Unser weltweiter Dienst

Biblische Schulungen

Um auch in Verfolgung Jesus treu bleiben zu können, ist es von fundamentaler Bedeutung, dass Christen in Gottes Wort fest verankert sind. Doch gerade dort, wo Christen stark bedrängt und unterdrückt werden, erweist es sich – vor allem für christliche Konvertiten – oft als schwierig, Zugang zu biblischer Lehre zu bekommen. Deshalb organisieren oder unterstützen wir in vielen Ländern biblische Schulungen – auch online.

So helfen wir – unsere Projekte

  • Seminare und Schulungen für Pastoren, Gemeindeleiter und -mitarbeiter, damit diese ihre Gemeinde inmitten von Bedrängnis stärken und führen können
  • Seminarreihe „Fest stehen im Sturm“ zur Vorbereitung auf und den Umgang mit Verfolgung
  • Glaubenskurse und Jüngerschaftskurse für Menschen, die erst seit Kurzem Jesus nachfolgen
  • altersgerechte biblische Unterweisung wie Kinder- und Jugendprogramme in Gemeinden
  • christliche Programme für Radio und Fernsehen und Internetangebote
  • Seminare zur Traumabewältigung
  • Seminare zu verschiedenen Schwerpunktthemen wie Jüngerschaft, Familienethik oder Leiterschaft

Unsere biblischen Schulungen 2020 in Zahlen

Biblische Schulungen 2020

 

3.337.376 Personen konnten 2020 an von Open Doors ermöglichten biblischen Schulungen in verschiedenen Bereichen teilnehmen (wegen der Pandemie verstärkt online, teilweise auch über Radio).

 

Das macht Ihre Unterstützung möglich

Radioprogramme der Hoffnung
„Wir beten, dass Jesus alle segnet, die uns eine Botschaft geschickt haben.“

In Nordkorea ist es lebensgefährlich, eine Bibel zu besitzen, und nur unter größten Sicherheitsvorkehrungen möglich, darin zu lesen. Aus diesem Grund besteht ein riesiger Bedarf an geistlicher Nahrung. Partner von Open Doors in Südkorea gestalten Radioprogramme, die auch in Nordkorea empfangen werden können. Mit Bibelarbeiten, Gebeten und geistlichen Liedern sollen die nordkoreanischen Christen gestärkt werden. Immer wieder werden auch Botschaften von Geschwistern aus aller Welt eingebunden, um Christen in Nordkorea zu zeigen, dass sie nicht vergessen sind.

In Nordkorea ist es lebensgefährlich, eine Bibel zu besitzen, und nur unter größten Sicherheitsvorkehrungen möglich, darin zu lesen. Aus diesem Grund besteht ein riesiger Bedarf an geistlicher Nahrung. Partner von Open Doors in Südkorea gestalten Radioprogramme, die auch in Nordkorea empfangen werden können. Mit Bibelarbeiten, Gebeten und geistlichen Liedern sollen die nordkoreanischen Christen gestärkt werden. Immer wieder werden auch Botschaften von Geschwistern aus aller Welt eingebunden, um Christen in Nordkorea zu zeigen, dass sie nicht vergessen sind.

Theologische Ausbildung
„Die Bibelschule ist ein guter Ort, um zukünftige Leiter auszubilden.“

Im Norden Vietnams gibt es nur wenige Christen. Oft leben sie weit verstreut in abgelegenen Bergdörfern, sodass es schwierig für sie ist, Zugang zu biblischer Lehre zu erhalten. Deshalb wurde 2013 die Hanoi Bible School gegründet, die seit ihrer Anfangszeit von uns unterstützt wird. So können die Christen theologisch geschult werden, um mit einem festen biblischen Fundament auf Verfolgung zu reagieren – Christen in ländlichen Gebieten sind häufig Druck und teilweise sogar tätlichen Angriffen vonseiten lokaler Behörden und anderer Dorfbewohner ausgesetzt. „Die Bibelschule ist ein guter Ort, um zukünftige Kirchenleiter auszubilden“, sagt ein Pastor vor Ort.

Im Norden Vietnams gibt es nur wenige Christen. Oft leben sie weit verstreut in abgelegenen Bergdörfern, sodass es schwierig für sie ist, Zugang zu biblischer Lehre zu erhalten. Deshalb wurde 2013 die Hanoi Bible School gegründet, die seit ihrer Anfangszeit von uns unterstützt wird. So können die Christen theologisch geschult werden, um mit einem festen biblischen Fundament auf Verfolgung zu reagieren – Christen in ländlichen Gebieten sind häufig Druck und teilweise sogar tätlichen Angriffen vonseiten lokaler Behörden und anderer Dorfbewohner ausgesetzt. „Die Schule ist ein guter Ort, um zukünftige Kirchenleiter auszubilden“, sagt ein Pastor vor Ort.

