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Nordafrika

Verfolgte Christen weltweit: „Bitte betet für uns“

(Open Doors, Kelkheim) – Am 10. Januar 2018 hat Open Doors den neuen Weltverfolgungsindex 2018 veröffentlicht und macht damit auf die zunehmend bedrohliche und dramatische Lage von Christen in den 50 Ländern aufmerksam, in denen sie aufgrund ihres Glaubens am stärksten verfolgt werden. Jesus zeigt mit wenigen Worten Gottes Sichtweise und worauf es nun ankommt: „Ich aber sage euch: Liebt eure Feinde, segnet, die euch fluchen, tut wohl denen, die euch hassen, und betet für die, die euch beleidigen und verfolgen.“ (Matthäus 5,44)

Pastoren in Nordafrika gestärkt durch fünfjährige Schulung

Bereits in den ersten Jahrhunderten nach Christus erblühte die Kirche an der Mittelmeerküste von Nordafrika, bis der aufkommende Islam sie fast gänzlich zurückdrängte. Heute wächst die Kirche wieder. Open Doors stärkt die neuen Gemeindeleiter mit einer fünfjährigen Schulung, die Pastor Ron* durchführt: „Alle Teilnehmer der Schulung sind ehemalige Muslime. Das prägt die junge Gemeinde. Die größte Herausforderung ist die Schulung neuer Leiter. Ich lehre sie, in ihrem täglichen Leben als Pastor Jesus nachzufolgen.“
Die Christen erleben Verfolgung, doch Pastor Ron ist erstaunt über ihre Hingabe. „Offiziell herrscht hier Religionsfreiheit, doch die Regierung gestattet nicht einmal ein eigenes Kirchengebäude. Ein Pastor hat berichtet, dass seine Nachbarn regelmäßig die Fenster seines Hauses zerstört haben, weil er Christ ist. Ein anderer Pastor aber tauft jedes Jahr hunderte neue Gläubige.“
 

Tunesien
Bild: Gemeinsames Gebet der Pastoren und Gemeindeleiter während der Schulung

 

Ron weiter: „Ich bewundere an dieser jungen Kirche ihr Verlangen, zu wachsen. Und wachsen kann sie nur, wenn sie bereit ist, Leid zu ertragen. Die Pastoren lieben ihr Land, obwohl sie manche Härte ertragen müssen. Aber sie sind so stolz darauf, Bürger ihres Landes zu sein. Das hat mich inspiriert, wieder ganz neu für mein eigenes Land zu beten. Sie leben unter Millionen von Muslimen und beten leidenschaftlich, dass Gott viele Menschen in ihrem Land errettet. Man hört die Dringlichkeit in ihren Gebeten. Ich habe von ihrem Eifer und ihrer Sehnsucht, dass Gottes Reich gegen alle Unterdrückung zunimmt, gelernt.“

Die Teilnehmer der Schulung sind dankbar: „Wenn wir nach Hause zu unseren Gemeinden gehen, werden wir all das anwenden, was wir hier gelernt haben.“

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