Hilfe zur Selbsthilfe

Hilfe zur Selbsthilfe

Durch Verfolgung geraten Christen oftmals in existentielle Not: Frauen, deren Männer aufgrund ihres Glaubens im Gefängnis sind oder getötet wurden, müssen plötzlich allein ihre Kinder versorgen. Manche Christen sind durch Angriffe körperlich so schwer beeinträchtigt, dass sie nicht arbeiten können. Andere bekommen aufgrund von Benachteiligung keine Arbeitsstelle oder verlieren ihre Arbeit. In Zusammenarbeit mit lokalen Kirchen und Partnern helfen wir solchen Christen durch Hilfe-zur-Selbsthilfe-Projekte, für ihren Lebensunterhalt zu sorgen.

So helfen wir – unsere Projekte

Wir helfen immer bedürfnisorientiert. Die jeweilige Notlage bestimmt die Unterstützung. Unsere Projekte beinhalten zum Beispiel:

  • Schulungen wie Berufsausbildungskurse und Alphabetisierungskurse
  • Mikrokredite zum Aufbau eines eigenen kleinen Geschäfts oder Handwerksbetriebs
  • Bereitstellung von Saatgut, landwirtschaftlichen Geräten, Vieh

Unsere Hilfe zur Selbsthilfe 2019 in Zahlen

Diagramm Bibel- und Literaturverteilung 

263.937 Personen profitierten dank Ihrer Unterstützung von praktischen Hilfsprojekten wie Ausbildungskurse oder Unterstützung zum Erwerb eines eigenen Einkommens.

*Abweichungen zu 100% sind rundungsbedingt.

Das macht Ihre Unterstützung möglich

Hilfe bei der Existenzgründung
„Wir verdienen so viel mehr für unsere Familien und können sogar sparen.“

Weil sie Jesus nachfolgt, wurde Saba* aus Indien von ihrer Dorfgemeinschaft diskriminiert und fand keine Arbeit. Sie tat sich mit anderen Christinnen zusammen und die Frauen begannen, selbstzubereitete Speisen zu verkaufen. Wegen ihrer Armut war ihr Imbissstand jedoch nur sehr provisorisch und sie konnten kaum davon überleben. Durch lokale Partner halfen wir ihnen, ein kleines Restaurant zu eröffnen. Es läuft gut und ist die einzige sichere Einkommensquelle der Frauen. „Wir sind Gott so dankbar, dass ihr uns unterstützt“, sagte Saba.
*Name geändert

Weil sie Jesus nachfolgt, wurde Saba* aus Indien von ihrer Dorfgemeinschaft diskriminiert und fand keine Arbeit. Sie tat sich mit anderen Christinnen zusammen und die Frauen begannen, selbstzubereitete Speisen zu verkaufen. Wegen ihrer Armut war ihr Imbissstand jedoch nur sehr provisorisch und sie konnten kaum davon überleben. Durch lokale Partner halfen wir ihnen, ein kleines Restaurant zu eröffnen. Es läuft gut und ist die einzige sichere Einkommensquelle der Frauen. „Wir sind Gott so dankbar, dass ihr uns unterstützt“, sagte Saba.
*Name geändert

Berufsausbildung
„Ich lade meine Patienten dazu ein, mit mir zu beten.“

Philip leitet eine kleine Gemeinde in einer abgelegenen, buddhistisch geprägten Region in Bangladesch und hat ein Herz für die Nöte seines Umfelds. Die Menschen in seiner Region sind meist arm und der Weg zum nächsten Krankenhaus ist weit. Durch lokale Partner unterstützten wir Philip mit der Finanzierung einer medizinischen Ausbildung. Während die christliche Minderheit vorher verspottet und ausgegrenzt wurde, wird sie von ihren buddhistischen Nachbarn nun mehr und mehr respektiert – da sich Philips dringend benötigte medizinische Hilfe an Christen wie Buddhisten gleichermaßen richtet.

Philip leitet eine kleine Gemeinde in einer abgelegenen, buddhistisch geprägten Region in Bangladesch und hat ein Herz für die Nöte seines Umfelds. Die Menschen in seiner Region sind meist arm und der Weg zum nächsten Krankenhaus ist weit. Durch lokale Partner unterstützten wir Philip mit der Finanzierung einer medizinischen Ausbildung. Während die christliche Minderheit vorher verspottet und ausgegrenzt wurde, wird sie von ihren buddhistischen Nachbarn nun mehr und mehr respektiert – da sich Philips dringend benötigte medizinische Hilfe an Christen wie Buddhisten gleichermaßen richtet.

