Shockwave ist die Jugend-Gebetsbewegung von Open Doors für verfolgte Christen. Bestellt euch die kostenlose Materialbox für euer Gebetsevent und werdet ein Teil von Shockwave!
Tausende Jugendgruppen beten für Christen am Horn von Afrika
(KELKHEIM) – Glauben unter Lebensgefahr: Das ist die Realität vieler Christen am Horn von Afrika, einer fast vergessenen Region mit zahlreichen Problemen. Doch in den letzten Tagen rückte sie in den Fokus junger Christen in ganz Deutschland. Anlass war die Jugend-Gebetsbewegung für verfolgte Christen „Shockwave“ von Open Doors. Jedes Jahr am ersten Wochenende im März ruft das christliche Hilfswerk zum Gebet für Christen in einem Land oder einer Region auf. Dazu wird ein Materialpaket mit umfangreichen Informationen, bewegenden Zeugnissen verfolgter Christen und Tipps zur Gestaltung eines eigenen Gebetsevents angeboten. Über 5.400 solcher „Shockwave-Boxen“ wurden dieses Jahr verschickt.
Vom Verfolger zum Evangelisten
Zu den Ländern am Horn von Afrika gehören Somalia, Äthiopien, Dschibuti und Eritrea. Mit Ausnahme des kleinen Dschibuti werden alle auf dem Weltverfolgungsindex aufgeführt – der Rangliste der Länder, in denen Christen weltweit am härtesten verfolgt werden. Somalia (Platz 2) und Eritrea (5) zählen aktuell sogar zu den gefährlichsten Ländern für Christen überhaupt. Bei einer Reise in die Region traf ein Team von Open Doors Christen, die teils Schockierendes erlebt haben. Wegen ihrer Hinwendung zu Christus wurden sie von ihren Familien verstoßen und verprügelt; einige wurden vergewaltigt oder zwangsgeschieden, andere wurden sogar getötet. Viele müssen ihren Glauben geheim halten oder sind geflohen. Nicht wenige sind wegen ihrer Erlebnisse traumatisiert.
Doch immer wieder begegnete dem Reiseteam ein erstaunlicher Glaubensmut – so wie bei Abdu*. Er berichtete, wie er als Imam einer Moschee so voller Hass auf Christen war, dass er plante, eine Kirche anzuzünden – während sich darin Christen zum Gebet trafen. „Ich hätte auch nicht gezögert, zu töten“, erinnert er sich. Doch wenige Tage vor der Tat begegnete ihm Jesus im Traum. Das führt bei Abdu zu einer radikalen Lebenswende, so dass er heute das Evangelium über Social Media verbreitet und schon viele Tausende zum Glauben an Jesus geführt hat. Doch Schläge, Verfolgung und Morddrohungen sind Teil seines Alltags.
Marian von Open Doors Youth berichtet von einer eindrücklichen Begegnung während der Reise: „Ein Christ sagte uns: ‚Je mehr sie uns verfolgen, desto mehr predigen wir ihnen das Evangelium!‘“
Teilnehmerin: „Davon hatte ich keine Ahnung“
Durch zahlreiche Gespräche und Nachforschungen gewann das Team tiefe Einblicke in die vielfältigen Ursachen der vorherrschenden Verfolgung – auch das ist ein wichtiger Teil des Shockwave-Pakets. Während die Bedrohung durch islamischen Extremismus vielen Betern bekannt war, sagte eine Teilnehmerin an einer der zahlreichen Shockwave-Veranstaltungen: „Von den Auswirkungen traditioneller afrikanischer Religionen hatte ich keine Ahnung!“
Mama Alemu hat mehr als einmal am eigenen Leib erfahren, welcher Hass sich mitunter auf diejenigen entlädt, die ihre religiöse Tradition aufgeben, um Jesus nachzufolgen. In einem Traumazentrum schaffte es der junge Mann, den Hass auf seine Verfolger aufzugeben. Später suchte er sie sogar auf und durfte erleben, wie auch sie zu Jesus fanden.
Das Gebetsevent geht weiter
Die Christen am Horn von Afrika stehen unverändert vor riesigen Herausforderungen. Sie brauchen unser Gebet; gleichzeitig wird an ihnen sichtbar, wie Gottes Geist inmitten des Leids wirkt. Auch nach dem offiziellen Termin ist Shockwave deshalb nicht vorbei. Das Material ist übrigens nicht nur für Jugendgruppen gut geeignet, sondern bietet auch Gebetskreisen oder anderen, denen das gemeinsame Gebet für verfolgte Christen ein Anliegen ist, eine gute Basis. Die Materialpakete können bestellt werden unter www.opendoors.de/shockwave oder telefonisch unter 06195-67670.
*Name geändert
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