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Wenn Gebet Grenzen überwindet

Rund 900 Christen kamen beim Open Doors Regionaltag in München zusammen, um für ihre verfolgten Geschwister einzustehen.

Am 13. September 2026 fand unser Open Doors Regionaltag im ICF München statt. Auf dem Programm standen vier Veranstaltungen: ein Jugendabend, ein Worshipabend sowie zwei Kinderprogramme zu Afrika und Zentralasien. Besucher aller Altersgruppen kamen zusammen, um sich mit der verfolgten Kirche eins zu machen und sie im Gebet zu tragen.  

Eine Familie steht vor einem afrikanisch gestaltetem Hintergrund und hält verschiedene Sprechblasen mit ermutigenden Botschaften hoch.
Eine Familie sendet eine Ermutigungsbotschaft an verfolgte Christen in Afrika

Prägende Momente

Viele Teilnehmende waren bewegt von der Kraft des gemeinsamen Gebets. Sie stellten sich an die Seite derer, die wegen ihres Glaubens leiden. „Wenn du einmal diesen Tag erlebt hast, wirst du merken, es ist ein Thema, das dich nicht mehr loslässt“, sagte Lukas.

An verschiedenen Stationen und Ständen konnten sich die Besucher mit der Lage verfolgter Christen in Ländern wie Nigeria, Pakistan und Marokko vertraut machen. Wie sieht ein nordkoreanisches Gefängnis von innen aus? Eine nachgebaute Zelle gab einen beklemmenden Einblick in diese Realität. Außerdem konnten sich die Besucher T-Shirts unter anderem mit dem „One with them“ Slogan bedrucken lassen, als sichtbares Zeichen der Verbundenheit mit den verfolgten Geschwistern.

Eine Stimme für Afrika

Im Rahmen der Kampagne „Arise Africa“ konnten die Besucher verfolgte Christen ganz praktisch ermutigen: Sie schrieben Karten mit persönlichen Botschaften, die wir bei unserer nächsten Reise in die Subsahara-Region an unsere Geschwister übergeben. Solche Grüße bewirken mehr, als man denkt. Die Gewissheit, dass sie Glaubensgeschwister am anderen Ende der Welt haben, die sie nicht vergessen haben und für sie beten, schenkt den verfolgten Christen Hoffnung und Trost.

Franziska sagte: „Ich merke, ich kann so viel von verfolgten Christen lernen. Und es erinnert mich immer daran: Das, was ich in meinem Leben für selbstverständlich nehme, dass ich Jesus Christus habe, ist das, wofür Leute sterben und ihr alles geben“.

Verbunden im Leib Christi

Das Leid verfolgter Christen lässt uns nicht unberührt. Obwohl viele von ihnen weit entfernt leben, sind wir durch unseren Glauben eng miteinander verbunden. Der Regionaltag in München zeigte eindrücklich, wie diese Verbundenheit sichtbar wird: im gemeinsamen Gebet, an den Informationsständen und in der Bereitschaft, die Last unserer Geschwister mitzutragen. Verfolgte Christen erzählen uns immer wieder, dass sie die Gebete ihrer Glaubensfamilie weltweit spüren. Diese Gewissheit schenkt ihnen neue Kraft, selbst unter schwersten Bedingungen.

Mit der internationalen Kampagne „Arise Africa“ wollen wir auf die Not unserer Geschwister antworten: durch Gebet, Ermutigung, Fürsprache und praktische Hilfe. Werde Teil davon und gib verfolgten Christen in Afrika deine Hoffnung weiter! 

 

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