Dienst weltweit

Wie wir Christen in Syrien helfen

Hoffnung und Perspektive weitergeben

Als das Team von Open Doors vor einigen Jahren gemeinsam mit den Gemeinden in Syrien auslotete, welche Unterstützung sie benötigten, wurde klar: Es sollte über Hilfsprojekte hinausgehen. Denn was die Menschen in dem von Krieg und Not gebeutelten Land jetzt am meisten brauchten, waren Perspektive und Hoffnung – und echte Hoffnung kommt nur durch Jesus Christus. So entstand die Vision der Hoffnungszentren.

Hoffnungszentren unterstützen

Hoffnungszentren nennen sich unsere Partnergemeinden, die es als ihren Auftrag sehen, den Menschen in ihrem Umfeld die Liebe Jesu weiterzugeben – indem alle Gemeindemitglieder zu Hoffnungsträgern werden. Das geschieht durch praktische Hilfe in Existenznot und geistliche Stärkung. Diese Hoffnungszentren unterstützen wir bei ihren vielfältigen Hilfsangeboten.

 

Syrischer Junge kommt lächelnt aus dem Hoffnungszentrum in Latakia
Kinder strömen aus dem Hoffnungszentrum in Latakia

Der Auftrag von Hoffnungszentren

Bei ihren verschiedenen Projekten werden die Hoffnungszentren von uns unterstützt – bereits 160 Hoffnungszentren sind es in Syrien, über die wir so helfen können. Denn der Bedarf ist groß und wächst weiter. Als unsere Partnergemeinden tragen sie die Hoffnung Jesu in ein Umfeld der zunehmenden Hoffnungslosigkeit hinein. Wie sie dabei vorgehen, zeigt das folgende Schaubild.

Die zwei Bereiche unserer Hilfe

Alter Schneider in seinem Geschäft Damaskus
Die Christen in Syrien sind in existentieller Not. Um ihr Überleben zu sichern, ist dringende Hilfe nötig. Wir unterstützen die Christen in Syrien mit Nothilfe und Projekten zur Existenzsicherung.
Die Hände von Mutter und Töchtern aufeinandergelegt
Mit unseren Projekten stärken wir die Christen in Syrien in ihrem Glauben und befähigen die geschwächte Kirche, Salz und Licht zu sein und in ihrem Umfeld zu dienen.

Beispiel eines Projekts

Neue Leiter ausbilden
Pastor Abdallah aus Aleppo steht in einem zerstörten Haus
Not: Keine Arbeiter für die Ernte

Viele Christen haben das Land verlassen. Gemeinden sind geschrumpft, teilweise um mehr als die Hälfte ihrer Mitglieder. Auch viele Pastoren und Gemeindeleiter sind gegangen. Gleichzeitig haben seit dem Krieg viele Muslime Fragen – immer mehr von ihnen kommen zum Glauben. Doch um sie dabei zu begleiten und die verbliebene Gemeinde in Syrien zu stärken, fehlt es an Leitern.

Viele Pastoren haben das Land verlassen. Den Gemeinden fehlt es an Leitern. Gleichzeitig haben seit dem Krieg viele Muslime Fragen – immer mehr kommen zum Glauben. Doch ohne Leiter kann sie niemand in ihrem neuen Glauben begleiten.

Ziel: Die Lücken schließen

Wir unterstützen syrische Gemeinden, neue Leiter zu finden und auszubilden, die ihre Gemeinden geistlich und praktisch stärken, damit sie den Muslimen das Evangelium bringen. Christliche Leiter sollen so geschult und begleitet werden, dass sie in ihrem Charakter reifen, die Nöte und Anliegen ihres Umfeldes mittragen und die christliche Hoffnung verkörpern, die sie in Jesus Christus haben.

Wir unterstützen die Vision der syrischen Gemeinden, neue Leiter auszubilden. Christliche Leiter werden so geschult, dass sie in ihrem Charakter reifen, die Nöte ihres Umfeldes mittragen und Jesu Hoffnung verkörpern.

Projekte: Leiter ausbilden

Gemeinsam mit unseren Partnern vor Ort führen wir Leiterschaftsschulungen für verschiedene Zielgruppen durch. In den Seminaren wird die eigene Beziehung der Teilnehmer zu Jesus vertieft und sie werden befähigt, selbst aus der Bibel zu lehren, Gemeindearbeit aufzubauen und Menschen in schwierigen Situationen zu begleiten.

Gemeinsam mit unseren Partnern vor Ort führen wir Kurse für junge syrische Leiter durch. Ihre Beziehung zu Jesus wird vertieft und sie werden befähigt, aus der Bibel zu lehren und Menschen in schwierigen Situationen zu begleiten.

Auswirkung: Begleiten und vernetzen

Neben den tausenden jungen syrischen Leitern, die bereits an den Schulungen und Seminaren teilgenommen haben, haben unsere Partner auch damit begonnen, ein Mentorenprogramm durchzuführen. So erreichen sie, dass Kursteilnehmer auch nach den Kursen begleitet werden – und das Gelernte praktisch umsetzen und sich selbst im Glauben weiterentwickeln.

Neben den tausenden jungen syrischen Leitern, die bereits an den Schulungen und Seminaren teilgenommen haben, haben unsere Partner auch damit begonnen, ein Mentorenprogramm durchzuführen. So erreichen sie, dass Kursteilnehmer auch nach den Kursen begleitet werden.

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Eine Weltkarte mit aufleuchtenden Punkten an unterschiedlichen Orten
Lassen Sie uns weiterhin eng mit unseren syrischen Geschwistern zusammenstehen und ihnen durch unser Gebet helfen, ihren Auftrag auszuüben – Jesu Licht weiterzutragen.
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Tragen Sie mit Ihrer Spende dazu bei, dass die Christen in Syrien gestärkt werden. Damit sie im Land bleiben und dort Botschafter von der Hoffnung in Jesus sein können.
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Hier finden Sie aktuelle Berichte darüber, wie wir gemeinsam mit unseren Partnern die Christen in Syrien stärken, damit sie zu Hoffnungsträgern in Jesus werden können.