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Indien: Hoffnung kehrt zurück nach Badabanga

Die 2008 aus Kandhamal vertriebenen Christen überzeugen durch Liebe

Hauskirche in Badabanga, Indien(Open Doors) – Die kleine christliche Gemeinschaft aus dem Dorf Badabanga im Distrikt Kandhamal im indischen Bundesstaat Odisha (früher Orissa) hat einen hohen Preis für ihren Glauben an Jesus Christus bezahlt. Als 2008 Hindu-Extremisten zu Mord und Vertreibung der Christen aufriefen, brach eine Welle der Gewalt in Odisha (Orissa) los. In nur vier Monaten wurden etwa 120 Christen getötet, 400 Kirchen zerstört, 600 Dörfer geplündert, 5.600 Häuser in Brand gesteckt, wenigstens 2.000 Christen zum Hinduismus zwangskonvertiert und gut 50.000 vertrieben. Auch die Christen in Badabanga mussten fliehen. Ihre Rückkehr ins Dorf war an die Bedingung geknüpft, zum Hinduismus zu konvertieren. Dadurch wurden 14 Familien dauerhaft heimatlos, weil sie um jeden Preis an Jesus festhalten wollten.

Neuanfang mit Gott

Eine Witwe und ihr Sohn – beide Christen – erlaubten den heimatlosen Christen, sich auf einem Stück Land am Rand des Dschungels anzusiedeln. Dort fand Open Doors die kleine Gemeinschaft 2011 und bot Hilfe zum Wiederaufbau an. Zuerst wurden zwei Hauskirchen gegründet, wo der Glaube gestärkt und Jüngerschaft gelebt wurde. Die Christen entschieden, alle wirtschaftlichen Unternehmungen gemeinsam zu planen und auszuführen und sich parallel dazu zum Gebet und Bibelstudium zu treffen. Open Doors unterstützte alle ihre Bemühungen durch Schulungen und praktische Hilfe. Die Christen lernten verantwortlich zu planen, zu verwalten und zu wirtschaften und erzielten schon bald ansehnliche Erträge. Kanak Digal aus der Gemeinschaft berichtet: "Zuerst hat mir Open Doors gezeigt, wie ich sparen kann. Jetzt lege ich Geld für das Studium meiner Kinder zur Seite."
Auch Häuser für die Christen wurden gebaut. Open Doors richtete außerdem Lese-Lernkurse für Erwachsene und eine Übergangsschule für Kinder ein. Durch die Zusammenarbeit aller Christen und das gemeinsame Anlegen der Ersparnisse konnten sie bald ein weiteres Stück Land pachten. Mit harter Arbeit und viel Gebet verwandelten sie den Dschungel in fruchtbares Land. Das interessierte bald die nichtchristlichen Nachbarn, auch die aus dem nahegelegenen Badabanga. Staunend wurde registriert, was die Christen in so kurzer Zeit erreicht hatten.

Fröhliches Lachen in der Schule

Heute besuchen Kinder der Hindu-Familien und Kinder der Christen-Familien gemeinsam die neue Schule. Die vormals feindseligen Dorfbewohner achten und schätzen die Christen. Freude ist wieder eingekehrt in die christliche Gemeinschaft von Badabanga. Sie waren bereit, ihre Häuser und Äcker um Jesu willen aufzugeben. Und Jesus hat sie getreu seinem Wort versorgt. Und – was noch wichtiger ist – sie sind ihm und einander näher als jemals zuvor.

DANKE, dass Sie sich an die Seite der Christen in Indien stellen.

  • Bitte beten Sie für den Schutz der Familien in Badabanga, damit die kleine Gemeinde dort weiter wächst und Gottes Liebe weitergibt.
  • Beten Sie für die hinduistischen Nachbarn in der Umgebung, dass sie Gottes Wort hören und annehmen.
  • Beten sie bitte für die vielen Christen in Indien, die wegen ihres Glaubens weiterhin hart verfolgt werden.

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