Mikrokredit zum Aufbau eines kleinen Betriebs
„Durch die Kurse haben sich drei junge Männer für Jesus entschieden.“

Christen gehören im Niger zu den Ärmsten der Armen und ehemalige Muslime wie Hayyatou werden zusätzlich ausgegrenzt. Doch seit Hayyatou durch unsere lokalen Partner einen Mikrokredit erhielt und eine Baumschule gründete, hat sich vieles für ihn verbessert. Er wurde sogar vom Bürgermeister gebeten, anderen Dorfbewohnern landwirtschaftliche Schulungen anzubieten. Durch die Kurse hat er außerdem eine Plattform, das Evangelium weiterzugeben. „Durch die Schulungen haben sich bereits drei junge Männer für Jesus entschieden“, berichtete er.

Christen gehören im Niger zu den Ärmsten der Armen und ehemalige Muslime wie Hayyatou werden zusätzlich ausgegrenzt. Doch seit Hayyatou durch unsere lokalen Partner einen Mikrokredit erhielt und eine Baumschule gründete, hat sich vieles für ihn verbessert. Er wurde sogar vom Bürgermeister gebeten, anderen Dorfbewohnern landwirtschaftliche Schulungen anzubieten. Durch die Kurse hat er außerdem eine Plattform, das Evangelium weiterzugeben. „Durch die Schulungen haben sich bereits drei junge Männer für Jesus entschieden“, berichtete er.

Unterstützung zur Einkommenssicherung
„Durch eure Hilfe können Christen in Syrien bleiben.“

Seit dem Krieg leben viele Menschen in Syrien in großer existentieller Not. Wer kann, verlässt das Land. Auch Khalil wollte lange Zeit auswandern. Nachdem er mit seiner Frau und ihren vier Kindern aus Idlib nach Latakia fliehen musste, war es für ihn schwer, Arbeit zu finden und seine Familie zu ernähren. Über eine unserer Partnergemeinden unterstützten wir ihn beim Kauf eines Taxis. Dadurch hat Khalil nun ein tägliches Einkommen. „Ich sage von Herzen ‚Danke und Gott segne euch‘“, sagte er. „Durch eure Hilfe können Christen in Syrien bleiben.“

Seit dem Krieg leben viele Menschen in Syrien in großer existentieller Not. Wer kann, verlässt das Land. Auch Khalil wollte lange Zeit auswandern. Nachdem er mit seiner Frau und ihren vier Kindern aus Idlib nach Latakia fliehen musste, war es für ihn schwer, Arbeit zu finden und seine Familie zu ernähren. Über eine unserer Partnergemeinden unterstützten wir ihn beim Kauf eines Taxis. Dadurch hat Khalil nun ein tägliches Einkommen. „Ich sage von Herzen ‚Danke und Gott segne euch‘“, sagte er. „Durch eure Hilfe können Christen in Syrien bleiben.“

Unser weltweiter Dienst

Mit Projekten, bei denen Bibeln, Material zum Bibelstudium und altersgerechte Bücher für Kinder verteilt werden, helfen wir in Ländern, in denen der Druck oder die Weitergabe von Bibeln verboten ist oder Mangel an Studienmaterial herrscht.
Um auch in Verfolgung Jesus treu bleiben zu können, ist es von fundamentaler Bedeutung, dass Christen in Gottes Wort fest verankert sind. Deshalb organisieren und unterstützen wir biblische Schulungen und Seminare.
Letztendlich geht es uns immer um den einzelnen Bruder oder die einzelne Schwester. Deshalb ist es ein wesentlicher Teil unseres Dienstes, verfolgte Christen zu besuchen, mit ihnen zu beten und sie zu ermutigen.
In besonderen Situationen helfen wir auch mit Nothilfe – etwa wenn Christen nach Naturkatastrophen bei der Verteilung von Hilfsgütern benachteiligt werden. In enger Abstimmung mit und durch lokale Kirchen und Partner versorgen wir diese Christen.
Durch unsere breite Öffentlichkeitsarbeit in Ländern mit Religionsfreiheit wollen wir beständig in Erinnerung bringen, was derzeit für über 260 Millionen Christen wesentlicher Teil ihrer Lebenswirklichkeit ist: Starker Verfolgung ausgesetzt zu sein, weil sie an Jesus Christus glauben.

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