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Bangladesch: Verstoßen von der eigenen Familie

Zahlreiche Übergriffe gegen Christen werden nie bekannt

Für viele Christen in Bangladesch sind Schikanen und Verfolgung Teil ihres Alltags – so sehr, dass Übergriffe oftmals gar nicht bekannt werden. Deshalb nutzen unsere lokalen Mitarbeiter die zahlreichen Seminare auch dazu, Christen zum Weitergeben von entsprechenden Informationen zu ermutigen. Zwei aktuelle Rückmeldungen verdeutlichen, vor welchen Herausforderungen gerade ehemalige Muslime häufig stehen:

Aus dem eigenen Haus geworfen

Mahabu Rahman (43) lebt mit seiner Frau und seinen Kindern im nördlichen Teil von Bangladesch. Er hat dem Islam den Rücken gekehrt und folgt Jesus nach – als Einziger aus seiner Familie. Seit dieser Entscheidung behandeln ihn seine Frau, seine Kinder und seine Geschwister sehr schlecht. Doch obwohl er das schon lange ertragen hat, gab er nie den Wunsch auf, sie für Jesus zu gewinnen. „Ich werde weiterhin für sie beten, dass sie eines Tages die Wahrheit erkennen und zu Jesus Christus kommen werden“, sagt er.

Symbolbild: Gebetsgemeinschaft von zwei Christen aus Bangladesch
Symbolbild: Gebetsgemeinschaft von zwei Christen aus Bangladesch


Symbolbild: Gebetsgemeinschaft von zwei Christen aus Bangladesch

Doch in letzter Zeit wurde die Verfolgung noch schlimmer. Familienmitglieder begannen, ihn zu schlagen. Anfang Oktober warfen sie ihn aus seinem eigenen Haus und drohten: „Wenn du dich weiter weigerst, deinen Glauben an Jesus aufzugeben und zum Islam zurückzukehren, komm nie wieder nach Hause. Wenn du doch zurückkommst, werden wir dich anzünden!“ Mahabu wohnt jetzt bei einem lokalen Pastor. Er ist sehr frustriert und weiß nicht, was er tun soll; doch sein Glaube an Jesus ist ungebrochen.

„Was wird dann aus deiner Frau und deinen Kindern?“

Akbor ist Evangelist und lebt in einem Dorf im Nordosten des Landes. Immer wieder wird der ehemalige Muslim auf der Straße angehalten und von den Dorfbewohnern schikaniert. Sie sagen zu ihm: „Du machst Menschen zu Christen und führst sie auf den falschen Weg. Das ist sehr schlimm!“ Weil er sich weigert, zu seinem früheren Glauben zurückzukehren, drohten sie ihm: „Wenn du stirbst, was wird dann aus deiner Frau und deinen Kindern? Wie werden sie überleben? Du musst aufhören, all diese Dinge zu tun, und zu uns zurückkehren!“ Akbor und seine Familie haben Angst davor, was die Dorfbewohner mit ihnen und ihrem Haus machen könnten. Sie brauchen unsere Gebete.

Bitte beten Sie für die Christen in Bangladesch!

  • Beten Sie, dass Jesus Mahabu und Akbor mit seiner Familie schützt und ihnen seinen Frieden schenkt.
  • Beten Sie, dass Jesus ihnen hilft, auf ihn zu vertrauen und mit der Situation gut umzugehen.
  • Beten Sie, dass Mahabus Angehörige und die Dorfbewohner aus Akbors Dorf Jesus kennenlernen.

Die nächste Gebetsmail erscheint am 6. November 2019.

 

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