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Weltweit

Verfolgten Christen eine Stimme geben

(Open Doors, Kelkheim) – Am 16. Januar hat Open Doors den neuen Weltverfolgungsindex 2019 veröffentlicht. Die Bedrängnis der Christen in den 50 Ländern des Weltverfolgungsindex hat gegenüber dem Vorjahr durch noch mehr gewaltsame Übergriffe und massive Unterdrückung deutlich zugenommen. Und weitere Länder über die 50 hinaus sind betroffen. Damit ergeht eine Bitte an alle Kirchengemeinden, noch stärker auf die Verfolgung von Christen hinzuweisen und für sie zu beten. „Tritt ein für die Menschen, die sich selbst nicht verteidigen können! Schütze das Recht der Hilflosen! Sprich für sie.“ (Sprüche 31,8-9)
 

Christen in Indien
Bild: Diese Christin aus Indien (links) wurde gefesselt und schwer geschlagen, weil sie sich zu Jesus bekennt (Herunterladen: Foto in höherer Auflösung)

Eintreten für verfolgte Christen – Botschafter werden

Wir können und müssen für sie eintreten im Gebet, denn unser Gebet vermag viel und „bei Gott sind alle Dinge möglich“, sagt Jesus. Daneben ist es wichtig, für sie bei den Regierungen der Länder einzutreten, wo Christen verfolgt werden, indem wir an die Botschafter und Präsidenten dieser Länder schreiben. Internationale Aufmerksamkeit und damit Protest wie im Fall von Asia Bibi macht es für Regierungen schwerer, Unrecht und Verfolgung gewähren zu lassen.

Vor einigen Monaten berichteten die persischen Christinnen Maryam Rostampour und Marziyeh Amirizadeh über ihre Haft im Teheraner Evin-Gefängnis und wie sich internationaler Protest auf ihre Situation auswirkte: „Dann hörten die Folter und die Vergewaltigungen auf. Wir erfuhren, dass Häftlinge ohne Fürsprecher außerhalb des Gefängnisses vieles erleiden mussten.“ Sie waren im März 2009 verhaftet worden, als sie ca. 20.000 Neue Testamente in Teheran verteilten. Weil die beiden sich vom Islam abgewandt und eine Hauskirche gegründet hatten, drohte ihnen die Todesstrafe. Internationale Proteste sowie eine von Open Doors gestartete Gebetskampagne führten zu ihrer Freilassung nach acht Monaten. Doch noch leiden viele Christen in den Gefängnissen des Iran. Dort wurden kurz vor Weihnachten in einer Woche 114 Christen verhaftet.

Open Doors hat ein spezielles Botschafter-Paket bereitgestellt, damit sich Christen und Kirchengemeinden in Deutschland noch wirksamer an die Seite ihrer verfolgten Glaubensgeschwister stellen können. Bitte machen Sie reichlich Gebrauch davon – und beten Sie für die verfolgte Gemeinde und ihre Verfolger.

Nachricht bereitgestellt von Open Doors Deutschland

Hinweis: Am ersten Märzwochenende treffen sich wieder tausende Jugendliche und junge Erwachsene aus ganz Deutschland in ihren Gruppen, um gemeinsam für verfolgte Christen – besonders in Pakistan – zu beten. Bestellung des kostenlosen Materialpakets und weitere Infos unter: www.opendoors.de/shockwave

 

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