Gottes verborgenes Wirken

Berichte über die andere Seite der Christenverfolgung

Symbolbild, ©IMB.ORG

Jesus folgen, die Feinde lieben

Simson aus Zentralasien

 

„Ich war sicher, dass der Islam der wahre Glaube ist“, berichtet Simson*. Doch er hatte einen Kollegen, der Christ war und ihm immer wieder von Jesus erzählte. Simson wollte nichts davon wissen. Aber als er eines Tages zur Arbeit ging, hörte er eine Stimme, die drei Mal seinen Namen rief. Simson sah niemanden. Doch er wusste, dass es Jesus war, der mit ihm sprach. „Ich bin ein Gott der Liebe. Ich kam und starb für dich.“ Simson fiel auf die Knie und entschied sich, Jesus zu vertrauen.

 

Nicht lange danach wurde Simson schwer krank. Die Ärzte wussten keinen Rat. Simson betete zu Jesus um Heilung. „Ich fühlte etwas, als ob mich jemand umarmte, dann war ich geheilt. Ich fiel auf die Knie und hörte eine Stimme: ,Was siehst du?‘ Ich sah die Gesichter von hunderttausenden von Menschen. ,Ich liebe sie. Ich möchte, dass sie zu mir zurückkommen. Ich möchte, dass jemand ihnen sagt, dass ich für sie gestorben bin und sie liebe.‘ Seither habe ich das Evangelium weitererzählt.“ Simson ging von Dorf zu Dorf und erzählte den Menschen von Jesus, manchmal selbst in der Moschee. Eines Tages kam ihm auf einer Landstraße ein bewaffneter islamistischer Widerstandskämpfer entgegen. Vier Mal sprach Jesus zu Simson, er solle dem Mann sagen, dass er ihn liebe und für ihn gestorben sei. Simson zögerte, doch schließlich wagte er, den Mann anzusprechen. Als Simson ihm erklärte, was Jesus Christus für ihn getan hatte, fing der Terrorist an zu weinen. Schließlich entschied er, Jesus sein Leben zu übergeben: „Ich war auf der Suche nach einem Gott, der mich liebt.“
 

Symbolbild, ©IMB.ORG
Symbolbild, ©IMB.ORG

Jesus liebt auch Terroristen

Simson wurde Pastor. Eines Tages platzte eine Gruppe von bewaffneten islamistischen Kämpfern in den Gottesdienst, als Simson gerade predigte. Einer kam auf Simson zu und begann auf ihn einzuprügeln. „Jesus ist für dich gestorben“, sagte Simson, Augen und Gesicht blutüberströmt. „Selbst wenn du mich heute tötest – wenn du zu ihm kommst, wird er dich umarmen und annehmen.“

Der Mann war rasend vor Wut. Er hielt seine Waffe an Simsons Kopf und betätigte drei Mal den Abzug. Doch kein Schuss löste sich. Die Islamisten waren darüber tief erschrocken und rannten aus dem Gebäude. Simson und die Gemeinde lobten Gott voller Freude.

Jesus lehrte uns, Gott und die Menschen zu lieben. Wir haben kein Recht, die Menschen nicht zu lieben. Wir müssen jeden lieben, selbst schlechte Menschen. Jeden. Simson

Simson fährt bis heute fort, Muslimen von Jesus zu erzählen. Sein Vater verfluchte ihn, mehrfach versuchten Islamisten ihn zu töten. Er wurde brutal geschlagen, erlebte aber immer wieder, wie Gott ihn aus Todesgefahr errettete. „Auch wenn Jesus uns nicht beschützt und zulässt, dass wir sterben, müssen wir wissen, dass Jesus bei uns ist.“

 

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