Nachrichten Nachrichten

Irakische Armee feiert Befreiung von Mossul – was bedeutet das für die Christen?

Am Wochenende meldete die irakische Armee die Befreiung der IS-Hochburg Mossul. Die Kämpfe in der Stadt dauern dennoch an: Der „Islamische Staat“ kontrolliert noch einige Teile der Stadt, laut Angaben der Armee knapp einen Quadratkilometer.

Irak
Symbolbild: Bartella, etwa 15 Kilometer von Mossul, wurde Ende 2016 vom IS befreit.

Fotos zeigen Menschen, die auf den Straßen die Befreiung ihrer Stadt feierten – doch für viele Christen hat sich die Situation noch nicht grundlegend verändert. Mossul ist wie die überwiegend christlichen Dörfer der Ninive-Ebene, die bereits Ende letzten Jahres befreit wurden, stark zerstört. Sowohl die Verwüstung der Stadt als auch die Angst vor den Widerstand leistenden IS-Kämpfern trübt die Freude der Christen.

Auch wenn die (noch nicht vollständige) Befreiung Mossuls vom IS ein großer Erfolg ist und neue Hoffnung für eine Zukunft der Kirche im Irak gibt: Viele der als Binnenflüchtlinge in den Kurdengebieten lebenden Christen wissen nicht, was sie erwartet, wenn sie in ihre Heimat zurückkehren. Noch fehlt ihnen die Hoffnung, dass tatsächlich wieder ein normales Leben in Mossul und der Ninive-Ebene möglich ist.

Bitte beten Sie mit uns für die Christen im Irak!

  • dass Frieden und Sicherheit in Mossul und der Ninive-Ebene herrschen.
  • dass viele Christen eine Perspektive in ihrer Heimat sehen und sich entschließen, beim Wiederaufbau der Städte zu helfen.
  • dass Kirchen und Gemeinden zu Zentren der Hoffnung in der zerstörten Region werden können.

Unterschreiben Sie jetzt die Petition von Open Doors für die Christen im Irak und in Syrien – seien Sie eine Stimme der Hoffnung für unsere Geschwister im Nahen Osten!

Alle Felder müssen ausgefüllt werden. Die E-Mail wird über Ihr E-Mail-Programm verschickt.

Drucken Herunterladen