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Philippinen: „Es ist nie leicht, aber allen Einsatz wert“

Durch Almira* finden immer mehr Muslime zum Glauben an Jesus

(Open Doors) – Almira* wuchs als Muslima auf den Philippinen auf. Sie nahm ihren Glauben ernst, hielt die täglichen Gebetszeiten und anderen Vorschriften des Islam ein. Für ihr Studium zog sie in die Hauptstadt Manila, wo sie einen muslimischen Mann heiratete. Doch kurz nachdem ihr erstes Kind zur Welt kam, wurde sie schwer krank. Über Wochen und Monate konnte sie kaum sitzen oder stehen. Schließlich erfuhr ihre christliche Vermieterin davon und besuchte sie. Sie erklärte Almira, dass Jesus sie heilen könne, und lud sie in den Gottesdienst ein. Almira wollte nicht. „Ich glaube nicht, dass Jesus Gott ist. Ich bin Muslima!“ Doch schließlich ging sie tatsächlich mit zur Kirche. An der Eingangstür betete sie: „Jesus, wenn du wirklich Gott bist, heile mich!“ Noch während des Gottesdienstes spürte Almira plötzlich, wie ihre Kraft zurückkehrte und sie gesund wurde. Überwältigt entschied sie sich, Jesus Christus nachzufolgen.

Bild: Almira zeigt ihre Bibel
Bild: Almira zeigt ihre Bibel

 

Flucht und Neuanfang

Als ihr Ehemann davon erfuhr, reagierte er aufgebracht, verbot ihr weiteren Kontakt mit Christen und versuchte, sie von ihrem neuen Glauben abzubringen. Nach einem heftigen Streit mit ihrer Schwiegermutter floh Almira schließlich mit ihren beiden jüngsten Kindern zu ihren Eltern. Bei einer Kirchengemeinde fand sie Arbeit als Reinigungskraft. Dort konnte sie auch Gemeinschaft mit anderen Christen haben und im Glauben wachsen. Sie erzählte anderen Menschen von Jesus, und einige kamen zum christlichen Glauben. Eine Untergrundgemeinde von Christen mit muslimischem Hintergrund entstand. Open Doors unterstützte die neuen Christen unter anderem durch Jüngerschaftskurse. Doch je mehr die Gemeinschaft wuchs, desto sichtbarer wurde sie. Ein Nachbar feuerte einen Warnschuss ab, als sie auf ihrem Grundstück ein Essen für etwa hundert Kinder bereitet hatte. Manche Eltern verboten ihren Kindern, zur Gemeinde zu kommen, andere verweigerten ihnen das Schulgeld. Almira selbst wurde von ihrem Bruder verhöhnt und bedroht. Doch sie erklärt: „Wenn ich zurückschaue auf das, was ich durchgemacht habe – den Schmerz, die Verletzungen, die Demütigungen, dann kann ich sagen: Es ist nie leicht, aber allen Einsatz wert.“

Die Philippinen zählen nicht zu den 50 Ländern des Weltverfolgungsindex, in denen Christen am stärksten verfolgt werden, gehören jedoch zu den Ländern unter Beobachtung. Über neunzig Prozent der Filipinos gehören einer christlichen Kirche an. Doch manche Regionen im Süden sind mehrheitlich von Muslimen bewohnt. Dort sind auch islamistische Gruppen aktiv. Christen muslimischer Herkunft sind in diesen Gebieten sehr gefährdet. Sie müssen ihren Glauben heimlich leben, Treffen mit anderen Christen sind, wenn überhaupt, nur mit größter Vorsicht möglich.

*Name geändert

Danke, dass Sie sich an die Seite der Christen auf den Philippinen stellen!

  • Danken Sie für Almira und die Christen muslimischer Herkunft auf den Philippinen. Bitten Sie um Schutz für diese junge Gemeinde.
  • Almiras Gemeinde möchte den Dienst gerne ausweiten und weitere Dörfer mit dem Evangelium erreichen. Beten Sie um Weisheit und Gottes Führung.
  • Noch immer lebt Almira getrennt von ihrem Mann und ihrem Sohn. Beten Sie um Versöhnung der Familie und dass auch Almiras Mann Jesus kennenlernt.

Die nächste Gebetsmail erscheint am 25. Januar 2017.

Hinweis: Vom 3. bis 5. März 2017 findet wieder Shockwave statt. Bei der Jugend-Gebetsbewegung von Open Doors steht in diesem Jahr Indien im Fokus. Machen Sie mit und bestellen Sie unser kostenloses Material für eine Gebetsveranstaltung! Mehr unter www.opendoors.de/shockwave

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