Gottes verborgenes Wirken

Berichte über die andere Seite der Christenverfolgung

Youssouf aus der Sahelzone

Kehrtwende eines Kämpfers

Youssouf aus der Sahelzone

 

Youssouf* stammt aus einem westafrikanischen Land in der Sahelzone. Er wuchs in einer muslimischen Familie auf und zog als junger Erwachsener in den Sudan, um dort islamisches Recht zu studieren. Nach seinem Abschluss 2015 unterrichtete er Kinder im Koran. Er war ein angesehener islamischer Geistlicher, und Youssouf war stolz darauf, dass er den Koran mehrere Male komplett durchgelesen hatte. Im Jahr 2017 ging er in seiner Hingabe einen Schritt weiter und entschied sich, für seinen Glauben zu kämpfen. Youssouf schloss sich einer Rebellengruppe an und machte sich nach Libyen auf. Anfang 2019 bereitete er mit einigen Mitkämpfern einen Anschlag auf eine Kirche in der Region vor.

Doch Jesus hatte andere Pläne. Nur wenige Tage vor dem geplanten Anschlag hatte Youssouf einen eigenartigen Traum. „Bis heute verstehe ich nicht, wie es geschah. Ich hatte die ganze Strategie entwickelt und unsere Pläne mit zwei meiner Mitstreiter besprochen, bevor ich zu Bett ging. Wie gewöhnlich waren zwei Wächter vor meinem Zelt postiert.“
 

Youssouf aus der Sahelzone
Jesus begegnete dem islamistischen Kämpfer Youssouf auf übernatürliche Weise

„Ich schlief ein. Im Traum sah ich einen sehr hell strahlenden Mann mit einer goldenen Krone. Die Person rief mir zu: ‚Youssouf, Youssouf, geh und triff dich mit den Christen. Geh zurück nach Hause und werde ein Christ!‘ Ich war überzeugt, dass der Mann falschlag. ‚Bist du bei klarem Verstand?‹, fragte ich ihn. ‚Weißt du, wer ich bin? Ich soll ein Christ werden? Ich werde nie ein Christ werden!‘ Wir sprachen in meinem Traum lange miteinander.“

Für immer verändert

Youssouf wachte als ein anderer Mensch auf. Er legte sofort die Waffen nieder.

„Ich wagte nicht, den wahren Grund für meinen Rückzug zu nennen. Sie beschuldigten mich, ein Verräter zu sein, und schlugen mich hart.“

Am nächsten Tag begann Youssouf seine Reise nach Hause. Ein Freund half ihm und gab ihm zwei Bubus (ein Bubu ist ein langes, weites, buntes Gewand) und eine Decke. Youssouf bezahlte damit seine Rückfahrt, da er kein Geld hatte, und kam mit nichts als den Kleidern auf dem Leib in seinem Heimatland an. Er ging direkt zu einer Kirche, wo er mit einem Christen in Verbindung gebracht wurde, der Youssoufs viele Fragen beantworten konnte. An diesem Tag übergab Youssouf sein Leben Jesus Christus. „Was die Bibel über Liebe sagt, ist wirklich großartig, besonders, wie es in 1. Johannes 4,20 formuliert ist. Früher dachte ich, ich würde Gott lieben, aber durch diesen Vers habe ich entdeckt, wie Gott wirklich ist.“

Niemand aus seiner Familie hatte von Youssoufs Glaubenswechsel und seiner Rückkehr erfahren. Nach ein paar Monaten rief er seinen Vater an und erzählte ihm, dass er zurückgekehrt sei. Doch von seiner Entscheidung für Jesus hat er seiner Familie noch nicht berichtet. Bitte beten Sie für Youssouf um Schutz, Wachstum im Glauben und Weisheit, wann und wie er mit seiner Familie über Jesus sprechen soll. Denn wegen ihrer Abkehr vom Islam werden ehemalige Muslime wie Youssouf von ihren Angehörigen oft schwer verfolgt.

 

*Name geändert

 

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