„Verfolgte Christen brauchen Hilfe“

Kundgebung für Religionsfreiheit und zur Unterstützung verfolgter Christen

 

Bereits zum achten Mal fand die Kundgebung für Religionsfreiheit statt. Es kamen rund 200 Menschen am 17. Juli 2021 zur Gedenkstätte „Straße der Menschenrechte“ in Nürnberg. Sie waren der Einladung der Evangelischen Allianz Nürnberg gefolgt, um unter dem Motto „Verfolgte Christen brauchen Hilfe“ Beiträge von Nürnbergs Oberbürgermeister, Marcus König, sowie dem Geschäftsführer von Kirche in Not, Florian Ripka, zu hören. Auch zwei Betroffene gaben Einblicke in ihre Erfahrungen. Für Open Doors Deutschland berichtete Pressereferent Ado Greve zur Situation verfolgter Christen.

 

Teilnehmer bei der Kundgebung in Nürnberg 2021
Teilnehmer der Kundgebung während dem Beitrag von Open Doors Pressereferent Ado Greve


Ado Greve berichtete von Trends und Schwerpunkten zum aktuellen Weltverfolgungsindex: In der Region südlich der Sahara und dort besonders in der Sahelregion attackieren Islamisten von Boko Haram, dem „Islamischen Staat Westafrikanische Provinz“ (IS-WAP) und weiteren Gruppen seit Jahren Kirchen sowie von Christen bewohnte Dörfer. Im vergangenen Jahr wurden in Nigeria mehr Christen wegen ihres Glaubens ermordet als in allen anderen Ländern der Welt zusammen, führte Greve aus. Weiter berichtete er, dass das Regime in China von allen Anhängern einer Religion im Land fordert, sich völlig der kommunistischen Partei und Staatschef Xi Jinping zu unterwerfen. Laut Greve lässt sich die Situation kurz zusammenfassen: „Wer Gott über Xi Jinping setzt, muss mit Bestrafung rechnen.“ Die Christen im Land werden in vielerlei Weise – und nicht zuletzt durch massive Überwachung – unter Druck gesetzt, ihren Glauben aufzugeben.

Gebetszeit für verfolgte Christen

Im Rahmen der Kundgebung wurde auch für die verfolgten Christen der Länder gebetet, die auf dem Weltverfolgungsindex von Open Doors gelistet sind. Dafür bekamen die Teilnehmer einzelne Zettel mit einem Gebetsanliegen ausgeteilt, wofür sie in einer gemeinsamen Zeit beten konnten. Die Veranstalter schauen zufrieden auf die Kundgebung bei wechselhaftem Wetter zurück.

Gemeinsames Gebet - Aktiv werden
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