Perspektiven für junge Christinnen
„Bei den Gruppentreffen fühle ich mich geliebt und sicher.“

Christliche Mädchen sind in Ägypten besonders verwundbar. Sie sind gefährdet, Opfer von Entführungen und sexueller Belästigung zu werden. Unsere lokalen Partner kümmern sich um diese Mädchen. In Gesprächen und bei gemeinsamen Aktivitäten erleben sie Annahme und Wertschätzung. Zudem werden sie von den Mitarbeiterinnen seelsorgerlich begleitet. Die 17-jährige Layla* hat immer noch damit zu kämpfen, dass sie als Christin von ihrem Umfeld als minderwertig angesehen wird. Doch sie sagt: „Ich komme gerne zu den Gruppentreffen. Dort fühle ich mich geliebt und sicher.“
*Name geändert

Christliche Mädchen sind in Ägypten besonders verwundbar. Sie sind gefährdet, Opfer von Entführungen und sexueller Belästigung zu werden. Unsere lokalen Partner kümmern sich um diese Mädchen. In Gesprächen und bei gemeinsamen Aktivitäten erleben sie Annahme und Wertschätzung. Zudem werden sie von den Mitarbeiterinnen seelsorgerlich begleitet. Die 17-jährige Layla* hat immer noch damit zu kämpfen, dass sie als Christin von ihrem Umfeld als minderwertig angesehen wird. Doch sie sagt: „Ich komme gerne zu den Gruppentreffen. Dort fühle ich mich geliebt und sicher.“
*Name geändert

Hilfe für Traumatisierte
„Ich bin dankbar, dass wir unsere Lasten ablegen konnten.“

Das Leid, das Christen durch Verfolgung erfahren, geht nicht spurlos vorüber. Oft hinterlässt es – neben körperlichen Verletzungen – tiefe seelische Wunden. Während eines dreitägigen Seminars konnten Überlebende eines Bombenanschlags auf den Südphilippinen in geschützter Atmosphäre über ihre Emotionen sprechen, ihnen auf kreative Weise Ausdruck verleihen und so das Erlebte ein Stück weit verarbeiten. Zudem gab es biblische Impulse und sie wurden aufgefordert, Briefe an Gott zu schreiben. „Ich bin dankbar, dass wir unsere Lasten ablegen konnten“, sagte eine der Teilnehmerinnen am Ende. „Nun fühle ich mich so erleichtert.“

Das Leid, das Christen durch Verfolgung erfahren, geht nicht spurlos vorüber. Oft hinterlässt es – neben körperlichen Verletzungen – tiefe seelische Wunden. Während eines dreitägigen Seminars konnten Überlebende eines Bombenanschlags auf den Südphilippinen in geschützter Atmosphäre über ihre Emotionen sprechen, ihnen auf kreative Weise Ausdruck verleihen und so das Erlebte ein Stück weit verarbeiten. Zudem gab es biblische Impulse und sie wurden aufgefordert, Briefe an Gott zu schreiben. „Ich bin dankbar, dass wir unsere Lasten ablegen konnten“, sagte eine der Teilnehmerinnen am Ende. „Nun fühle ich mich so erleichtert.“

Kabil (Name geändert), Partner in Nordafrika

„Ich kann euch mit absoluter Gewissheit sagen, dass durch diese Schulungen schon viele Menschen gesegnet wurden.“

Weitere Dienstbereiche

Bibel- und Literaturverteilung
Mit Projekten, bei denen Bibeln, Material zum Bibelstudium und Bücher für Kinder verteilt werden, helfen wir dort, wo der Druck oder die Weitergabe von Bibeln verboten ist.
Nothilfe und Hilfe zur Selbsthilfe
Durch Verfolgung geraten Christen oft in existentielle Not. Wir helfen durch Nothilfe und Hilfe zur Selbsthilfe wie Schulungen oder Mikrokredite zur Existenzgründung.
Beistand und Ermutigung
Letztendlich geht es uns immer um den Einzelnen – deshalb ist es Teil unseres Dienstes, verfolgte Christen zu besuchen, mit ihnen zu beten und sie zu ermutigen.
Sprachrohrdienst
Durch die Öffentlichkeitsarbeit in Ländern mit Religionsfreiheit wollen wir beständig daran erinnern, dass rund 309 Millionen Christen starker Verfolgung ausgesetzt sind.