Beistand und Ermutigung

Beistand und Ermutigung

Auch wenn wir so vielen verfolgten Christen wie möglich helfen möchten, geht es letztendlich immer um den einzelnen Bruder oder die einzelne Schwester. Unsere Geschwister sollen nicht nur Hilfslieferungen erhalten, sondern persönlich erleben und spüren, dass andere Christen sich um sie sorgen und dass sie in ihrer Not nicht allein sind. Deshalb ist ein wesentlicher Teil des Dienstes, verfolgte Christen zu besuchen, um ihnen zuzuhören, mit ihnen zu beten und sie zu ermutigen.

So helfen wir – unsere Projekte

  • persönliche Besuche bei verfolgten Christen, um ihnen zuzuhören, mit ihnen zu beten und sie zu ermutigen
  • Rechtsbeistand für inhaftierte oder zu Unrecht angeklagte Christen
  • Ermutigung von verfolgten Christen zum Beispiel durch Schreibaktionen

Gemeinsam mit Ihnen an der Seite verfolgter Christen

Rechtsbeistand bei falschen Anklagen
„Ich danke euch, ihr habt die Verfolgten gestärkt.“

Sohan* liebt es, anderen Menschen von Jesus zu erzählen. Doch extremistische Hindus in seinem Umfeld fürchten, dass sich dadurch andere Hindus Jesus zuwenden. Eines Tages wurde Sohan von einem wütenden Mob zusammengeschlagen. Die Polizei nahm nicht etwa die Gewalttäter fest, sondern verhaftete Sohan. Unsere lokalen Partner unterstützten ihn mit Rechtsbeistand und konnten seine Freilassung auf Kaution erwirken. „Ihr habt die Verfolgten gestärkt“, bedankt sich Sohan.
*Name geändert

Sohan* liebt es, anderen Menschen von Jesus zu erzählen. Doch extremistische Hindus in seinem Umfeld fürchten, dass sich dadurch andere Hindus Jesus zuwenden. Eines Tages wurde Sohan von einem wütenden Mob zusammengeschlagen. Die Polizei nahm nicht etwa die Gewalttäter fest, sondern verhaftete Sohan. Unsere lokalen Partner unterstützten ihn mit Rechtsbeistand und konnten seine Freilassung auf Kaution erwirken. „Ihr habt die Verfolgten gestärkt“, bedankt sich Sohan.
*Name geändert

Ermutigung durch Briefe und Karten
„Ich wusste nicht, dass ich so eine große Familie habe.“

Eldos aus Zentralasien wurde von drei extremistischen Muslimen brutal zusammengeschlagen. Sie wollten ihn zwingen, zum Islam zurückzukehren. Neben Knochenbrüchen und schweren Zahnverletzungen trug er auch seelische Folgen wie Panikattacken und Depressionen davon. Wir riefen zu einer Schreibaktion für ihn auf. Als wir ihm die etwa 1000 Karten, Bilder und Videos von Christen auf der ganzen Welt überbrachten, sagte er bewegt: „Ich wusste nicht, dass ich so eine große Familie habe. Ich bin sehr berührt, dass so viele Leute Karten geschickt haben und für mich beten.“

Eldos aus Zentralasien wurde von drei extremistischen Muslimen brutal zusammengeschlagen. Sie wollten ihn zwingen, zum Islam zurückzukehren. Neben Knochenbrüchen und schweren Zahnverletzungen trug er auch seelische Folgen wie Panikattacken und Depressionen davon. Wir riefen zu einer Schreibaktion für ihn auf. Als wir ihm die etwa 1000 Karten, Bilder und Videos von Christen auf der ganzen Welt überbrachten, sagte er bewegt: „Ich wusste nicht, dass ich so eine große Familie habe. Ich bin sehr berührt, dass so viele Leute Karten geschickt haben und für mich beten.“

