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China: Jugendliche gestärkt in der Verfolgung

(Open Doors, Kelkheim) – Seit Einführung der neuen Religionsgesetze im Februar 2018 arbeitet die kommunistische Regierung systematisch daran, junge Menschen vom christlichen Glauben fernzuhalten. So ist es Unter-18-Jährigen verboten, an kirchlichen Aktivitäten teilzunehmen. Deshalb entwickelt Open Doors gemeinsam mit lokalen Gemeinden neue Wege, wie Jugendleiter zusammen mit den Eltern die nächste Generation von Christen außerhalb des gewohnten Kirchenumfelds betreuen können. Vor kurzem nahm Pastor Jakob* an einer Schulung zur Vorbereitung auf und zum Umgang mit Verfolgung teil. Ein Mitarbeiter von Open Doors sprach mit ihm über die Jugendarbeit unter den neuen Religionsgesetzen.
 

Junge chinesische Christen beim Bibelstudium
Junge chinesische Christen beim Bibelstudium (Herunterladen: Foto in höherer Auflösung)

Kinder zwischen gesellschaftlichen Zwängen und Gottes Möglichkeiten

Laut Pastor Jakob löschen die Einschränkungen durch die Behörden den Glauben der jungen chinesischen Christen nicht aus, sondern bewirken vielmehr eine Stärkung des Glaubens. So haben beispielsweise Lehrer die Kinder gewarnt, dass sie möglicherweise keinen Abschluss machen dürfen, wenn sie Jesus folgen. Viele haben sich unter diesem Druck und mitunter Androhung von Strafen entschieden, sich zu Jesus zu bekennen und der Wahrheit von Gottes Wort zu folgen – auch wenn sie damit verlieren, wofür sie viele Jahre gearbeitet haben.

Und das, obwohl in der chinesischen Gesellschaft vor allem eines zählt: Leistung. Von Kindern wird Disziplin und Entschlossenheit erwartet. Auf dem Weg durch Schule und Universität wird immer wieder betont, was die Kinder nicht erreicht haben und was sie ihren Eltern ‚schulden‘. „Durch die Jugendarbeit erfahren die Kinder jedoch die Liebe Gottes, die nicht an Bedingungen geknüpft ist, und fühlen sich geschätzt und respektiert“, berichtet Pastor Jakob. „Sie hören von der Kraft des Evangeliums und was Gott über sie sagt anstelle von Lügen.“

Liebe und Wertschätzung erfahren die Kinder auch noch auf andere Weise. „Wir erzählen den Jugendlichen oft, dass eine große Schar von Christen auf der ganzen Welt täglich für uns betet, und wir erinnern sie daran, dass Gott sich aufgrund dieser unsichtbaren, globalen Familie machtvoll in unserem Leben erweist. Bitte richtet euren Unterstützern unseren Dank aus.“

Auf dem aktuellen Weltverfolgungsindex belegt China Rang 27. Bitte beten Sie für die Christen im Land, besonders für die Leiter in den Gemeinden.

*Name aus Sicherheitsgründen geändert

Nachricht bereitgestellt von Open Doors Deutschland

 

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