Persönliche Berichte
Zentralasien

Zentralasien: Vom Feind der Christen zum Nachfolger Jesu

Ein mutiger Evangelist erlebt Gottes Eingreifen in Widerständen

(Open Doors, Kelkheim) – Ihr Eifer, die Liebe Jesu weiterzugeben, bringt Christen in Zentralasien immer wieder in brenzlige Situationen. Lokale Partner von Open Doors unterstützen die Kirche in der Region auf vielen Ebenen, so auch bei ihren Bemühungen, das Evangelium zu verbreiten. Einer dieser Partner ist Timur*. Er berichtet von der besonderen Erfahrung eines Evangelisten namens Jewgeni*.

Drei Personen sitzen auf einer Bank
Wer in Zentralasien von Jesus erzählt, erntet nicht selten Misstrauen oder sogar offene Anfeindungen

„Wenn dein Gott wirklich so mächtig ist …“

Jewgeni reist immer wieder in neue Dörfer, um den Menschen dort von Jesus zu erzählen. Wer in den muslimisch geprägten Dörfern Zentralasiens von Jesus erzählen will, muss mit Widerstand rechnen. So hat es auch Jewgeni erlebt. Timur berichtet: „Da war ein Mann, ein sehr traditioneller Muslim; er kam auf Jewgeni zu und sagte: ‚Hör auf damit, verlass mein Dorf und komm nie wieder zurück, sonst bekommst du ein Problem!‘ Jewgeni fing an, mit ihm zu reden, und während dieses Gesprächs sagte der Mann zu ihm: ‚Weißt du was, wenn dein Gott so mächtig ist, kannst du dann beten, dass meine Frau, die mich verlassen hat, zurückkommt?‘

Jewgeni sagte: ‚Ja, dafür will ich beten.‘ Und nach drei Monaten kam sie tatsächlich zurück! Heute ist dieser Mann unser Bruder, er hat Jesus in sein Leben aufgenommen. Er und seine Frau haben ihr eigenes Haus in diesem Dorf für Veranstaltungen mit Kindern zur Verfügung gestellt und alle ihre Verwandten eingeladen, das Evangelium zu hören. Das ist einer der Fälle, in denen Gott unvorhersehbar handelt. Er kann selbst eine schlechte Situation zum Guten wenden!“

„Wir unterstützen jeden Vorschlag, der Früchte verspricht“

Timur* erläutert, wie er und sein Team den Kirchen in der Region konkret helfen: „Wir finden aktive lokale Evangelisten und unterstützen sie. Wir glauben, dass es für die Kirche gesund ist und sie stärker wird, wenn sie Außenstehende für den Glauben gewinnt.

Wir ermutigen sie dazu und versorgen sie mit Hilfsmitteln, Büchern, Audio- und Videomaterial – was auch immer benötigt wird. Sogar mit Fahrrädern! Wenn sie abgelegene Dörfer erreichen müssen, stellen wir ihnen Fahrräder zur Verfügung. Wenn sie etwas anderes brauchen, berücksichtigen wir jeden Vorschlag, der Früchte verspricht.“

*Name geändert

Bitte beten Sie für die Christen in Zentralasien:

  • Danken Sie Jesus für die Verwandlung des Mannes, der nach seiner anfänglichen Feindseligkeit sein Herz so für das Evangelium geöffnet hat.
  • Danken Sie Jesus für den Mut und den Eifer von Christen wie Jewgeni.
  • Beten Sie für um Schutz und Gottes Leitung für alle Christen, die wie Jewgeni das Evangelium zu den Menschen bringen.
  • Beten Sie darum, dass sich noch mehr Menschen als ganze Familien für Jesus öffnen und ihm nachfolgen.

Vielen Dank für Ihr Gebet

Unser Gebet macht einen Unterschied – wie viel es unseren verfolgten Geschwistern bedeutet, lesen Sie hier

Meldung als PDF