Trost in Schmerz und Trauer
„Ihr habt uns getröstet.“

Am Ostersonntag 2019 starben bei Bombenanschlägen auf drei Kirchen und Hotels in Sri Lanka 253 Menschen. Als einer unserer lokalen Partner davon erfuhr, machte er sich sofort auf den Weg, um den betroffenen Christen beizustehen. Einer der Christen, die er besuchte, war Pastor Kumaran, dessen zwölfjähriger Sohn bei dem Anschlag gestorben war. Er sagt: „Ich erzähle immer noch davon, wie ihr während dieser Zeit der Trauer zu uns gekommen seid. Ihr kamt her, um einfach Zeit mit uns zu verbringen. Ihr habt uns getröstet. Ich als Pastor kann nicht zusammenbrechen. Ich muss für andere stark sein. Aber ihr tröstet uns.“

Am Ostersonntag 2019 starben bei Bombenanschlägen auf drei Kirchen und Hotels in Sri Lanka 253 Menschen. Als einer unserer lokalen Partner davon erfuhr, machte er sich sofort auf den Weg, um den betroffenen Christen beizustehen. Einer der Christen, die er besuchte, war Pastor Kumaran, dessen zwölfjähriger Sohn bei dem Anschlag gestorben war. Er sagt: „Ich erzähle immer noch davon, wie ihr während dieser Zeit der Trauer zu uns gekommen seid. Ihr kamt her, um einfach Zeit mit uns zu verbringen. Ihr habt uns getröstet. Ich als Pastor kann nicht zusammenbrechen. Ich muss für andere stark sein. Aber ihr tröstet uns.“

Neue Hoffnung durch persönliche Besuche
„Euer Besuch hat mir wieder Hoffnung gegeben.“

Nachdem sich Tchima aus dem Niger für Jesus entschieden hatte, wurde sie von ihrem Umfeld stark unter Druck gesetzt. Eines Tages war sie in das Nachbardorf unterwegs und wurde von dem Taxifahrer vergewaltigt. Als sie merkte, dass sie schwanger geworden war, entschloss sich ihre Familie, sie mit einem muslimischen Mann zu verheiraten, um die Schande von ihr abzuwenden. Doch der Mann stahl Tchimas Ersparnisse und lies sich dann von ihr scheiden. Als wir ihre Geschichte erfuhren, besuchten wir Tchima und beteten mit ihr. Das ermutigte sie sehr: „Euer Besuch hat mir wieder Hoffnung gegeben.“

Nachdem sich Tchima aus dem Niger für Jesus entschieden hatte, wurde sie von ihrem Umfeld stark unter Druck gesetzt. Eines Tages war sie in das Nachbardorf unterwegs und wurde von dem Taxifahrer vergewaltigt. Als sie merkte, dass sie schwanger geworden war, entschloss sich ihre Familie, sie mit einem muslimischen Mann zu verheiraten, um die Schande von ihr abzuwenden. Doch der Mann stahl Tchimas Ersparnisse und lies sich dann von ihr scheiden. Als wir ihre Geschichte erfuhren, besuchten wir Tchima und beteten mit ihr. Das ermutigte sie sehr: „Euer Besuch hat mir wieder Hoffnung gegeben.“

Unser weltweiter Dienst

Mit Projekten, bei denen Bibeln, Material zum Bibelstudium und altersgerechte Bücher für Kinder verteilt werden, helfen wir in Ländern, in denen der Druck oder die Weitergabe von Bibeln verboten ist oder Mangel an Studienmaterial herrscht.
Durch Verfolgung geraten Christen oftmals in existentielle Not. Wir helfen ihnen durch Hilfe-zur-Selbsthilfe-Projekte wie Schulungen oder Mikrokredite zur Existenzgründung, für ihren Lebensunterhalt zu sorgen.
Um auch in Verfolgung Jesus treu bleiben zu können, ist es von fundamentaler Bedeutung, dass Christen in Gottes Wort fest verankert sind. Deshalb organisieren und unterstützen wir biblische Schulungen und Seminare.
In besonderen Situationen helfen wir auch mit Nothilfe – etwa wenn Christen nach Naturkatastrophen bei der Verteilung von Hilfsgütern benachteiligt werden. In enger Abstimmung mit und durch lokale Kirchen und Partner versorgen wir diese Christen.
Durch unsere breite Öffentlichkeitsarbeit in Ländern mit Religionsfreiheit wollen wir beständig in Erinnerung bringen, was derzeit für über 260 Millionen Christen wesentlicher Teil ihrer Lebenswirklichkeit ist: Starker Verfolgung ausgesetzt zu sein, weil sie an Jesus Christus glauben.