Nothilfe in Krisengebieten

Nothilfe

 

Versorgung in Notsituationen

In konkreten Notsituationen hilft Open Doors in enger Abstimmung mit und durch lokale Kirchen und Partner auch durch Nothilfe. Menschen in Krisensituationen oder Christen, die nach Katastrophen benachteiligt werden, werden mit Lebensmittelpaketen, Hygieneartikeln, medizinischer Hilfe und Bibeln und christlicher Literatur versorgt und bei Besuchen ermutigt, die Hoffnung für ihr Leben nicht aufzugeben. Zwischen 2012 und 2016 konnten beispielsweise zehntausende Flüchtlinge aus dem Irak und Syrien im Nahen Osten unterstützt werden. Wir versuchen stets, schnell auf Projekte der Hilfe zur Selbsthilfe umzusteigen, indem Christen Mikrokredite zum Aufbau der eigenen Existenz erhalten oder schulische und berufliche Ausbildungen angeboten werden.

 

Lebensmittel für Nordnigeria

Die militante islamistische Gruppierung Boko Haram hat im Nordosten Nigerias eine Schneise der Verwüstung hinterlassen. Zehntausende Menschen mussten aus der Gegend fliehen, darunter auch viele Christen, auf die es die Gruppe besonders abgesehen hat. Insbesondere in der Stadt Gwoza, die Boko Haram zwischenzeitlich als Hauptstadt seines „Kalifats“ ausgerufen hatte, lebten früher viele Christen. Nun gibt es dort keine Christen mehr – sie mussten alle fliehen. Open Doors hat in Zusammenarbeit mit nigerianischen Kirchengemeinden im Herbst 2016 auf die Not der Menschen in den Flüchtlingslagern reagiert und konnte etwa 15.000 Personen mit Lebensmitteln und anderen lebensnotwendigen Materialien versorgen.

Auch in den Flüchtlingsunterkünften mussten viele Christen unter Diskriminierung leiden - ihnen wurde die Essensausgabe verweigert und offen gesagt, dass Christen nicht willkommen seien. Lokale Organisationen eröffneten daraufhin Lager für diese christlichen Familien. Open Doors beteiligte sich mit Paketen für 3.000 Familien, die jeweils 100 Kilo Mais, 50 Kilo Bohnen, Decken und Geld enthielten, mit dem Öl oder Seife gekauft werden konnte. Diese Pakete helfen den Familien, sich mehrere Monate zu versorgen.

 

Mary Charles, Nigeria
Bild: Mary Charles im Flüchtlingslager im Norden Nigerias

 

Zitat

„Wir mussten vor Boko Haram fliehen. Wir hatten kein Trinkwasser oder etwas zu essen. Aber die Bibel macht mir Mut. Sie sagt, dass es eine Zeit gibt, in der wir leiden, aber dass das Leid durch die Gnade Gottes enden wird. Wir müssen es ertragen. Ich danke Gott für diese Nahrungsmittelhilfe und ich danke den Menschen, die sie uns gebracht haben. Jetzt können wir unseren Kindern wieder etwas zu essen geben. Vorher hatten wir nichts, was wir ihnen geben konnten.“

Mary Charles, Empfängerin eines Pakets

 

 

Apotheke im Krankenzentrum für Flüchtlinge im Nordirak. Open Doors hat einen kleinen Teil des Zentrums gesponsert, das für Flüchtlinge jeder Ethnie und Religion offen steht

Syrischer Flüchtling in einem Flüchtlingslager in der Bekaa-Ebene im Libanon mit Nothilfe-Paket, das Lebensmittel, Decken und Hygieneartikel beinhaltet. Diese Pakete wurden durch einen lokalen Partner von Open Doors an Christen und Muslime verteilt.

Gruppe von Binnenflüchtlingen im Irak wartet auf die Registrierung für Nothilfe-Pakete, arabische Bibeln und christliche Bücher für Kinder.

Packen von Paketen mit Lebensmitteln und Hygieneartikeln für Flüchtlinge im Irak. Lokale Partnerorganisationen von Open Doors konnten bis zu 80 Flüchtlinge für das Packen anstellen, die durch die Arbeitsstelle ihre Familien im Flüchtlingslager versorgen konnten. 

Syrische Flüchtlingskinder bekommen in der Bekaa-Ebene im Libanon grundlegende Bildung durch einen lokalen Partner von Open Doors. Wegen der Kälte lernen sie in ihrer Winterkleidung.

Unser weltweiter Dienst

Mit Projekten bei denen Bibeln, Material zum Bibelstudium und altergerechte Bücher für Kinder verteilt werden, hilft Open Doors in Ländern, in denen der Druck oder die Weitergabe von Bibeln verboten ist oder Mangel an Studienmaterial herrscht.
Mit Hilfe-zur-Selbsthilfe-Projekten hilft Open Doors, die Rahmenbedingungen für den Lebenserhalt von verfolgten und benachteiligten Christen zu schaffen.
Pastoren benötigen eine theologisch fundierte Ausbildung, um ihre Gemeinden inmitten der Bedrängnis führen zu können. Mit speziell entwickelten Seminaren helfen wir Christen, sich auf Verfolgung vorzubereiten und ihr zu begegnen.
Unsere Geschwister sollen wissen, dass sie nicht vergessen sind. Besuche stärken sie und schenken neuen Mut; durch Briefe und Gebete von Christen auf der ganzen Welt werden sie ermutigt.
Durch unsere breite Öffentlichkeitsarbeit in Ländern mit Religionsfreiheit wollen wir beständig in Erinnerung bringen, was derzeit für über 200 Millionen Christen wesentlicher Teil ihrer Lebenswirklichkeit ist: Starke Verfolgung zu erleben, weil sie an Jesus Christus glauben.

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