Meldungen zur DR Kongo
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(Open Doors, Kelkheim) – Im Jahr 2014 musste Ramona vor ihrer eigenen Familie um ihr Leben fliehen – ihre Hinwendung zum christlichen Glauben galt als untragbare Schande. Mit einiger Hilfe hat sie sich inzwischen eine eigene Existenz aufgebaut, doch die Sehnsucht nach ihrer Familie bleibt. In der Demokratischen Republik Kongo, besonders in Ramonas Heimatprovinz Nord-Kivu, haben in den vergangenen Monaten viele Christen massive Anfeindungen erlebt.
An jenem Tag im Jahr 2014 wurde Ramona von der Stimme ihres Vaters geweckt, der offenbar einen Fremden um Hilfe beim Umgang mit seiner Tochter bat. Als sie ins Wohnzimmer ging, fiel ihr Blick auf eine scharf geschliffene Machete auf dem Tisch. Nur langsam wurde ihr die unfassbare Situation klar: Ihr eigener Vater wollte sie töten, weil sie den Islam verlassen hatte und Christin geworden war. Da die Hintertür verschlossen war, sprang Ramona aus ihren Zimmerfenster, um sich zu retten. Es war das Ende ihres bisherigen Lebens in der Geborgenheit der eigenen Familie.
„Bis heute grüßen sie mich nicht einmal auf der Straße; anfänglich habe ich deshalb über viele Tage ständig geweint“, sagt die junge Frau. Halt gab ihr ihre Gemeinde: „Sie haben mich getröstet. Sie haben mir geholfen, meinen Glauben trotz aller Drohungen und Ablehnung durch meine Familie auszuleben.“ Hinzu kam die Frage: Wovon sollte Ramona jetzt leben? Mit Hilfe eines Kleinkredits von Open Doors konnte sie ein Kleidergeschäft eröffnen, das inzwischen ihre Bedürfnisse gut deckt. Doch die Sehnsucht nach Versöhnung mit ihrer Familie bleibt.
Während die ganze Republik von Unruhen erschüttert wird, kam es gerade in den Monaten Februar und März zu mehreren Übergriffen auf die überwiegend christliche Bevölkerung der Provinz Nord-Kivu mit zahlreichen Todesopfern. Open Doors beobachtet eine wachsende Christenverfolgung in Teilen des Landes, das bislang nicht auf dem Weltverfolgungsindex geführt wird.
Länderprofil
Weltverfolgungsindex 2026: Platz 29. Im Länderprofil lesen Sie, warum und auf welche Weise Christen in der Demokratischen Republik Kongo verfolgt werden und wie sich das konkret in ihrem Leben äußert.
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