bibelstudium und altergerechte Bücher für Kinder verteilt werden, hilft Open Doors in Ländern, in denen der Druck oder die Weitergabe von Bibeln verboten ist oder Mangel an Studienmaterial herrscht.
Mit Hilfe-zur-Selbsthilfe-Projekten hilft Open Doors, die Rahmenbedingungen für den Lebenserhalt von verfolgten und benachteiligten Christen zu schaffen.
Pastoren benötigen eine theologisch fundierte Ausbildung, um ihre Gemeinden inmitten der Bedrängnis führen zu können. Mit speziell entwickelten Seminaren helfen wir Christen, sich auf Verfolgung vorzubereiten und ihr zu begegnen.
In konkreten Notsituationen hilft Open Doors in enger Abstimmung mit und durch lokale Kirchen und Partner durch Nothilfe.
Durch unsere breite Öffentlichkeitsarbeit in Ländern mit Religionsfreiheit wollen wir beständig in Erinnerung bringen, was derzeit für über 200 Millionen Christen wesentlicher Teil ihrer Lebenswirklichkeit ist: Starke Verfolgung zu erleben, weil sie an Jesus Christus glauben.

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