Kein Wasser für Christen

Bhumika wurde ausgegrenzt, weil sie ihren hinduistischen Glauben aufgab

„In meinem Dorf lässt man mich nicht am Dorfbrunnen Wasser schöpfen, sie erlauben uns nicht einmal den Griff der Wasserpumpe zu berühren. Oft bin ich heimlich in der Nacht zum Brunnen gegangen, um Wasser zu holen“, berichtet Bhumika*.

 

Bhumika
Bhumika

Wie ihr Mann Deepak* stammt sie aus einem hinduistisch geprägten Dorf in Nepal. Dass Bhumika und später auch Deepak und ihre fünf Kinder sich entschieden Christen zu werden, empfinden ihre Angehörigen und die meisten anderen Hindus in ihrem Umfeld als Verrat an der Tradition und Kultur. Wenn Bhumika und Deepak andere Christen zum gemeinsamen Gebet in ihr Haus einladen, versuchen ihre Nachbarn häufig, das Treffen zu stören. Von der Dorfgemeinschaft wird das Ehepaar ausgegrenzt.   Doch Bhumika und Deepak erleben immer wieder, wie Jesus ihnen neuen Mut schenkt: „In jedem Sturm, dem wir uns bisher stellen mussten, spürte ich, dass Gott uns nahe war“, erzählt Bhumika. Lokale Partner von Open Doors organisierten die Bohrung eines Wasserbrunnens auf  dem Grundstück von Bhumika und Deepak und stellten der Familie einige Ziegen zur Selbstversorgung zur Verfügung. „Das war die Antwort auf unsere Gebete“, sagt Bhumika dankbar.

*Name geändert

Karte des Weltverfolgungsindex 2021

Weltverfolgungsindex 2021

Jedes Jahr gibt Open Doors den Weltverfolgungsindex heraus – eine Rangliste von den 50 Ländern, in denen Christen am stärksten verfolgt werden.