Meldungen zu China
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(Open Doors, Kelkheim) – „Ich kann ihnen zwar biblisches Wissen vermitteln, aber ihr Glaube macht mein Leben reich!“ – Mit diesen Worten versucht Pastor Victor*, ein chinesischer Mitarbeiter von Open Doors, seine frischen Eindrücke von einer intensiven Reise zusammenzufassen. Sie führte ihn in den Nordwesten des riesigen Landes, wo mehrere ethnische Minderheiten leben und der Islam die vorherrschende Religion ist. Wer hier zum christlichen Glauben konvertiert, hat es doppelt schwer: Staatliche Stellen begegnen Christen mit Misstrauen, doch noch schwerer wiegt der Druck des unmittelbaren Umfeldes. Wie in vielen islamischen Kulturen gilt auch hier der „Abfall“ vom Islam als Verrat an der eigenen Familie und Tradition. Hier ist Victors* Bericht:
Ein Bruder erlebte Diskriminierung durch seine Familie und sein soziales Umfeld. Er fand keine Arbeit und geriet in finanzielle Schwierigkeiten, so dass er schließlich in eine Nachbarstadt umzog und sich selbstständig machte. Ähnlich erging es einer kleinen Gruppe von Christen, die wir an einem anderen Ort besuchten. Sie leben sehr isoliert und haben kaum Besuch von anderen Christen. Sie haben sich riesig darüber gefreut, dass wir Zeit mit ihnen verbrachten.
Bei einer dreitägigen Freizeit mit christlichen Leitern und ihren Familien hatten wir viele Gelegenheiten für intensive Gespräche, Schulung und Seelsorge. Eine Schwester berichtete, wie sie ihre Kinder allein erziehen muss, weil ihr Mann im Gefängnis sitzt. Während ich mit drei Jugendlichen etwas spielte, erzählten sie mir von ihren Nöten: Auch sie leiden unter der Einsamkeit. Außerdem schmerzt sie die Trennung von ihrem Vater, besonders angesichts des enormen Drucks auf Christen.
Währenddessen führte eine andere Mitarbeiterin ein seelsorgerliches Gespräch. Am Ende hatte sie Tränen in den Augen. Ihre Gesprächspartnerin hatte sechs Jahre lang die Schläge ihres Mannes erduldet und war von der Familie wegen ihres Glaubens massiv misshandelt worden. Dennoch hatte sie ihm immer wieder ihre Liebe ausgedrückt. Doch weil sie dabei unerschütterlich an ihrem Glauben festhielt, hatte er vor Kurzem die Scheidung eingereicht.
Ich war oft beeindruckt von der Standhaftigkeit dieser Geschwister trotz so vieler Schwierigkeiten. Es stimmt wohl, als Jünger Jesu müssen wir alle Verfolgung erleiden. Aber es liegt an uns, wie wir darauf reagieren.
*Name geändert
Länderprofil
Weltverfolgungsindex 2026: Platz 17. Im Länderprofil lesen Sie, warum und auf welche Weise Christen in China verfolgt werden und wie sich das konkret in ihrem Leben äußert.