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Zentralasien: Die Gemeinde Jesu wächst

Befreiung aus Sucht und Not

(Open Doors) –In Zentralasien sind Drogen billig und leicht zu beschaffen. Drogensucht und damit verbundene Kriminalität sind deshalb weit verbreitet. Einheimische Gemeinden helfen den Betroffenen und bieten dabei auch Einblick in den christlichen Glauben. Sie tun das, obwohl sie selbst oft unter großem Druck durch Behörden und Teile der Gesellschaft stehen. Open Doors unterstützt die Gemeinden bei ihrer Arbeit in Rehabilitationszentren und unter Strafgefangenen, unter anderem mit Kleidung und Nahrungsmitteln.

Dieser Dienst hat häufig positive Auswirkungen auf die Gefangenen, so dass die Leitung eines Gefängnisses sogar einen sonntäglichen Gottesdienst bewilligt hat. Gefangene, die Christen wurden, schließen sich nach ihrer Entlassung oft einheimischen Gemeinden an. Zum Schutz von Personen und Projekten werden die Ländernamen nicht genannt.

Drogen, Aids und Jesus

Banu* war 19, als sie nach Dubai ging, um dort als Prostituierte Geld zu verdienen. Drei Jahre lang unterstützte sie so ihren drogensüchtigen Mann, bis sie selbst begann, Drogen zu nehmen. Sucht und Aids stellten sich rasch ein. "Ich wollte so nicht mehr weiterleben. Also flog ich in mein Heimatland und suchte dort eine Kirche auf. Die Christen boten mir eine Therapie in ihrem Rehabilitationszentrum an. Dort erlebte ich Gottes Liebe für mich und entschied mich, Jesus nachzufolgen.

Regelmäßig musste ich wegen meiner Aidserkrankung zur medizinischen Untersuchung. Die Ärzte stellten fest, dass mein Immunsystem von Monat zu Monat stärker wurde. Sie fragten mich erstaunt, welche Medizin ich nehmen würde. Ich erzählte ihnen, dass ich an Jesus glaube und die Gemeinde für mich betet. Bald wurde ich als völlig geheilt entlassen. Heute zeige ich drogensüchtigen Frauen einen Ausweg. Ich bin Gott so dankbar."

Begegnung im Traum

Gottesdienst in Zentralasien12 Jahre lang hing Babur* an der Flasche. Als er alles verloren hatte und obdachlos war, machte er sich auf, seinen Vater zu besuchen. Der war so erzürnt über seinen missratenen Sohn, dass er ihm mit einer Axt auf den Kopf schlug. Während Babur im Krankenhaus operiert wurde, erschien ihm Jesus im Traum mit drei Anweisungen: Ändere deine Leben – suche nach mir – folge mir nach! Nach seiner Entlassung aus dem Krankenhaus machte sich Babur sofort auf die Suche nach Christen. Sie erklärten ihm das Evangelium, und Babur wurde ein Nachfolger Jesu Christi. (Gottesdienst in Zentralasien, Foto: Open Doors)

Nach einem Jahr in einem Rehabilitationszentrum kehrte er zurück zu seiner Familie. Seine Frau bemerkte sofort die Veränderung im Leben ihres Mannes und erfuhr, dass der Glaube an Jesus aus Babur einen neuen Menschen gemacht hatte. Also wollte auch sie Jesus nachfolgen. Schon bald entstand eine kleine Hausgemeinde, was schon mehrfach zu Problemen mit der Polizei geführt hat. Sie bitten darum, dass wir für sie beten.

Bitte beten Sie für die Christen in Zentralasien

  • Danken Sie Gott für sein Wirken an Babur und Banu sowie ihren Familien.
  • Beten Sie bitte für die Arbeit der Christen in Gefängnissen und Rehabilitationszentren.
  • Beten Sie für die bedrängten Gemeinden in Zentralasien, besonders für Gemeindeleiter.

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